Für Upgrade-Verweigerer

Windows 7 weiter nutzen: Sicherheit, Treiber und Software im Griff

Keine Lust auf Windows 10? Wer Windows 7 weiter nutzen will, bekommt hier Tipps für mehr Sicherheit, aktuelle Treiber und Software.

Inhalt
  1. Windows 7 weiter nutzen: Sicherheit, Treiber und Software im Griff
  2. Windows 7: Treiber und Software aktuell halten
  3. Windows 7 aufräumen und säubern
  4. Windows 7: Per USB-Stick anmelden

© Hersteller / Archiv

Windows 7 gehört noch nicht zum alten Eisen.

Ihr Entschluss steht: Sie bleiben bei Windows 7 - für immer. Als Nicht-Upgrader müssen Sie Ihr System nun selbst technisch fit halten. Wir geben Tipps!

Sieben Jahre hat Windows 7 seit seiner Veröffentlichung mittlerweile auf dem Buckel. Wer sich von Microsoft nicht zur Zwangsinstallation von Windows 10 hat drängen lassen und weiterhin bei Windows 7 bleibt, muss sich zu helfen wissen, um das System auf Dauer sicher, stabil und ohne Komfortverlust einzusetzen.

Den Mainstream-Support für Windows 7 hat Microsoft zwischenzeitlich eingestellt. Die Konsequenz: Zukünftige Entwicklungen fließen nicht mehr in das Betriebssystem ein. Es wird also keine Funktionsverbesserungen mehr geben, und im Kernel vorhandene Unzulänglichkeiten bleiben bestehen. Microsoft verspricht zwar bis Anfang 2020 noch Sicherheits-Updates, berücksichtigt dabei jedoch nur kritische Angriffslücken. Modernisiert werden sicherheitsrelevante, inzwischen aber veraltete Module wie Defender, Internet Explorer oder die Benutzerkontensteuerung nicht - alles bleibt, wie es ist. Es obliegt also dem Nutzer, Windows 7 instand zu halten, nützliche Extras nachzurüsten und das System vor neuesten Bedrohungen abzuschotten.

Sicherheitskäfig nachrüsten: Virenschutz, Anti-Malware und Firewall

Vorrangiger Handlungsbedarf besteht bei den in die Jahre gekommenen Sicherheits- Features. Konzeptbedingt hat Windows 7 aktuellen Trojaner- und Botnet-Angriffsszenarien wenig entgegenzusetzen. Was fehlt, sind eine zeitgemäße Malware-Prophylaxe sowie eine wirkungsvolle Überwachung des ein- und ausgehenden Datenverkehrs.

© Weka/Archiv

Auch wenn das Setup von Avast Antivirus viele Extras vorschlägt, beschränkt sich die Gratis-Version auf Scanner und Echtzeitschutz.

Als vollwertigen Virenwächter, der Dateizugriffe überwacht, On-demand-Laufwerke inspiziert und den Mailverkehr (IMAP und POP3) checkt, ist Avast Free Antivirus 2016 empfehlenswert. Mitgelieferte Plugins für Chrome, Firefox und den Internet Explorer warnen vor Phishing-Seiten und Malware-Schleudern. Der in der neuen 2016er-Version hinzugekommene Passwortmanager ist praktisch, die SafeZone für sicheres Online- Banking muss man nicht nutzen. Pluspunkte sammelt Avast durch die aufgeräumte Bedienoberfläche, die transparente Arbeitsweise und die Möglichkeit, die Sensibilität des Scanners anzupassen. Die kostenlose Nutzung des Tools erkaufen Sie sich durch Hinweise auf die erweiterte Bezahlversion. Nach der Installation schalten Sie das Tool am besten direkt in den Gratis-Modus, ansonsten stehen die Extras der Kaufversion für einen 30-Tage-Test zur Verfügung.

Malwarebytes Anti-Malware Free ergänzt Avast und spürt Schadsoftware in manuellen Festplatten-Scans auf, falls sich doch mal ein trickreich programmierter Schädling am Echtzeitschutz vorbeimogelt. Mit ZoneAlarm Free Firewall 2016 stellen Sie dem Scanner-Duo eine zuverlässige Zwei-Wege-Firewall zum Schutz vor Online-Angriffen und nach Hause telefonierenden Programmen zur Seite. Ein- und ausgehende Verbindungsversuche werden unter Nennung der verursachenden Anwendung gemeldet. Erst wenn Sie die Übertragung explizit erlauben, fließen Datenpakete.

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