Gaming-Notebook

Asus ROG Zephyrus S im Test: Starke Leistung, kurze Laufzeit

Das neue ROG Zephyrus S von Asus hat einige Besonderheiten zu bieten. Vor allem die Platzierung des Touchpads sticht hier ins Auge. Was es noch zu bieten hat lesen Sie in unserem Test.

Asus ROG Zephyrus S im Test

© Josef Bleier

Asus ROG Zephyrus S im Test

EUR 2.249,00

Pro

  • kompakt, leicht und schlank
  • neue Platzierung des Touchpads

Contra

  • teuer
  • kurze Laufzeit

Fazit

PC-Magazin Testurteil: sehr gut; Preis/Leistung: ausreichend
90,0%

Schon beim ersten Blick auf das neue Republic of Gamers Zephyrus S wird klar, dass dieses kein gewöhnliches Gaming-Notebook von der Stange ist. Für einen wahren Spielefan ist Leistung das nahezu allein entscheidende Kriterium, und bislang waren die schnellsten Notebooks vor allem eines: monströs. 

Das ist beim Zephyrus S nicht der Fall, denn trotz schneller Komponenten, und den damit verbundenen Erfordernissen an die Kühlung, ist dieses Notebook erfreulich kompakt, leicht und schlank. Gerade einmal 16 Millimeter hoch ist das Gerät; normal ist hier die doppelte Bauhöhe oder mehr. 

Diese flache Bauweise ermöglicht Asus vor allem durch zwei technische Kniffe: Zum einen klappt der Gehäuseboden beim Öffnen des Displays leicht auf. Durch den entstehenden Spalt, der auf den ersten Blick wie ein nicht ganz korrekt zugeschraubter Boden aussieht, gelangt jede Menge Frischluft ins Innere des Gehäuses und ermöglicht so eine sehr effektive Kühlung. 

Asus ROG Zephyrus S im Test: Tastatur/Touchpad

© Josef Bleier

Das Touchpad befindet sich beim Zephyrus nicht wie üblich unterhalb, sondern rechts der Tastatur.

Zum zweiten hat Asus das Touchpad nach rechts verlagert, wodurch oberhalb der außergewöhnlich guten, und natürlich auch beleuchteten, Tastatur sehr viel mehr Platz als üblich für die nötigen Luftschlitze ist. Die Platzierung des Touchpads ist ungewöhnlich und verändert die Nutzung deutlich. 

Da aber PC-Mäuse auch rechts der Tastatur verwendet werden, dürfte die Umstellung für die meisten Anwender ziemlich problemlos zu schaffen sein. Die Hände ruhen beim Zephyrus natürlich nicht auf dem Gehäuse, sondern unterhalb. Beim Einsatz auf dem Schreibtisch ist das kein Problem, auf dem Schoß dagegen schon eher.

Benchmarks: Asus ROG Zephyrus S

  • 3D Mark Cloud Gate: 32.803 Punkte 
  • PC Mark 8 (Work): 4064 Punkte 
  • CINEBENCH R11.5: 13,3 Punkte 
  • HD-Transfer Lesen: 816,5 MByte/s 
  • PCMark 8 Battery Life: 138 Minuten

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Starke Leistung, kurze Laufzeit

Bei den Benchmarktests erlaubte sich das Notebook keine Schwächen. Selbst mit den anspruchsvollsten Games wird das Gerät problemlos fertig und liefert hohe Frameraten für ein flüssiges Spiel. Die Lüftergeräusche halten sich bei all dem in einem für Gaming-Notebooks üblichen Rahmen. 

Dank der hohen Pixeldichte ist das Bild gestochen scharf, die Helligkeit ist gut und gleichmäßig, allerdings gibt es noch hellere Displays. Aufgrund der geringen Abmessungen ist der Akku mit 50 Wh sehr klein geraten. Unterm Strich erlaubt er maximal eine Stunde Spielgenuss und macht auch im Normalbetrieb, etwa beim Surfen im Web, recht früh schlapp.

[Testsiegel] PC Magazin Note Sehr Gut

© PC Magazin / Weka Media Publishing GmbH

PC Magazin Testnote: sehr gut

Fazit

Das ROG Zephyrus S hat einige Besonderheiten zu bieten, ist aber durch die andere Platzierung des Touchpads deutlich flacher und kompakter als üblich. Die Leistung stimmt, der Preis ist akzeptabel.

Datenblatt: Asus ROG Zephyrus S

  • Preis/Leistung: ausreichend 
  • CPU: Intel Core i7-8750H / 2,2 bis 4,1 GHz 
  • RAM: 16 GByte DDR4 
  • Festplatte: 1 TB NVMe SSD 
  • Grafik: NVIDIA GeForce RTX 2070 Max-Q 
  • Display: 15,6 Zoll Full-HD

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