Dinge, die Windows nicht verzeiht

Zehn Windows-Todsünden

29.1.2009 von Redaktion pcmagazin und Matthias Metzler

Es gibt Dinge, die man niemals tun sollte, denn schlimmstenfalls zerstört man damit sein Windows. Nicht nur Anfängern, selbst erfahrenen Anwendern unterlaufen diese Fehler. Lesen Sie hier, was Sie unbedingt vermeiden müssen.

ca. 1:30 Min
Ratgeber
  1. Zehn Windows-Todsünden
  2. Fehler 2
  3. Fehler 3
  4. Fehler 4
  5. Fehler 5
  6. Fehler 6
  7. Fehler 7
  8. Fehler 8
  9. Fehler 9
  10. Fehler 10
Zehn Dinge, die Windows nicht verzeiht
Zehn Dinge, die Windows nicht verzeiht
© Matthias Metzler

Fehler 1: Wahllos neue Programme installieren

Sie stöbern gerne durch die zahllosen Freeware-Archive im Internet auf der Suche nach nützlichen kostenlosen Programmen. Natürlich wird alles sofort installiert und ausprobiert.Musik hören und katalogisieren, Videos ansehen und brennen, System-Tuning oder Tauschprogramme: Für fast jeden denkbaren Zweck gibt es kostenlose Programme im Internet. Doch nicht alles, was es dort zu entdecken gibt, sollte man auch gleich auf seinem Rechner installieren. Vermeintlich nützliche Freeware ist oft mit Spyware verseucht. Die ist nicht so gefährlich wie ein Virus, aber dennoch schädlich. Spyware-Programme nisten sich unbemerkt auf dem PC ein und nerven mit Werbeeinblendungen. Noch dreister: Einige Tools, die den PC angeblich schützen, entpuppen sich als glatter Betrugsversuch.

Die Gratisprogramme geben vor, Viren oder Rootkits aufzuspüren, richten aber selbst Spyware auf dem Rechner ein: Sie heißen etwa SpyAxe, SpySherriff, Titan Shield oder WinAntiSpyware. Der Trick: Die Tools suchen wie echte Sicherheitsprogramme nach Viren und melden einen vermeintlichen Schädlingsbefall, der in Wirklichkeit jedoch nicht existiert.

Dem verschreckten Anwender wird dann mitgeteilt, dass sich der Schädling nicht mit der Freeware, sondern nur mit einem kostenpflichtigen Update beseitigen ließe. Mit seriösen Sicherheits-Tools wie SpyBot lassen sich die falschen Helfer in der Regel aber leicht entfernen. Gut überlegt will auch der Einsatz von Betaversionen sein: Solche Vorab-Software kann noch schwerwiegende Fehler aufweisen.

Zehn Dinge, die Windows nicht verzeiht
Gefährliche Freeware: Der Ultimate Cleaner gibt sich als seriöser Virenscanner aus, verseucht aber selbst den Rechner.
© Matthias Metzler

Weil Freeware-Autoren oft Zeit und Geld für einen Test fehlt, muss der Anwender die Rolle des Testers übernehmen. Ein Beispiel ist etwa TweakPower (): Nicht ohne Grund bietet der Programmierer seinen Systemtuner seit Monaten nur als Betaversion an. Wer solche Tools trotzdem einsetzt, muss damit rechnen, dass unter Umständen wichtige Daten beschädigt werden.

Installieren Sie Programme also nur von vertrauenswürdigen Quellen, etwa von unserem Online-Portal magnus.de: Alle Programme werden von uns gründlich geprüft, bevor sie online gehen. Verzichten Sie zudem auf Beta- und Vorabversionen, wenn Sie wichtige Dateien auf Ihrem Rechner gespeichert haben. Beachten Sie zudem den nächsten "Fehler"-Punkt.

Du sollst nicht unbedarft surfen und herunterladen, weiß das 2. Gebot der Windows-Sünden...

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