Letzte Entscheidungshilfe

Windows 10: 4 Gründe, warum Sie umsteigen sollten

26.7.2016 von The-Khoa Nguyen

ca. 3:30 Min
Ratgeber
VG Wort Pixel
  1. Windows 10 Update ja oder nein? – Die besten Gründe zum Wechseln
  2. Windows 10: 4 Gründe, warum Sie umsteigen sollten
Windows 10 Hintergrund
Windows 10 spielt bei Microsoft die erste Geige. Die Vorgänger-Systeme werden irgendwann wie XP einfach zum Sicherheitsrisiko.
© Microsoft

Auf dieser Seite lesen Sie Gründe, warum Sie das kostenlose Update auf Windows 10 noch nutzen sollten.

Grund 1: Es ist schlicht und einfach kostenlos

Dieser Grund ist natürlich offensichtlich. Selbstverständlich muss gratis nicht immer gut sein. Doch auf der vorherigen Seite haben wir zusammengefasst, dass eigentlich kaum etwas gegen Windows 10 spricht – es sei denn der Rechner oder wichtige Software machen nicht mit. Wer die Update-Frist verpasst und früher oder später doch ein aktuelles Windows-System braucht, der muss zahlen. Und im Microsoft Store ist Windows 10 nicht gerade günstig. Für die Home-Variante werden 135 und für die Pro-Variante 280 Euro fällig. Das könnte entscheidendes Budget für eine stärkere CPU oder Grafikkarte, mehr Speicherplatz und mehr sein. Online wird es OEM- und andere Lizenzen wohl ab 60 bis 70 Euro geben – das könnten auch 16 GB DDR4 RAM sein.

Grund 2 für Windows 10: Sicherheit und Updates

Microsoft wird Windows 10 die meiste Aufmerksamkeit widmen. Windows 7 ist zwar deutlich vorne, was Nutzerzahlen angeht. Doch es wird stetig älter und wird irgendwann das Problem von Windows XP ereilen: Die Architektur wird veraltet sein und nicht mehr mit angemessenem Aufwand vollständig zu schützen sein. Zwar bietet Microsoft für Windows 7 noch bis 2019 Sicherheits-Updates, doch diese drei Jahre werden schneller um sein, als sie glauben. Denken Sie einfach zurück – viele haben Windows XP lieben und schätzen gelernt. Doch plötzlich war die Lebenszeit bei 14 Jahren – und XP bot bei modernen Trojanern, Viren und anderer Malware kaum noch Gegenwehr. Windows 8 und 8.1 sind kaum verbreitet, die Zahlen gehen stetig zurück – hier könnte Microsoft wahrscheinlich den Stecker ziehen, und es würde wohl kaum einer merken ;-) .

Grund 3: Gratis-Update ohne Hardware-Bindung sichern

In Deutschland darf Software nicht an die Hardware gebunden sein. Es muss möglich sein, gebrauchte Software weiterverkaufen zu können. Seit Windows 8 gibt es beim Thema Hardware-Bindung Unklarheit. Doch mit dem Anniversary Update, das ab dem 2. August 2016 für Windows 10 erscheint, wird es anders. Microsoft wird eine Möglichkeit anbieten, Windows 10 mit neuer Hardware einfacher reaktivieren zu können.

Deswegen könnten Sie theoretisch folgendermaßen vorgehen: Bis Freitag sichern Sie sich eine Lizenz für Windows 10 mit diesem Trick. Koppeln Sie diese Lizenz am besten noch mit einem Microsoft-Konto und notieren Sie sich für die Zukunft Ihren entsprechenden Lizenzschlüssel. Dann springen Sie zurück auf Windows 7 und steigen um, wenn Ihr PC oder Laptop in Ihren Augen modern genug und bereit dafür ist. Notfalls hilft ein Anruf beim Microsoft-Support, wenn sich der PC später nicht aktivieren lässt. Eine Garantie für ein erfolgreiches Vorgehen, wie hier beschrieben, können wir allerdings nicht geben. Wir verweisen auf die Rechtslage und die Hinweise im verlinkten Ratgeber.

