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Smartwatch & Fitnesstracker

Amazfit GTR 2e im Test

Eine smarte Pulsuhr mit Schlafassistent und Fitnesstracker kann auch sehr elegant sein. Die Smart Watch GTR 2e von Amazfit erfüllt alle unsere Anforderungen. Wir haben das vergleichsweise kompakte, leichte und preiswerte Gerät einen Monat lang ausgiebig getestet.

© Amazfit

Amazfit GTR 2e im Test - Schicker Begleiter
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EUR 119,89

Pro

  • Großes OLED-Display
  • GPS integriert
  • Lange Laufzeit
  • Standard Armbänder nutzbar
  • Kompass, Temperatur- und Luftdrucksensor

Contra

  • Sprachfunktion nur englisch
  • Sauerstoffsättigungsmessung nur manuell
  • Kein bidirektionales Messaging (Antworten)
  • Kein direktes Telefonieren

Fazit

video-CHECK: "Preis/Leistung: sehr gut"

Smartwatches und Fitnesstracker gibt es wirklich wie Sand am Meer, sodass die Auswahl schwer fällt. Es muss nämlich nicht immer die aller teuerste Uhr sein, die dann auch wirklich alles kann – speziell das, was man nie nutzt.

Will man preislich im Einstiegssegment bleiben, landet man bei wenig bekannten asiatischen Start-ups, bei denen nicht wirklich klar ist, wie gut alles Versprochene funktioniert, ob die App richtig übersetzt wurde, die Verarbeitung stimmt oder die Messwerte okay sind.

Wir haben nach einem Gerät gesucht, das auf uns Heimkinofans mittleren Alters zugeschnitten ist. Konkret heißt das, wir wollen ein großes OLED-Display stets leicht ablesen können, ganztägig den Überblick über unsere Herzfrequenz haben, Blutsauerstoff messen, eine Bewertung unserer Schlafqualität sehen, und ab und zu Erinnerungen bekommen, dass wir uns mehr bewegen sollten, statt nur auf dem Sofa Netflix zu schauen.

Dabei sind wir auf den Hersteller Amazfit gestoßen, der seine Produkte nicht nur über Amazon und den eigenen Webstore verkauft, sondern sogar schon bei Aldi zu finden war.

© Samsung / Montage: video

Die Android-App „Zepp“ kommuniziert mit der Uhr und stellt die Daten übersichtlich dar – bis hin zu GPS-Aufzeichungen von Fahrradtouren und Spaziergängen.

Die Smartwatch GTR 2e fiel uns aufgrund ihrer klassischen Eleganz (leichtes Aluminiumgehäuse) auf. Sie wurde von der GTR2 abgespeckt, indem interner Speicher für Musik nebst Sprachassistenz und Telefoniefunktion wegfiel. Man kann mit der Uhr also weder Licht noch TV ausschalten, dafür ist sie preiswerter. Geblieben sind das gute Display und die Basisfunktionen bei verlängerter Akkulaufzeit.

Wir haben mit viel Spielereien, also Ausprobieren aller Funktionen, gelegentlichen Aktivitätstests (90 Sportarten möglich), häufigem Wechsel der Zifferblätter und Messung der Herzfrequenz im 5-Minutentakt zwölf Tage hinbekommen. Als gehobener Standard bleibt GPS integriert. Radtouren werden also präzise aufgezeichnet, ohne dass man das Handy dabei hat.

Beim Spazieren fällt der Abgleich und die Veränderung der Schrittlänge auf. Kompass, Höhenmesser (Luftdruck) und Handgelenk-Wärmesensor sind ebenfalls nette Boni. Und stellt man die Uhr (nicht die App) auf Englisch, ist doch eine rudimentäre lokale Sprachsteuerung (z. B. „start walking“) möglich.

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