Neuerungen und Download

Windows 10 20H2 startet: Das steckt im Oktober 2020 Update

Microsoft hat das Oktober 2020 Update für Windows 10 veröffentlicht. Wir fassen das Wichtigste zum sog. 20H2-Update zusammen.

© Microsoft

Der Windows 10 Insider Build 20161 bringt ein neues Design für das Startmenü, das mit 20H2 seinen Einstand feiert.

Mit Start 2020 hat Microsoft sich von „Redstone“-Updates für Windows 10 zugunsten einer klareren Benennung entschieden. Trägt das Mai 2020 Update den Namen 20H1 ist nun folgerichtig ab 21. Oktober 2020 das Update 20H2 am Start. Wir liefern alle Infos!

In den vergangenen Jahren hat sich Microsoft dazu entschieden, das zweite große Windows-Update in einem Jahr kompakter zu gestalten: Die Frequenz großer Änderungen – und damit oft einhergehender Probleme – wird so reduziert. Eine Rolle spielt auch die Corona-Pandemie, die mit steigender Homeoffice-Tätigkeit weniger Fehler „erlaubt“, um Workflows und Produktivität nicht einzuschränken.

Ähnlich der Windows 10 Version 1909 aus der zweiten Hälfte des Vorjahres ist 20H2 ein relativ kleines Update. Features kommen, die eigentlich schon für 20H1 geplant waren, aber vorerst deaktiviert blieben. So werden auch die Windows-Patches 2020 für sowohl 20H1 als auch 20H2 die gleichen Inhalte bereitstellen – wie schon für 1903 und 1909.

Windows 20H2 Update startet: ISO-Download, Media Creation Tool

Zum 21. Oktober fiel der Startschuss für das neue Funktionsupdate von Windows 10. Das Oktober 2020 Update bringt die Build-Version 19041.508. Sie erhalten es automatisch bzw. nach einer Bestätigung über die Windows-Update-Routine in den Einstellungen oder via Media Creation Tool für ein Live-Update oder eine saubere Neuinstallation. Dafür erlaubt das Tool wie gehabt den Download von ISO-Dateien, die Sie auf einen USB-Stick kopieren oder eine DVD brennen können. Die wichtigsten Änderungen stellen wir im Folgenden vor:

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Windows 10 20H2: Startmenü und Taskleiste

Das Startmenü bekommt Kacheln, die sich an eingestellte Themes anpassen. Das bedeutet Transparenzeffekte und individuell einstellbare Farben. Dazu gibt es Anpassungen an den App-Symbolen, die einen „runderen“, einheitlicheren Look des Systems ermöglichen (siehe oben). Die Standardeinstellung für „an die Taskleiste geheftete“ Inhalte unterscheidet sich nun, je nach Nutzung verknüpfter Android-Smartphones oder Xbox-Live-Konten. Insgesamt wird auch die Tablet-Erfahrung optimiert. Wer keinen Touchscreen hat, wird den Knopf für den Tablet-Modus nicht mehr im Action-Center sehen.

Windows 10 20H2: Chromium Edge

Bislang optional, wird der Chromium Edge fester Bestandteil von Windows 10. Das trägt zu einer besseren bzw. weitgehenderen Integration des Browsers in das System bei. So lassen sich angeheftete Webseiten beispielsweise besser verwalten. Mit dem Task Switcher können Sie via Alt-Tab schneller zwischen offenen Tabs wechseln, sogar Instanz-übergreifend – das heißt, wenn Sie verschiedene Edge-Versionen gleichzeitig nutzen.

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Windows 10 20H2: Benachrichtigungen

Benachrichtigungen werden nutzerorientierter. Logos zeigen, welche App sich meldet. Sie erhalten die Möglichkeit, aktuelle Benachrichtigungen schneller abzuhaken. Bislang ließen sich Benachrichtigungen nur anhand des App-Namens erkennen und Benachrichtigungen nur separat im Action-Center löschen – nicht schon bei der Anzeige. Dazu kommen einfache Änderungen am Design und Optimierungen für das Benachrichtigungs-Center, wenn der Nutzer beispielsweise seinen Fokus nicht auf dem Desktop hat.

Windows 10 20H2: Einstellungen für Display und mehr

Der Menüpunkt „System“ / „Info“ in den Einstellungen wird die Standardanzeige für Systeminformationen. Hier macht Microsoft weiter Druck, die alte Systemsteuerung zu ersetzen. Außerdem gibt es einen Knopf, um die wichtigsten Systeminformationen in die Zwischenablage zu kopieren. Das hilft bei Support-Anfragen, in denen eine Übersicht für technische Daten nie schadet.

In den erweiterten Einstellungen unter Anzeige lassen sich mit 20H2-Update nun Bildwiederholraten für Monitore einstellen. Admins können zudem via Modern Device Management einfacher lokale Nutzer und Gruppen steuern.

Versionsgeschichte und -vergleich

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