Tipps & Tricks

Windows absichern: Tipp 7

7. Wichtige Datenschutzeinstellungen aktivieren oder deaktivieren

Cortana-Sprachassistenz, Standortbestimmung für Apps oder Seitenvorhersage im Browser: Viele Komfortfunktionen in Windows sind unter Datenschutzaspekten bedenklich. Wer nicht möchte, dass Windows Ortsangaben, Nutzungsstatistiken sowie Sprach- und Diagnosedaten an Microsoft sendet, kann diese Funktionen deaktivieren – seit dem Windows 10 Creators Update bereits bei der Installation im neuen Dialog für die Datenschutzeinstellungen. Nachträglich geht das in den Einstellungen unter Datenschutz.

Wie sich die einzelnen Schutzoptionen konkret auf Ihre Privatsphäre auswirken und welche Schalter sie ohne größere Funktionseinbußen ausknipsen können, verrät Windows auch nach dem Creators Update nicht schlüssig – selbst wenn man auf den vielversprechenden Link bei Informieren Sie sich über Ihre Datenschutzoptionen klickt. So bleibt es weiter empfehlenswert, ein Gratis-Tool wie W10Privacy, O&O ShutUp10 oder XP-AntiSpy von der Heft-DVD zu verwenden, über das sich die vielfältigen Einstellungen zum Schutz der Privatsphäre zentral einsehen und geführt anpassen lassen.

W10Privacy

© Weka/Archiv

In W10Privacy passen Sie zahlreiche Sicherheitseinstellungen in einem zentralen Fenster an.

Das Vorgehen ist bei allen Tools identisch: Aus einer Liste wählen Sie aus, welche Sicherheitseinstellungen aktiviert sein sollen oder nicht. Kurze Erklärungen und Farbmarkierungen liefern Hinweise auf empfehlenswerte Optionskombinationen, ohne dass Sie sich selbst durch die sicherheitsrelevanten Einstellungen wühlen müssen. Microsoft kann allerdings mit jedem Windows-Update Ihre einmal getroffenen Vorgaben zur Übermittlung von Standort-, Werbe-, Nutzungs-, Sprach- und Schrifterkennungsdaten zurücksetzen. Schon aus diesem Grund empfiehlt sich ein turnusmäßiger Einstellungs-Check mit dem Tool Ihrer Wahl.​​

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