Im Test: 3D-Umwandler, 3D-DLP -Projektor

3D-Wunderbox

15.1.2011 von Raphael Vogt

Sie möchten preiswert großes 3D-Kino zu Hause? Von Blu-ray, PlayStation3, TV? Optoma hat die Lösung: Der Zauberkasten 3D-XL übersetzt HDMI-Frame-Packing-Signale für preiswerte 3D-Projektoren. Video-HomeVision hat das für Sie probiert.

ca. 1:35 Min
Testbericht
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3D-Wunderbox
3D-Wunderbox
© Video Homevision

Wer Kino liebt und sich ein Heimkino mit Projektor eingerichtet hat, der steht vor einem Problem: Die neuen 3D-Heimkino-Beamer sind allesamt noch ziemlich teuer und billigere Modelle sind noch in weiter Ferne. Soll man stattdessen einen 3D-Fernseher nutzen? Nein, ein Fernseher ist für echtes Kino-Feeling zu klein.

Man müsste die preiswerten 3D-tauglichen Projektoren aus der Datentechnik verwenden können. Die zeigen mittlerweile ordentliche Farben, sind auch nicht mehr laut und vor allem ausgesprochen preiswert. Man bekommt erstaunlich potente Modelle bereits für weit unter 1.000 Euro.

3D-XL-Box
Die 3D-XL-Box übersetzt die 3D-Signale aus Kabelund Sat-TV, PlayStation3 und Blu-ray-Playern in das 720p-Format mit 120 Hz, das preiswerte 3D-ready- Datenprojektoren verarbeiten. Frame-Packing-Formate aus BD-Playern und PS3 erkennt und übersetzt die Box selbstständig. Side by Side 3D aus dem Fernsehen muss man per Taste aktivieren. 2D-Signale schleift die Box ungehindert durch. Serienmäßig liegt eine 3D-Brille bei, weitere kann man hinzukaufen.
© Video Homevision

Doch diese 3D-ready-DLP-Projektoren haben auch Nachteile: Sie bieten immer nur die kleine HD-Auflösung mit 1280 x 720 Pixeln, sie verstehen weder die Signale von der PlayStation 3 noch die eines 3D-Blu-ray-Players, und schließlich kennen sie auch das 3D-TV-Format nicht.

Projektorspezialist Optoma bietet Hilfe an und präsentiert mit dem 3D-XL den passenden Übersetzungsservice. Die 3D-XL-Blackbox nimmt die 3D-Signale von Sat- und Kabel-Receivern, PlayStation3 sowie Blu-ray- Playern und übersetzt diese in das 3D-Format der Daten-Beamer. Zwei HDMI-1.4-Eingänge für alle in der Consumer-Elektronik üblichen 2D- und 3D-Signale besitzt der unauffällige schwarze Blechkasten.

In 3D bedeutet dies Kompatibilität zu den 3D-Blu-ray-Standards mit 720p- und 1080p-Auflösungen mit Frame Packing, den 3D-Spielen aus Sonys Play- Station 3 mit 720p-Auflösung und zu den im Side-by-Side-Verfahren gesendeten Fernsehsendungen im 720pund 1080i-Standard. Im Test akzeptierte die Optoma-Wunderkiste auch 1080p in Side by Side 3D mit 50 und 60 Hertz. Also für Gaming, Blu-ray und Fernsehen ist komplett gesorgt.

anschlüsse
Optomas 3D-XL-Box bietet zwei HDMI-1.4-Eingänge. Der Ausgang gehorcht HDMI 1.3 und beherrscht 720p mit 120 Hz für 3D-ready-Datenprojektoren. USB dient Firmware-Updates und RS-232 zur Fernsteuerung.
© Video Homevision

Im 2D-Modus leitet die Blackbox durch, was ankommt. Erkennt sie aber ein stereoskopisches Signal oder hat man mit der "SBS"-Taste den Side-by- Side-Modus manuell gestartet, liegen am HDMI-Ausgang entweder 720p- Auflösung mit 120 Hertz im Frame-Packing-Verfahren oder 1080p mit 60 Hertz an.

Letzteres ist das Signal für jeweils nur das linke oder das rechte Auge. Für die volle Auflösung benötigt man dann also zwei 3D-Signale derselben Quelle, zwei Optoma 3D-XL und zwei gewöhnliche Full-HD-Projektoren.

Diese High-End-Lösung ist für den professionellen Einsatz im Veranstaltungsbereich gedacht. Der Standardmodus mit 720p-Auflösung passt zu den preiswerten 3D-ready-Projektoren mit DLP-Technik. Die Blackbox kommt mit jedem 3D-ready-DLP-Projektor mit einem 120-Hz-tauglichen HDMI-Eingang zurecht. Optoma listet auf seiner Homepage http://optoma.de alle kompatiblen Geräte auf.

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