Grund 4: Keine Alternative für Power-User und Gamer

Neue  Prozessoren werden Windows 10 voraussetzen. Intels nächste Generation mit dem Codenamen Kaby Lake, Bristol Ridge bei AMD und der Qualcomm 8996 (Snapdragon 820) werden unter den Vorgängern von Windows 10 nicht ihr volles Potenzial ausfahren können. Unter Umständen kann es dann auch zu Performance-Einbrüchen und anderen Problemen kommen. Systeme mit Skylake werden übrigens mit dem Anniversary Update von Speed Shift profitieren. Ein genaueres, dynamisches Hoch- und Runtertakten sorgt für effizienteres Arbeiten – am Ende bedeutet dies, dass schon jetzt verfügbare Prozessoren nur unter Windows 10 optimal arbeiten.

Windows 10 bringt dazu eine Unterstützung für DirectX 12 mit, zudem sind Dienste der Xbox angebunden. Als PC-Gamer führt praktisch kein Weg an Windows 10 vorbei. Die neuen Grafikkarten von Nvidia und AMD unterstützen DirectX 12 und können damit künftig mehr Leistung abrufen. Wer seinen PC mit einer aktuellen Grafikkarte aufrüstet, der verzichtet praktisch auf Grafikpower, wenn er noch Windows 7 oder 8.1 nutzt. Das ist praktisch so, als würden Sie einen Sportwagen kaufen, aber den höchsten Gang für die Autobahn einfach deaktivieren. Würden Sie das tun?

Lesetipp: Windows 10 Update startet nicht – Problemlösung

Wer eine ausführlichere Betrachtung zum Windows 10 Update mit Pro und Contra lesen will, schaut in diesen Artikel.

Mehr lesen

Chronologische Liste und Netflix-Links

Marvel-Filme- und -Serien: Das ist die richtige Reihenfolge

Neuerscheinungen in der Übersicht

Netflix: Neue Filme und Serien

Vorschau auf Film- und Serien-Highlights

Amazon Prime Video: Neuheiten

Weiter zur Startseite  

Mehr zum Thema

Windows 10: Automatische Anmeldung ohne Passwort

Direkt auf den Desktop

Windows 10: Automatische Anmeldung ohne Passwort - so…

Die automatische Anmeldung in Windows 10 spart Zeit. Wir zeigen, wie Sie Ihren PC oder Laptop nach dem Booten ohne Passwort nutzen können.

Windows 10 oder Windows 8.1

Frist verlängern

Windows 10: Gratis-Update sichern – Windows 7 weiter nutzen

Bald endet die Frist für das Gratis-Update von Windows 7 oder 8.1 auf Windows 10. So sichern Sie sich Ihre Lizenz und bleiben trotzdem beim Vorgänger.

PC schneller machen: Tuning für RAM & CPU

Tipps und Tricks

Windows 10 im Dual-Boot: Anzeigenamen ändern

Wer Windows 10 und andere Betriebssysteme parallel nutzt, kann die Namen in der Boot-Anzeige ändern. Wir zeigen, wie es geht!

Windows 10: KB2952664 ist ein alter Bekannter

Comeback des GWX-Tools?

Windows 7 & 8.1: KB2952664-Update bereitet…

Nachdem Microsoft das GWX-Tool für Windows 7 und 8.1 abgeschafft hat, kommt mit KB2952664 ein Update, das Windows-10-Verweigerern nicht schmecken…

Microsoft Update Catalog kompatibel mit Firefox und Chrome

ActiveX ade

Microsoft Update Catalog: Manuelle Windows Updates jetzt mit…

Microsoft hat ActiveX als Voraussetzung für den Update Catalog entfernt. D. h., auch Firefox oder Chrome erlauben nun manuelle Windows Updates.