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Windows 10: Kostenlos installieren - Upgrade per Assistent & Update

Inhalt
  1. Windows 10: Kostenlos installieren - so geht's
  2. Windows 10: Kostenlos installieren - Download & Datensicherung
  3. Windows 10: Kostenlos installieren - Upgrade per Assistent & Update

Das Upgrade per Assistent

Nachdem Sie Ihre Daten gesichert und die Lizenznummer Ihres Windows notiert haben, starten Sie das Microsoft Media Creation Tool("Tool jetzt herunterladen"). Nachdem Sie den Lizenzbedingungen zugestimmt haben, überprüft das Programm, ob Ihr Rechner mit dem neuen Windows kompatibel ist. 

Wie Eingangs erwähnt bedeutet das jedoch leider nicht, dass Ihr Rechner mit dem neuen Betriebssystem wirklich schnell und flüssig laufen wird. Nehmen wir an dieser Stelle aber an, Ihr Rechner erfüllt die von uns empfohlenen Voraussetzungen in Sachen CPU und RAM. 

Im nächsten Fenster können Sie entscheiden, ob Sie Windows direkt über das vorhandene Betriebssystem installieren oder lieber ein Installationsmedium erstellen möchten, etwa einen USB-Speicherstick, eine DVD oder eine ISO-Datei. Im Normalfall sollten Sie hier ganz einfach ein Upgrade für diesen PC ausführen. 

Windows 10: Kostenlos installieren - Direkt installieren oder Medium erstellen

© Screenshot & Montage: PCgo

Sie können Windows 10 direkt installieren oder ein Installationsmedium erstellen.

Anschließend lädt der Rechner das neue Betriebssystem zur Installation herunter. Entscheiden Sie sich indes für die Erstellung eines Installationsmediums, hat das durchaus einige Vorteile. Zum einen können Sie Windows 10 danach auch auf anderen Rechnern installieren; zum anderen haben Sie die Installationsdatei jederzeit parat, falls Sie erst zu einem späteren Zeitpunkt umsteigen möchten.

Der Download des neuen Betriebssystem nimmt, je nach Geschwindigkeit Ihres Internetzugangs, einige Zeit in Anspruch. Anschließend erfolgt die Installation. Auch diese geht nicht in wenigen Minuten von der Hand. Stattdessen sollten Sie hier ruhig eine Stunde oder mehr einplanen, bis alles einwandfrei läuft. 

Zwischendurch sind diverse Neustarts fällig, wie Sie das von vergangenen Windows-Installationen vermutlich bereits kennen. Am Ende des Vorgangs sehen Sie am besten sofort unter Einstellungen / Update und Sicherheit / Aktivierung nach, ob Ihre Windows-Lizenz ordnungsgemäß aktiviert wurde. Das sollte, zumindest wenn Ihr Upgrade mithilfe einer legalen Windows 7-Lizenz erfolgt ist, der Fall sein.

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Auf den neuesten Stand bringen

Während der Installation wird Ihr Rechner mit einer aktuellen Windows-Version sowie zahlreichen Updates versorgt. Auf dem allerneuesten Stand ist Ihr Windows 10 dann allerdings in der Regel trotzdem nicht. Das Update vom Oktober 2018 beispielsweise wird im Normalfall nicht automatisch mitinstalliert, sondern es macht eine saparate Installation erforderlich.

Gehen Sie dazu auf die Microsoft-Webseite, und klicken Sie beim Eintrag Windows 10 October 2018 Update jetzt verfügbar auf die Schaltfläche Jetzt aktualisieren. Eine kleine Anwendung wird nun auf Ihren Rechner geladen und per Klick gestartet. Bestätigen Sie nochmals die Installation, anschließend überprüft das Tool die Hardware und deren Kompatibilität. 

Im folgenden Schritt wird das Update vom Oktober auf Ihren Rechner geladen. Dieses Update war bei seinem Erscheinen von einigen Fehlern durchsetzt und daher nicht zur Installation zu empfehlen. Inzwischen hat Microsoft die Probleme nach eigener Aussage beseitigt, und das Update kann ohne Bedenken installiert werden. Diese Erfahrung haben wir inzwischen auch gemacht und können das Update daher guten Gewissens empfehlen.

Windows 10: Kostenlos installieren - Updates einspielen

© Screenshot & Montage: PCgo

Nach der Installation von Windows 10 sollten Sie noch ein paar Updates nachschieben.

Windows 10 ist einsatzbereit

Nachdem Sie das Oktober-Update installiert und den Rechner neu gestartet haben, ist Ihr brandneues Windows 10 einsatzbereit. Sie werden bemerken, dass der Systemstart sehr viel kürzer ist als etwa bei Windows 7. Das ist einer der Vorteile von Windows 10. Die Bedienung selbst unterscheidet sich kaum vom Vorvorgänger, was die Einarbeitung sehr kurz und einfach macht. 

Eine Neuerung gegenüber Windows 7: Windows 10 unterstützt Apps, die sich aus dem Microsoft Store laden und anschließend nutzen lassen. Es gibt kein Windows Media Center und keine DVD-Player-Software mehr, und als Browser kommt Microsoft Edge zum Einsatz. An einigen Stellen wird Werbung eingeblendet, und die Möglichkeit, Updates auszulassen oder gar komplett zu unterdrücken, ist stark eingeschränkt worden. 

Unterm Strich dürften die meisten Anwender in Windows 10 ehrlicherweise nicht zwingend eine große Verbesserung sehen und eventuell sogar ihrem Windows 7 nachtrauern. Nichtsdestotrotz macht der auslaufende Support Windows 7 leider zu einer Plattform, die aus Sicherheitsgründen über den Januar 2020 hinaus von niemandem mit Internetverbindung mehr verwendet werden sollte.

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