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Windows-10-Prozesse: Host für die Windows Shell-Oberfläche

Windows-10-Prozesse erklärt: Windows Shell-Oberfläche

© Screenshot WEKA / PC Magazin

Windows-10-Prozesse erklärt: Windows Shell-Oberfläche

Host für die Windows Shell-Oberfläche

Der Host für die Windows Shell-Oberfläche (Windows Shell Experience Host) ist eine offizielle Windows-Komponente. Sie sorgt dafür, dass Universal Apps (die unter Windows 8 ursprünglich nur im Vollbildmodus liefen) in Fenstern dargestellt werden können. Er übernimmt aber auch andere Aufgaben, stellt zum Beispiel den Transparenzeffekt des Startmenüs dar oder tauscht die Bilder aus, wenn Sie den Desktop-Hintergrund auf „Diashow“ stellen. 

Geht die CPU-Last dieses Prozesses dauerhaft über 30 Prozent hinaus, dann gibt es ein Problem. Das Selbe gilt bei einem Arbeitsspeicherverbrauch von mehreren hundert Megabyte. Bringen Sie das Betriebssystem per Windows Update auf den aktuellen Stand und stellen Sie über den Windows Store sicher, dass auch die Universal Apps aktuell sind. 

Häufig ist es auch die Diashow, die für Probleme sorgt. Sie können sie in den Einstellungen unter „Personalisierung  Hintergrund“ gegen einen fixen Hintergrund tauschen. Hilft das nicht, dann überprüfen Sie ob Windows die Akzentfarbe (zum Beispiel für Fensterrahmen) aus dem Hintergrundbild übernimmt. Die zugehörige Einstellung finden Sie unter „Personalisierung  Farben  Automatisch eine Akzentfarbe aus meinem Hintergrund auswählen“. 

Entfernen Sie das Häkchen. Besteht das Problem weiter, können Sie auch die Transparenzeffekte weiter unten abschalten. Den zugehörigen Ordner, dessen Name mit „ShellExperienceHost“ beginnt, sollten Sie im Ordner WindowsSystemApps finden, üblicherweise auf dem Laufwerk C. Andere Speicherorte deuten auf Schadsoftware.

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