Testbericht

Alienware Area 51 X58 im Test

Das Intel-Spitzenmodell Core i7 965 und gleich zwei ATI Radeon HD4870X2 mit insgesamt vier GPUs: Das sind der Hauptreaktor und die Warp-Triebwerke des Alienware Area 51 X58.

© Archiv

Spiele-PC Alienware Area 51 X58

Dieses Gespann sorgt für beeindruckende Leistungswerte: Den Rendering-Benchmark Cinebench R10 absolviert der Area 51 mit 18 960 Punkten, beim 3DMark Vantage bringt der Rechner selbst bei Extreme-Einstellungen noch 12 617 Punkte, bei Performance-Settings sind es sogar 21 587 Punkte. Damit katapultiert sich der Alienware an die erste Stelle der bislang beim PC Magazin getesteten PCs und löst den Nexoc Invader ab. Als Mainboard setzt Alienware das Asus P6T mit Intels-X58-Chipsatz ein, dem derzeit einzigen Chipsatz für den Intel Core i7. Die Übertaktungsoptionen der Asus-Platine und den offenen Multiplikator der CPU nutzt Alienware ab Werk nicht, der Prozessor läuft mit serienmäßigen 3,2 GHz. Das Board ist mit sechs GByte DDR3-1033-Speicher bestückt, da der Core i7 mit drei Speicherkanälen arbeitet und ein System für eine optimale Performance mit drei oder sechs Speicherriegeln bestückt sein sollte.

Als Betriebssystem dient folglich auch die 64-Bit-Version von Vista Home Premium.Die hohe Leistung schlägt sich aber auch in der Leistungsaufnahme nieder: 268 Watt im Leerlauf und bis zu 640 Watt bei voller 3D-Leistung.

Festplatten ohne Scheiben

Öffnet man den Seitendeckel der silbernen Alienware-Hülle, dann könnte man erst mal auf den Gedanken kommen: Da fehlt doch was. Denn dort, wo sonst bei Alienware-PCs die Festplatten montiert sind, ist hier gar nichts. Statt herkömmlicher 3,5-Zoll-Platten arbeiten im Testsystem zwei unscheinbare 2,5-Zoll-SSDs von Samsung.

Die beiden Festspeicher haben jeweils 128 GByte Kapazität und werden als Stripe-Set angesprochen. Mit einer Datentransferrate von 164,1 MByte/s im HD-Tach-Benchmark sind die Samsung-SSDs zwar absolut gesehen sehr schnell, aber trotzdem langsamer als ein RAID-0 aus zwei WD Velociraptor. Nur bei der Zugriffszeit haben herkömmliche Platten natürlich keine Chance gegen eine Solid-State-Disk. Die Speicherkapazität der beiden Samsung SSDs mit zusammen 256 GByte dürfte für viele Anwender reichlich knapp bemessen sein, so dass man den Rechner noch mit einer zusätzlichen Datenplatte ausstatten sollte.

Testergebnisse

Samsung YP-S3JCB
Samsung
99,- Euro

www.samsung.de

Weitere Details

Fazit:Die etwas träge Bedienung stört den Gesamteindruck. Ansonsten bietet der schicke Player Normalkost mit guter Laufzeit.

Wertung
gut

Der Aufpreis für eine zusätzliche Terabyte-Platte ist mit 230 Euro allerdings unverhältnismäßig hoch. Abgerundet wird die Ausstattung des 5200-Euro-Rechners durch ein Blu-ray-Combo-Drive, das G15-Keyboard von Logitech und die Gamer-Maus Roccat Kone.

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