Testbericht

Adobe Creative Suite CS6

18.10.2012 von Leif Bärler

Auf die hohen Datenmengen bei modernen Medienproduktionen hat Adobe bei der Creative Suite 6 reagiert und bietet alle Programme als native 64-Bit-Versionen an.

ca. 2:05 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
Adobe Creative Suite CS6
Adobe Creative Suite CS6
© Hersteller

Pro

  • bessere Grafikperformance
  • 3D-Integration erweitert
  • neues günstiges Abomodell

Contra

Fazit

Die neue Grafik-Engine von CS6 macht sich in der Praxis sofort bemerkbar. Die Arbeit macht einfach mehr Spaß. Viele Werkzeuge sind einfach schneller. Gelungen im Bereich Video ist die verbesserte 3D-Integration.

Der Nutzung mit neuen Windows-Versionen und die damit verbundene bessere Speicherausnutzung steht damit nichts mehr im Weg. In Sachen Optimierung und mehr Performance bleibt Adobe an dieser Stelle nicht stehen. Photoshop und Illustrator bekamen wie schon die Videoprodukte die Mecury Engine für die schnelle Bildschirmdarstellung spendiert.

Damit wird das Arbeiten enorm beschleunigt, was man in der Praxis auf etwas schwächer ausgerüsteten PCs sofort merkt. Der Einsatz beider Programme macht einfach mehr Spaß. Photoshop CS6 spielt seine Stärken im neuen Turbomodus bei 3D-Grafiken aus. Das Positionieren der Objekte und das Ausleuchten der Szene geht in der Vorschau sehr flott. An dieser Stelle zeigt die Mercury Engine realistische Vorschaubilder und erspart dem Nutzer umständliche Testberechnungen. Umfangreiche Designs mit vielen Objekten stellt Illustrator CS6 schneller dar.

Neu in Photoshop CS6 sind auch Spezialfilter für das Weichzeichnen von Bildbereichen. Tilt-Shift-Effekte für die Gestaltung von Miniaturszenen oder die gezielte Fokusierung auf bestimmte Bildbereiche sind nur zwei Anwendungen an dieser Stelle.

 

Adobe Systems Creative Suite CS6
After Effects wurde mit neuen Filtern und einem 3D-Tracker für Kameras versehen und die Zusammenarbeit mit Illustrator erweitert.
© Hersteller/Archiv

Produktion für verschiedene Medien

Durch die erweiterte Verzahnung von llustrator und After Effects, lassen sich Logos und Designs als Ebenenkomposition nun in After Effects importieren und dann sofort animieren. Die Grafikelemente wandelt man mit wenigen Mausklicks in 3D-Objekte und kann diese für die Produktion direkt auf der Timeline verwenden. Die neue Funktion erleichtert die Animation von Grafiken aus Print oder Web für die Produktion von Motion Graphics und Video. Kantenglättung bei Masken, neue Filter und ein 3D-Tracker für Kameras sind auch neu. Bei Premiere CS6 wurde eine neue Benutzerobfläche eingeführt, um das Produkt bei der Bedienung an die anderen Module der Creative Suite anzupassen. Neu ist auch Speed Grade, das von Iridas übernommen wurde. Damit lassen sich Clips in der Postproduction anpassen und Farbkorrekturen vornehmen.

 

Adobe Systems Creative Suite CS6
Die Bildschirmdarstellungen von Photoshop CS6 sind durch die neue Mercury Graphics Engine viel schneller als beim Vorgänger.
© Hersteller/Archiv

Die Creative Cloud nutzen

Mit der Veröffentlichung der Creative Suite 6 bietet Adobe auch ein neues Nutzermodell. Im Rahmen der Creative Cloud kann man die Adobe Produkte für einen Monatsbeitrag mieten. Für etwas mehr als 60 Euro im Monat stehen dem Anwender alle Programme aus der Creative Suite uneingeschränkt zur Verfügung. Voraussetzung: Der Abschluss eines Jahres-Abos. Die Angebotspalette will Adobe im Laufe der Zeit erweitern - erstes Zusatzprogramm in der Creative Cloud ist Adobe Lightroom.

Die Desktop-Programme werden für die Nutzung auf den PC geladen und dort installiert. Nach einer Online-Freischaltung stehen die Produkte auch ohne Verbindung zum Internet für die Arbeit zur Verfügung. Zusätzlich bietet Adobe im Rahmen der Creative Cloud exclusive Zusatzprogramme an. Das sind Adobe-Apps für iPad bzw. Android- Modelle und verschiedene Webservices bzw.- Online-Tools.

 

Mehr lesen

Chronologische Liste und Netflix-Links

Marvel-Filme- und -Serien: Das ist die richtige Reihenfolge

Neuerscheinungen in der Übersicht

Netflix: Neue Filme und Serien

Vorschau auf Film- und Serien-Highlights

Amazon Prime Video: Neuheiten

Weiter zur Startseite  

Mehr zum Thema

Photoshop oder Gimp: Müssen Sie Software teuer kaufen oder reicht ein Gratis-Programm?

Teuer kaufen oder gratis?

Photoshop vs. Gimp im großen Duell

Photoshop oder Gimp? Zu welcher Bildbearbeitungssoftware sollten Grafiker greifen? wir klären, ob das Gratis-Tool gegen das Profi-Paket im Alltag…

Adobe hat Patch Day und bringt einige Updates, die Sie brauchen.

Adobe Patch Day

Sicherheits-Updates für Adobe Reader und Flash Player

Adobe hat Sicherheits-Updates für Reader und Acrobat sowie für den Flash Player als Download bereit gestellt. Sie beheben mehrere kritische…

Adobe Creative Cloud

Adobe Creative Cloud 2014

Photoshop CC im Test

Die Adobe Creative Cloud 2014 lockt mit einem relativ günstigen Preismodell für Photoshop CC. Wir haben die Software getestet.

Photoshop-Alternativen (Symbolbild)

Photoshop-Alternativen

9 Tools für kostenlose Bildbearbeitung an PC und Mac

Für Privatanwender muss es nicht immer das teure Adobe Photoshop sein. Wir stellen kostenlose Alternativen für PC und Mac vor.

Adobe Photoshop Lightroom 6 CC

Adobe Photoshop CC

Lightroom 6 im Test - rasend schnell!

Lightroom CC aus der Cloud gibt es nur im Abo mit Photoshop und jetzt auch für Android. Im Test läuft Lightroom 6 rasend schnell.