Ärger mit Sound-, Grafikkarte und meh

Windows 10: Treiberprobleme lösen - so geht's

Wenn die Grafikkarte oder der Sound unter Windows nicht mehr funktionieren, ist in den seltensten Fällen das Gerät defekt – meistens liegt es an den Treibern.

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Die Hardware bei einem PC muss nicht immer gleich defekt sein. Oft hilft es, beim Treiber anzusetzen.

Windows benötigt für jedes angeschlossene Gerät einen Treiber. Einfach gesagt handelt es sich dabei um kleine im Hintergrund laufende Programme, die für eine standardisierte Kommunikation zwischen Betriebssystem und Hardware sorgen. Die Gerätetreiber müssen regelmäßig aktualisiert werden, um immer neue Betriebssystemfunktionen bestmöglich zu unterstützen. Heute werden die meisten Treiber über Windows Update aktualisiert, was aber auch problemlos ist. Fehler treten etwa auf, wenn ein Treiber direkt vom Gerätehersteller installiert wurde und nicht bei Windows 10 mitgeliefert war.

Klicken Sie im Geräte-Manager, den Sie über einen Rechtsklick auf das Windows-Logo erreichen, doppelt auf ein Gerät. Es öffnen sich die Geräteeigenschaften. Auf dem Register Treiber finden Sie Informationen zum aktuellen Treiber. Mit einem Klick auf Treiber aktualisieren bringen Sie ihn auf den neuesten Stand. Dabei wählen Sie zwischen Windows Update oder der direkten Installation mit einer vorhandenen Datei.

Probleme mit automatischen Gerätetreiber-Updates

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Windows Update soll die Treiber aktuell halten. Nur leider funktionieren diese Treiber oft nicht so zuverlässig wie die des Geräteherstellers, die ohne diesen Umweg direkt von den Herstellerwebseiten heruntergeladen werden. In einigen Fällen laufen sogar die unter Windows 7 oder 8.1 bewährten Treiber auch nach dem Upgrade auf Windows 10 besser, als die, die Microsoft jetzt gerne installieren möchte. Die automatische Treiberinstallation lässt sich in Windows 10 relativ einfach abschalten: Klicken Sie in der Systemsteuerung unter System und Sicherheit auf System. Klicken Sie im nächsten Fenster links auf den Link Erweiterte Systemeinstellungen und im nächsten Dialogfeld auf der Registerkarte Hardware auf den Button Geräteinstallationseinstellungen. Wählen Sie Nein … und klicken Sie auf Änderungen speichern.

Tipp 2: Fehlerhafte Treiber finden

Windows 10 enthält ein spezielles Testprogramm, um installierte Treibersoftware zu prüfen. Da dieser Test tiefgreifende Änderungen an der Systemkonfiguration vornimmt, legen Sie zuvor einen Systemwiederherstellungspunkt an. Sobald Sie ihn haben, starten Sie das Programm verifier. exe aus dem Verzeichnis C:\Windows\system32 und wählen im Startdialog die Option Standardeinstellungen erstellen . Wenn Sie nicht genau wissen, welcher Treiber Probleme verursacht, wählen Sie im nächsten Dialogfeld die Option Alle auf diesem Computer installierten Treiber automatisch wählen.

Haben Sie bestimmte Treiber in Verdacht, nehmen Sie die Option Treiber aus einer Liste wählen. Im nächsten Schritt wählen Sie dann gezielt aus. Starten Sie nach Abschluss des letzten Dialogfeldes den Computer neu. Beim folgenden Bootvorgang, der deutlich länger dauert, werden die installierten Treiber überprüft. Bei Treibern, die beim Systemstart Probleme verursachen, erscheint eine Meldung mit Angabe des problematischen Treibers. Starten Sie in diesem Fall den Computer im abgesicherten Modus neu und entfernen Sie das Problemgerät. Wenn der Computer problemlos bootet, starten Sie wieder den Treiberüberprüfungs-Manager und wählen im Startdialog die Option Informationen über verifizierte Treiber anzeigen . Hier finden Sie alle gestarteten Treiber sowie die verwendeten Überprüfungsverfahren. Diese lassen sich bei Bedarf zum nächsten Neustart ändern. In den folgenden Dialogen finden Sie noch ausführliche Ergebnisse zur Überprüfung der einzelnen Treiber. Damit die Treiberüberprüfung nicht bei jedem Windows-Start ausgeführt wird, schalten Sie sie nach erfolgreichem Test wieder ab. Starten Sie dazu den Treiberüberprüfungsmanager noch mal und wählen im ersten Dialogfeld Vorhandene Einstellungen löschen .

Windows-Treiberprobleme lösen

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Der Windows-eigene Treiberüberprüfungs-Manager findet fehlerhafte Gerätetreiber.

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