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Windows-10-Prozesse: Runtime Broker (RuntimeBroker.exe)

Windows-10-Prozesse erklärt: runtimebroker.exe

© Screenshot WEKA / PC Magazin

Windows-10-Prozesse erklärt: runtimebroker.exe

Runtime Broker (RuntimeBroker.exe)

Runtime Broker ist ein Bestandteil von Windows. Das Programm stellt sicher, dass Ihre Vorgaben hinsichtlich Sicherheit und Privatsphäre auf die so genannten Universal Apps angewendet werden, die Sie in der Regel aus dem Windows Store herunterladen. Deshalb läuft es immer im Hintergrund. Aktivität in Form von CPU-Last zeigt Runtime Broker aber nur dann, wenn Sie eine App aus dem Windows Store starten. Dann steigt auch der Bedarf von Runtime Broker an Arbeitsspeicher an, nicht selten auf 500 oder sogar 800 Megabyte. 

Verursacht Runtime Broker permanent eine CPU-Last von mehr als circa 30 Prozent, dann kann es dafür mehrere Erklärungen geben: - Die Windows-10-Tipps, die Sie (vor allem auf frisch installierten PCs) in Form von Benachrichtigungen erhalten, hat Microsoft als Universal App programmiert. 

Deaktivieren Sie diese Tipps in den Einstellungen unter „System  Benachrichtigungen und Aktionen.  Bei der Nutzung von Windows Tipps, Tricks und Vorschläge erhalten“. Überprüfen Sie, ob das Problem dadurch verschwindet. - Auch eine fehlerhafte Universal App aus dem Windows Store kann zu Problemen mit dem Runtime Broker führen. 

Überprüfen Sie, ob das Problem verschwindet, wenn Sie die App auf den aktuellen Stand bringen oder Sie entfernen und neu installieren. Die zugehörige Datei RuntimeBroker.exe sollten Sie im Ordner WindowsSystem32 finden, üblicherweise auf dem Laufwerk C. Andere Speicherorte deuten auf Schadsoftware.  

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