Gratis-Upgrade läuft aus

Bei Windows 7 bleiben: Pro und Contra

Nur standhaft überzeugte Windows-7-Nutzer zucken in Anbetracht des smarten 10er-Interfaces mit den Schultern: Abseits der modern wirkenden Optik ergeben sich für sie bei Beibehaltung der bisherigen PC-Hardware keine zwingenden Vorteile durch ein Upgrade. Windows 7 mutet zwar altbacken an, arbeitet im Zusammenspiel mit der lieb gewonnenen Software aber zuverlässig, die Grundversorgung mit Sicherheits-Updates garantiert Microsoft auf Jahre, und an Schaltern zum Privatsphärenschutz braucht man nicht zu drehen.

Wer jeden Umstiegsaufwand meiden möchte und keine Lust hat, sich in ein neues System einzuarbeiten, bleibt bei Windows 7.

Das ist ansonsten nur anzuraten, wenn spezielle Anwendungen oder Geräte zum Einsatz kommen, für die herstellerseitig keine Windows-10-Unterstützung angeboten wird. Ein Festhalten am genügsamen Windows 7 ist auch Nutzern älterer, leistungsschwacher Notebooks zu empfehlen.

Windows 7: Pro und Contra

Pro

  • Never change a running system: Ihr Windows-7-PC arbeitet stabil, zuverlässig, und Sie sind rundum zufrieden? Dann hat das System genügend Reserven, um über Jahre auf dem gewohnten technischen Stand nutzbar zu bleiben.
  • Schlanker Systemkern: Ohne App-Engine, Spracherkennung und OneDrive-Cloud fällt der Systemkern von Windows 7 recht kompakt aus, entsprechend gering ist der Ressourcenverbrauch.
  • Kompatibilität zu älterer Hardware: Für fast alle von Windows unterstützten Geräte, die in den letzten fünf bis zehn Jahren gekauft wurden, finden sich auf den jeweiligen Hersteller-Websites passende Treiber, die Sie manuell einrichten können.
  • Traditionelles Startmenü: Schlichtes, effizient nutzbares und optimal anpassbares Startmenü zum schnellen Aufruf von Programmen und Funktionen

Contra

  • Technisch veraltet: Microsoft hat die Pflege von Windows 7 eingestellt, es gibt also keine Fehlerkorrekturen mehr. Der erweiterte Support läuft zwar noch bis ins Jahr 2020, umfasst aber nur Sicherheits-Updates.
  • Anfällige Sicherheitsarchitektur: Seit der Entwicklung von Windows 7 hat sich die Technikwelt und damit einhergehend auch die Bedrohungslage durch aufwendig programmierte Malware verändert.
  • Minimale Systemausstattung: Desktop, Bordwerkzeuge, Laufwerksmanagement, Konnektivität und Tablet-Unterstützung – Windows 7 ist deutlich in die Jahre gekommen, und das sieht man dem System an vielen Stellen auch an.
  • Auslaufende Treiberunterstützung: Es ist davon auszugehen, dass verschiedene Gerätehersteller künftig ihre Treiberunterstützung für Windows 7 einstellen

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