Betriebssystem

Windows-10-Prozesse: Was machen svchost, dwm, rundll32 & Co.?

Sie sind im Windows Task Manager über einen seltsamen Prozess gestolpert? Ob Sie ihn stoppen oder deaktivieren können oder ob es sogar ein Virus ist - wir sorgen für Aufklärung.

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PC schneller machen: Tuning für RAM & CPU – so geht’s!

Grundsätzlich ist Vorsicht angeraten, wenn Sie einen merkwürdigen Eintrag im Windows Task Manager sehen. Schließlich führt nicht jeder Prozess Gutes im Schilde. Auch ein Virus, ein Trojaner oder andere Schadsoftware könnte dahinterstecken. Für wichtige Windows-Prozesse verraten wir, wofür sie gut sind und wie Sie mögliche Probleme lösen können. Wir erklären zu Beginn zehn Prozesse und werden in Updates nach Möglichkeit weitere folgen lassen. Sofern es sich beim hinter dem Prozess stehenden Programm um einen Windows-Bestandteil handelt, sollten Sie ihn nicht deaktivieren.

Als Windows-Komponenten getarnte Schadprogramme

Es gibt Schadprogramme, die sich als Windows-Bestandteil tarnen. In der Regel liegt die zugehörige Programmdatei dann aber an einem ungewöhnlichen Ort. Deshalb sagen wir Ihnen für jeden Prozess, wo das zugehörige Programm normalerweise gespeichert ist. Um den tatsächlichen Speicherort zu ermitteln, klicken Sie verdächtige Prozesse im Task Manager mit der rechten Maustaste an und gehen auf „Dateipfad öffnen“. Theoretisch könnte ein Schadprogramm eine Windows-Komponente auch an ihrem Original-Speicherort überschreiben. Die Gefahr ist zwar sehr gering. Trotzdem kann es nicht schaden, ein am korrekten Ort gespeichertes, aber verdächtiges Programm mit einem Virenscanner zu durchleuchten. 

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Windows-10-Prozesse erklärt: Process Explorer

Prozesse untersuchen mit Process Explorer

Um hinter die Geheimnisse einiger Prozesse zu kommen benötigen Sie das kostenlose Programm Process Explorer von Microsoft. Vergleichbar dem Task Manager zeigt es Prozesse an, liefert dazu aber mehr Infos.

 Damit Sie diese auch sehen klicken Sie nach dem Start im Menü „View“ auf den Eintrag „Show Lower Pane“ (etwa: „Unteren Abschnitt anzeigen“). Dann klicken Sie im oberen Teil des Fensters den Prozess an, den Sie näher untersuchen möchten. 

Achten Sie im unteren Abschnitt insbesondere auf die Einträge vom Typ „File“ (Datei). Anhand der Dateipfade und -namen können Sie den Zweck eines Prozesses rasch einschätzen. Auch die Registry-Einträge (Typ „Key“) können hilfreich sein. 

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