Gratis-Upgrade läuft aus

Bei Windows 8 bleiben: Pro und Contra

Als Anwender von Windows 8.1 gewinnen Sie mit einem Upgrade auf Windows 10 durch die Bank nachhaltig an Bedienkomfort und Schnelligkeit. Dafür sorgen die Rückkehr eines voll umfänglichen Startmenüs im Windows-7-Stil, das Ende des getrennten Desktop-Kachel-Dilemmas und der weitgehende Verzicht auf die unliebsame Charms-Bar. Auch in der Einstellungen-App und innerhalb des Windows Stores legt Windows 10 gegenüber der Umsetzung in Windows 8.1 mehr Struktur an den Tag.

Der Streichliste bei einem Upgrade von Windows 8 fällt das Windows Media Center zum Opfer. Es wird vollständig entfernt und muss durch eine Software-Alternative wie Kodi oder Plex ersetzt werden. Spiele-Klassiker wie Minesweeper sind nicht mehr enthalten, lassen sich aber aus dem Windows Store nachladen.

Für Spieler ist Windows 10 auf Dauer gesehen ohnehin alternativlos. Mit DirectX 12 können Games mehr Leistung und Grafikdetails aus der vorhandenen Hardware kitzeln, und die Xbox-App verbindet die Xbox sowie Konsole nebst Online-Plattform mit dem PC.

Windows 8: Pro und Contra

Pro

  • Zuverlässiges System: Das im Oktober 2012 erschienene und ein Jahr später mit dem Update auf 8.1 überarbeitete System ist technisch ausgereift, laufzeitstabil und passt sich bei Hardware-Änderungen an.
  • Hervorragende Software-Unterstützung: Nahezu alle Programme und die meisten Treiber, die unter Windows 7 laufen, funktionieren auch mit Windows 8.1. Die Treiberversorgung ist umfassend gegeben.
  • Optionales Media Center: Das Windows Media Center zur bildschirmfüllenden Foto-, Musik- und Filmwiedergabe ist in Windows 8.1 zwar nicht enthalten, jedoch über das Windows Media Center Pack nachrüstbar.
  • Cloud-Funktionen: Über das Microsoft-Konto ist das System mit den Cloud-Diensten von Microsoft verknüpft und sichert Einstellungen online.

Contra

  • Inkonsistentes Bedienkonzept: Bunt, modern und erfrischend anders sollte die "Made for Tablets"-Bedienoberfläche im 8er-Windows sein. Die Kacheln wirken jedoch wie ein Fremdkörper, der nicht zum Desktop passen will.
  • Lästige Charms-Bar: Die unbeliebte Charms-Bar-Seitenleiste mit weiterführenden Optionen am rechten Bildschirmrand bringt im Alltag kaum Nutzen, besitzt aber einen hohen Nerv-Faktor.
  • Fragwürdige Standard-Apps: PDF-Dateien, MP3-Songs und Videos werden standardmäßig nicht im Adobe Reader oder Media Player geöffnet, sondern in schlecht ausgestatteten Modern-Apps. Die Verknüpfungen lassen sich aber anpassen.
  • Voreingestellte Bing-Suche: Die meisten Anwender setzen auf Google, trotzdem schickt Windows 8.1 alle Suchaufträge standardmäßig an Bing.

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