5 Tipps für USB-Stick & Co.

Mit WindowsToUSB ein Windows auf dem USB-Stick installieren

Mit dem Programm WindowsToUSB  installieren Sie Windows 7, 8.1 oder 10 bootfähig auf einem USB-Stick. Dazu benötigen Sie eine Windows-DVD oder eine ISO-Datei zur Installation. Diese können Sie mit dem kostenlosen Media Creation Tool von Microsoft erstellen.​

Achtung: Wie immer gilt: Googeln Sie nie nach Software, schon gar nicht zusammen mit den Begriffen kostenlos oder Download! Malware-Hersteller setzen alle Energie daran, in den Suchergebnissen ganz oben zu stehen. Laden Sie das Media Creation Tool nur auf der offiziellen Microsoft-Downloadseite​ herunter. Dort finden Sie auch offizielle ISOs zu Windows 7, 8.1 und 10.

Da die Original-Installationsmedien mehrere Windows-Editionen enthalten, wählen Sie vor der Installation die gewünschte Edition aus, zu der Sie auch einen Lizenzschlüssel parat haben müssen. Der USB-Stick wird automatisch partitioniert, hier müssen Sie nur die vorgegebenen Partitionen bestätigen. Sie sollten auf jeden Fall einen USB-3.0-Stick und auch einen solchen Anschluss am PC nutzen, da die Übertragung der Dateien und auch die Windows-Installation sonst mehrere Stunden dauern.

© Weka/Archiv

Das virtuelle Windows unterscheidet sich kaum von einem echten. Über das Menü wird die Hardwareunterstützung des virtuellen PCs konfiguriert.

Booten Sie nach Fertigstellung des USB-Sticks davon. Dazu muss im BIOS das Booten von USB aktiviert sein. Viele BIOS-Versionen zeigen neben der Taste für die BIOS-Konfiguration auch eine Taste (oft: [F9] oder [F11]) an, die ein Bootmenü einblendet. So können Sie, ohne die Bootreihenfolge dauerhaft zu ändern, zwischendrin einmal von einem anderen Laufwerk booten. 

Danach startet die bekannte Installationsroutine, in der Sie den Lizenzschlüssel eintragen und ein Benutzerkonto anlegen müssen. Verwenden Sie am besten das Microsoft-Konto, das Sie auch auf Ihrem PC nutzen, um Einstellungen und Cloud-Daten bei OneDrive zu synchronisieren. Nicht nur die Installation, auch das mobile Windows selbst verhält sich deutlich träger als eine echte Installation. Verzichten Sie deshalb weitestmöglich auf Programme und Dienste, die im Hintergrund laufen. 

Sollten Sie Ihr mobiles Windows länger als 90 Tage verwenden wollen, benötigen Sie eine eigene Lizenz für das Betriebssystem. Bedenken Sie bei Verwendung des USB-Sticks auf unterschiedlichen PCs, dass die Aktivierung immer nur für eine Hardware gilt. Bei häufigem Wechsel ist also sehr schnell eine neue Aktivierung fällig. Nur in der Windows Enterprise-Edition ist Windows to go in der Lizenz enthalten. Dort ist die Installation des USB-Sticks sogar mit Bordmitteln möglich.​

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