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Windows-10-Prozesse: Systemunterbrechungen

Windows-10-Prozesse erklärt: Systemunterbrechungen

© Screenshot WEKA / PC Magazin

Windows-10-Prozesse erklärt: Systemunterbrechungen

Systemunterbrechungen

Systemunterbrechungen ist ein fester Bestandteil von Windows 10, aber kein Prozess im herkömmlichen Sinn. Der Task Manager verwendet diesen Eintrag, um anzuzeigen wieviel CPU-Kapazität, Arbeitsspeicher etc. die Hardware Interrupts Ihres PCs benötigen. 

Interrupts sind Teil der üblichen Kommunikation zwischen dem Prozessor und den übrigen Geräten in Ihrem PC. Benötigt zum Beispiel die Tastatur die Aufmerksamkeit der CPU, weil Sie eine Taste gedrückt haben, dann teilt sie daseiner Komponente auf der Hauptplatine mit, welche die Nachricht wiederum an die CPU weitergibt.

In der Regel sollte der Prozess Systemunterbrechungen nur eine sehr geringe CPU-Last aufweisen. Mehr als 30 Prozent deuten auf ein Problem hin. Wenn die üblichen Hilfemaßnahmen (PC neu starten, Windows aktualisieren, Treiber aktualisieren) keine Hilfe bringen, wird es knifflig. Sie müssen das „schuldige“ Gerät einkreisen, indem Sie jeweils ein Gerät trennen und überprüfen, ob die CPU-Last dadurch sinkt. 

Am besten beginnen Sie bei den externen Geräten, denn sie lassen sich leicht abziehen. Interne Geräte können Sie im Gerätemanager deaktivieren. Verschonen Sie dabei Hardware, ohne die Sie Windows nicht mehr bedienen können, speziell die Tastatur, die Maus und die Grafikkarte beziehungsweise das Display. Zum Prozess Systemunterbrechungen gehört keine Datei. Zeigt Ihr Task Manager eine andere Information, haben Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Schadprogramm entdeckt. 

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