Grafikkarten

Arctic Hybrid III-140 im Praxis-Test: Umbau

15.7.2016 von The-Khoa Nguyen

ca. 2:35 Min
Testbericht
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  1. Arctic Accelero Hybrid III-140: GPU-Wasserkühler im Praxis-Test
  2. Arctic Hybrid III-140 im Praxis-Test: Umbau
  3. Arctic Hybrid III-140 im Praxis-Test: Kühlleistung und Fazit
Arctic Accelero Hybrid 3 140 Test Draufsicht
So muss es am Ende aussehen: Die Pumpe auf der GPU, ein Kühler auf den Spannungswandlern und der Radiator am Gehäuse. 
© Arctic

Zuerst müssen wir den bisher verbauten Kühler der Grafikkarte lösen. Denken Sie daran, dass Garantieansprüche natürlich erlöschen, wenn Sie sich an der Hardware zu schaffen machen.

Bei einer Geforce GTX 1070 lösen wir zuerst die Backplate, damit wir an die Schrauben des eigentlichen Kühlers kommen. Anschließend können wir auch diesen entfernen. Nehmen Sie noch die Kabel für den Lüfter und die LED-Beleuchtung des Original-Kühlers ab. Zurück bleibt eine Platine und Reste der Wärmeleitpaste, die wir mit einem Tuch und Reinigungsalkohol vom Grafikprozessor entfernen. Was sich hier einfach anhört, ist bei einer Founders Edition übrigens gar nicht so schnell erledigt. Viele winzige Schrauben der Backplate stecken in weiteren Schrauben mit Innengewinden, wie bei den Abstandshaltern eines Mainboards. Zum Lösen dieser Schrauben wiederum benötigen Sie einen kleinen Sechskantschraubenzieher. Alternativ hilft eine kleine Zange und Fingerspitzengefühl.

Dann geht es zum Einbau. Arctic liefert für die Geforce GTX 980 Ti und 1070/1080 die passenden Abstandshalter für den Grafikprozessor mit. Diese positionieren Sie an den vier Bohrungen rund um die GPU. Anschließend nutzen Sie etwa die Hälfte der mitgelieferten Wärmeleitpaste und tragen sie mittig auf dem Kühlkörper (die Pumpe) der Arctic Hybrid III-140 auf. Legen Sie die Pumpe nun auf den Grafikprozessor und achten Sie auf die richtigen Bohrungen an der Pumpe.

Nun müssen Sie die Backplate in Position bringen. Ziehen Sie die Schutzfolien ab, belassen Sie die Wärmeleitpads an den Originalstellen. Diese leiten die Hitze von den VRAM-Modulen der Grafikkarte in die Backplate. Eine gute Luftzirkulation im Gehäuse sorgt dann für die Kühlung. Mit vier Schrauben und jeweils einer Feder für den richtigen Anpressdruck fixieren Sie dann Backplate, Grafikkarte und Pumpe.

Arctic Accelero Hybrid 3 140 Test Backplate
Die Pumpe wird auf der Vorderseite zusammen mit der Backplate auf der Rückseite verschraubt. 
© Arctic

Dann kommt der Kühler für die Spannungswandler. Auch hier sind Wärmeleitpads bereits an den richtigen Stellen. Mit zwei Schrauben fixieren Sie sie auf der Seite der Grafikkarte, an der auch die Pumpe anliegt. Anschließend schrauben Sie noch den Lüfter am Kühlkörper fest und schließen das Kabel für den Lüfter an die Grafikkarte. Per Y-Kabel gibt es Anschluss für den Lüfter des Radiators. Die Lüftersteuerung der Grafikkarte regelt dann beide Rotoren in Abhängigkeit zur Temperatur. Nun können Sie die Grafikkarte in den PC einbauen und den Radiator an einer geeigneten Stelle am Gehäuse fixieren. Der Lüftereinlass am oberen Ende der Gehäuserückwand bietet sich an. Achten Sie nur auf vorhandene 140er-Bohrungen (140 Millimeter Entfernung der Bohrlöcher in der Diagonalen). Das Stromkabel der Pumpe schließen Sie am Ende noch an einen freien Anschluss vom Netzteil.

Der Umbau der Grafikkarte gestaltet sich leicht, kann aber bis zu eine Stunde beanspruchen. Nehmen Sie sich die Zeit und bringen Sie Pumpe, Kühler und Radiator ordnungsgemäß an. Achten Sie auf den richtigen Anpressdruck der Kühlelemente. Sonst wird die Hitze nicht ordnungsgemäß abgeführt und die Kühlergebnisse fallen schlechter aus als mit den Originalkomponenten.

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