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55-Zoll-TV

LG 55LA7408 im Test

Den LG 55LA7408 kann man über eine Funk-Fernbedienung mit Bewegungssensor steuern. Wie gut die Bedienung des 55-Zoll-TVs funktionert und wie Bild- und Tonqualität abschneiden, zeigt der Test.

© Josef Bleier, M. Wölfel

LG 55LA7408

Pro

  • Streaming-App
  • verbraucht wenig Strom
  • natürliches Bild
  • Schnittfunktion

Contra

  • Bewegungsunschärfen
  • Fernbedienung gewöhnungsbedürftig

LG geht nicht gerade sparsam mit kryptischen Anglizismen um. Den praktischen Schwenkfuß nannten die Entwickler beispielsweise Magic Swivel. Mit ihm kann der Zuschauer den Fernseher mittels kleiner Rollen im Halbkreis einige Grad um die Mittelachse drehen. Mit der Magic Remote getauften Funk-Fernbedienung hebt sich LG von der Konkurrenz ebenfalls ab. Mit ihr befehligt der Benutzer den Fernseher fast ausschließlich mit einem Mauszeiger.

LG 55LA7408: Bedienung

Durch eingebaute Bewegungssensoren registriert der kleine Geber jede freihändige Geste, die mit ihm ausgeführt wird. Der etwas hektische Zeiger auf dem Bildschirm folgt ihr dementsprechend. Ein kleines Scrollrad in der Mitte erlaubt überdies, durch Listen zu blättern. Zahleneingaben muss der Benutzer durch eine eingeblendete Bildschirm-Tastatur oder per Spracheingabe vornehmen.

Alternativ kann er auch die sehr praktische Smartphone-oder Tablet-App zum Umschalten verwenden. Die dafür nötige LG TV Remote-App empfängt sogar das laufende Fernsehbild des Fernsehers. Im letzten Test des Modells LG 42LA8609 gelang dies auch mit einem halbwegs aktuellen Sony-Tablet Xperia S mit Android, Version 4.1.1. Der 7408 meldete hingegen, dass eine Zusammenarbeit mit diesem Tablet nicht möglich sei. Ein iPhone 4S spielte den Stream allerdings ab.

Das LG-Portal beinhaltet alle wichtigen Apps, die derzeit angesagt sind. Von den Video-Plattformen unterstützt der TV die gängigen kommerziellen Anbieter wie WATCHEVER, maxdome und LOVEFiLM. Nebenbei gibt er aber auch die Inhalte von etlichen kostenlosen Anbietern wieder.

© LG

Mit der Magic Remote steuert man den empfindlichen Mauszeiger. Alle Funktionen lassen sich damit aufrufen.

DLNA-Profi

Besonders geschickt geht der LG im DLNA-Netz zu Werke. Er liest automatisch eine Liste aller verfügbaren Mediendateien aus den ins Netz eingebuchten Servern aus. So erspart sich der Anwender viel Sucharbeit. Darüber hinaus gibt er die meisten Formate einwandfrei wieder. Die einzige Voraussetzung: Er sollte über ein schnelles WLAN oder per Kabel mit dem Netzwerk verbunden sein. Im Tontest punktete der LG mit ausgewogenem Klang vom Bassbereich bis in die Höhen. Für einen Fernseher war das eine akzeptable Leistung.

Im Bildtest setzte er sich mit einem tollen Kontrast in Szene. Auch Farben schrieb er natürlich und knackig auf den Schirm. MCI 800 Hz sorgt zwar für geschmeidige Schwenks, aber die schnellen Bilder wirken mitunter etwas zu weich. Insgesamt hob er sich dennoch knapp vom Testfeld ab.

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