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Windows Aufpasser ruhig gestellt

Windows Update

Auf jedem fünften PC misslingt der Check auf eine XP-Originalkopie - doch nicht jedes beanstandete Windows ist tatsächlich illegal. Betroffene Nutzer können sich in der Regel selbst helfen, anstatt ihr XP bei Microsoft nachzulizenzieren.

Windows Update

© Archiv

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Auf jedem fünften PC misslingt der Check auf eine XP-Originalkopie – doch nicht jedes beanstandete Windows ist tatsächlich illegal. Die betroffenen Nutzer helfen sich in der Regel selbst, statt ihr XP bei Microsoft nachzulizenzieren.

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Microsoft wollte mit der Zwangsaktivierung den Raubkopien von Windows XP ein für alle Mal den Garaus machen. Doch die Freude daran währte nicht lange. Zum einen hagelte es öffentliche Kritik, ferner waren schon nach kurzer Zeit Volumenlizenzen von XP Professional im Umlauf, die keinerlei Aktivierung bedurften: Seriennummer eingeben und fertig. Die Aktivierung hatten viele damit ausgehebelt. Es dauerte bis zum ersten Service Pack, bis der Software-Riese dagegenhielt. Denn erst mit den großen Update- Paketen Service Pack 1 und 2 wurden diese illegalen XP-Versionen zumindest teilweise gesperrt: Die Service Packs ließen sich nicht mehr installieren.

Vor einem Jahr setzte Microsoft dann noch eines drauf und führte den individuellen Check ein. Dieser sorgt dafür, dass sich Updates und Zusatz-Tools nur noch herunterladen lassen, wenn die Lizenzprüfung positiv ausfällt. Windows Genuine Advantage – kurz WGA – haben die Marketingstrategen diesen Mechanismus geradezu wohlklingend getauft.

Das geht den Kritikern dann doch zu weit. Sie argumentieren, die Gültigkeitsprüfung schlage zu oft selbst bei einem ordnungsgemäß lizenzierten Windows fehl. Was die Betroffenen in einem solchen Fall machen, ist naheliegend. Statt als "Verbrecher" dazustehen und sich auf der Microsoft-Seite zur Software-Piraterie www.microsoft.com/germany/piraterie/default.mspx durch die Prozedur zur Nachlizenzierung zu kämpfen, greifen Sie zur Selbsthilfe. Wie? Indem Sie Tools verwenden, welche die Prüfung von Microsoft aushebeln. Anleitungen gibt es im Internet zuhauf: Anfangs half schon ein einfaches Skript im Internet Explorer, um die WGA-Prüfung auszutricksen. Ja, der Trick war so einfach, dass sich die Internetgemeinde über Microsoft regelrecht lustig machte. Danach kamen Tools wie Genuine-Check, GWA-Patch, PMaker und KeyChanger, um die Download-Beschränkung zu umgehen. Doch Microsoft hat es immer wieder geschafft, die vermeintlich illegalen Kopien außen vor zu lassen. Sehr zum Ärger ihrer Nutzer, wenngleich die Software-Firma offiziell selbstverständlich vor allem betrogene Anwender aufmerksam machen will, die gar nichts von ihrem illegalen Windows wissen.

Und was ist der aktuelle Stand bei diesem Katz- und Mausspiel zwischen Microsoft und seinen Gegnern? Derzeit lachen sich gerade wieder einmal die Widersacher kräftig eins ins Fäustchen.

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