Testbericht

Adobe Lightroom 3

14.8.2010 von Peter Knoll

Als digitale Dunkelkammer positioniert Adobe das Bildverwaltungs- und Bearbeitungs-Programm Lightroom 3. Diese Software ist ein erweiterter, nicht-destruktiv arbeitender RAW-Datei-Entwickler und kombiniert Bildverwaltungs-Funktionen mit einfachen Retusche-Werkzeugen. Das Programm erschließt sich durch den klaren Aufbau flott.Enthalten sind viele leistungsfähige Filter.

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Testbericht
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Viele Druckvorlagen erleichtern die Ausgabe der Fotos. Der Ausschnitt in platzierten Fotos sollte sich einfacher anpassen lassen.
© PC Magazin
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Zeichen der Zeit: Wasserzeichen lassen sich beim Export leicht einfügen, aber nicht intuitiv im Foto verschieben. Lightroom ist ein zeitsparendes Entwicklungswerkzeug, ersetzt aber Photoshop nicht.
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Lightroom enthält sehr viele Voreinstellungen für Anwender, die auf die Schnelle Farbstiche beseitigen oder Kratzer entfernen wollen. Neu ist die leistungsfähige Rauschreduzierung. Ebenfalls neu ist der Wasserzeichen-Editor. Etwas umständlich ist hier die Platzierung des Copyright-Hinweises, das gängige Copyright-Symbol fehlt in der Voreinstellung. Sehr gut funktioniert die Objektivkorrektur.

Adobe Lightroom 3, 296 Euro

www.adobe.de

Betriebssystem: Windows XP SP3/Vista/7; MacOS ab 10.5Besonderheiten: vielseitige Voreinstellungen und Vorlagen, etwa für den Druck

Wertung: gut

Weniger flott erfolgt das erstmalige Erzeugen von Vorschaubildern. Lightroom erkannte auch ausgefallenere Raw-Dateiformate. Für anspruchsvolle Bildmontagen fehlen Lightroom elementare Werkzeuge wie Ebenen. Einen CMYK-Modus kennt Lightroom nicht.

Aus Bildergalerien lassen sich leicht Präsentationen oder Diashows erzeugen. Vielseitig und Zeit sparend für den Heimgebrauch sind die Druckvorlagen. Allerdings sollten sich die Bilder auch im Rahmen noch verschieben lassen.

Fazit:

Lightroom bietet sich für einfache Organisations- und Retuschearbeiten an.

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