inkl. Hardware-Prüfung, Update & Boot-Stick

Winows 11: Systeminstallationen auf (nicht) unterstützter Hardware

12.1.2022 von Manuel Masiero

ca. 1:25 Min
Ratgeber
VG Wort Pixel
  1. Windows 11: So ist das neue System aufgebaut
  2. Windows 11: Hardware-Prüfung, System-Update & Boot-Stick
  3. Winows 11: Systeminstallationen auf (nicht) unterstützter Hardware
Windows 11 - Nicht unterstützte Hardware Installation Screenshots
Mit einem bearbeiteten USB-Boot-Stick für Windows 11 führen Sie das Setup auch auf nicht unterstützter Hardware aus, wie das Setup bei einer fehlenden Hardware-Unterstützung eindrucksvoll belegt.
© PC Magazin

Systeminstallationen auf (nicht) unterstützter Hardware

Das Diagramm auf der nächsten Seite zeigt, in welcher Form Sie eine Windows-11-Installation vornehmen. Dabei variieren die Angebote zwischen Update und Neuinstallation.

Ein Update setzt die Installation eines Windows-10-Systems in der 64-Bit-Variante voraus. Ältere Windows-Versionen aktualisieren Sie zunächst auf Windows 10 und führen erst dann ein Upgrade auf Windows 11 durch.

Prüfen Sie mit den Tools PC-Integritätsprüfung oder WhyNotWin11 zuerst die Hardware-Voraussetzungen. Ist die Kompatibilität sichergestellt, ist ein direktes Update problemfrei möglich. Werden Inkompatibilitäten erkannt, können Sie versuchen, diese zuerst zu beseitigen (z.B. TPM im BIOS aktualisieren oder TPM-Chip nachrüsten, Prozessor- oder Grafikkartentausch).

Windows 11 - Tool WhyNotWin11 Screenshot
Erweiterte Informationen zur Windows-11-Kompatibilität liefert das Tool WhyNotWin11 zurück.
© PC Magazin

Lässt sich die Kompatibilität nicht hardwareseitig herstellen, können Sie das Boot-Medium so ändern, dass die Hardware-Prüfung übergangen wird.

Achtung: Der mit Rufus erstellte Installations-Stick funktioniert nur dann ohne Hardware-Prüfung, wenn Sie das System vom Stick selbst booten.

Windows 11 Update Screenshot
Im Update-Verlauf kontrollieren Sie unter Windows 11 die eingerichteten Updates.
© PC Magazin

Nach einer Installation müssen Sie mit eingeschränkten Sicherheitsfunktionen (etwa sicherer Bootvorgang, Boot-Unterbindung bei manipulierten Systemdateien) leben. Außerdem müssen Sie damit rechnen, dass spätere Updates für Ihr System nicht mehr bereitgestellt werden.

Es gibt noch eine Alternative: Dabei können Sie dann die Installation mit einem direkten Aufruf des Einrichtungsprogramms Setup.exe – ohne Booten und ohne Hardware-Prüfung – starten. Das ist für System-Upgrades generell sinnvoll. Benennen Sie dazu in einem Installations-USB-Stick im Unterverzeichnis sources die Datei appraiserres.dll in appraiserres.dll_ um. Alternativ löschen Sie die Datei. Dabei nehmen Sie aber in Kauf, dass Sie diese leicht wiederherstellen können.

Windows 11 - Beizubehaltende Inhalte Screenshot
Beim Update entscheiden Sie selbst, welche Apps und persönlichen Dateien Sie übernehmen wollen.
© PC Magazin

Hinweis: Die Datei appraiserres.dll hat einen binären Vorspann und enthält zur Hardware-Prüfung diverse Textanweisungen, die sich optional auch per Editor entfernen lassen. Einfacher ist das zuvor empfohlene Umbenennen, da die Datei dann in der Gesamtheit ignoriert wird und somit die Hardware-Prüfung entfällt.

Das Setup-Programm besitzt eine eigene Hardware-Prüffunktion, die über die zuvor genannte Datei gesteuert wird. Ist diese aktiv, bricht die Einrichtung bei Updates oder auch bei Neuinstallationen auf nicht-unterstützter Hardware ebenfalls ab. Unterdrücken Sie die Hardware-Prüfung, dann sollten Sie auch im Setup bei Online-Aktualisierungen die Option Nicht jetzt wählen.

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