Digitaler TV-Empfang

Was steckt hinter DVB-T, DVB-C, DVB-S?

16.3.2017 von PC Magazin und Andreas Greil

Digitales Fernsehen ist heute der Standard. Wer hochauflösendes HDTV empfangen will, ist darauf angewiesen. Doch welche Empfangsart ist die richtige? Sat, Kabel oder terrestrisch? Wir zeigen Ihnen, was Sie wirklich brauchen.

ca. 1:15 Min
Ratgeber
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  1. Was steckt hinter DVB-T, DVB-C, DVB-S?
  2. DVB-T (terrestrisch)
  3. DVB-C (Kabelempfang)
  4. DVB-S (Satellitenempfang)
DVB-T2 HD
Digitaler TV-Empfang: DVB-T2 ist der Nachfolgestandard zu DVB-T.
© © Сake78 (3D & photo) - Fotolia.com

Der digitale TV-Empfang​ hat die analogen Vorgänger heute bei den meisten Nutzern verdrängt. Wer hochauflösendes HDTV empfangen will, ist darauf angewiesen. Doch welche Empfangsart ist die richtige? Sat, Kabel oder terrestrisch - also DVB-S​, DVB-C oder DVB-T? Jede dieser Empfangsarten hat Vor- und Nachteile, die wir Ihnen an dieser Stelle vorstellen wollen.​

Früher gelangte das Signal auf analogem Weg in die Wohnzimmer. War der Empfang schlecht, gab es das berühmte Rauschen im Bild und auch schon mal "Schnee" im Sommer. Mit dem digitalen Empfang gehören derartige Probleme erfreulicherweise der Vergangenheit an. Digital-TV ist quasi nichts anderes als eine Datenübertragung, wodurch die altbekannten Qualitätseinbußen nahezu ausgeschlossen sind. Wenn Daten empfangen werden, dann passt in der Regel die Qualität. Gibt es dennoch Störungen, bleiben der Bildschirm dunkel und die Lautsprecher stumm.​

Receiver ist Pflicht

Anders als beim analogen Empfang, bei dem ein Tuner benötigt wird, ist beim digitalen TV ein sogenannter Receiver Pflicht. Dieser wandelt die empfangenen Daten in Bild und Ton um. Der Standard zur Übertragung von digitalen Inhalten heißt Digital Video Broadcasting, kurz DVB. Der Zusatz hinter DVB bezeichnet den Übertragungsweg. DVB-S steht demnach für Satelliten-Empfang, DVB-C für TV per Kabel (Cable) und DVB-T für das terrestische, sogenannte Überallfernsehen. Außerdem gab es noch DVB-H, das für Handys oder andere mobilen Endgeräte gedacht war.​

Um ein TV-Gerät DVB-tauglich zu machen, war lange Zeit eine Settop-Box (auch Receiver genannt) nötig, die Daten empfangen, decodieren und in ein für die ältere Elektronik verständliches analoges Signal umwandeln muss. Fast alle Fernseher haben jedoch mittlerweile einen Receiver ​an Bord​ in Form eines DVB-C-, DVB-S- oder DVB-T-Tuners. Auch Triple-Tuner-TVs mit allen drei Standards gibt es.

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