Facebook, Fortnite & Co

Was ist das Metaverse? Definition, Gefahren und Beispiele

21.4.2022 von Laura Pippig

Das "Metaverse" ist ein viel genutzter Begriff, unter dem sich nicht jeder etwas vorstellen kann. Wir erklären das Konzept, die Gefahren und einige Beispiel für das Metaverse.

ca. 9:45 Min
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Metaverse
Das Metaverse ist eine Chance und Herausforderung zugleich.
© The Octalysis Group

Eine Parallelwelt, in der alles möglich ist. In der wir uns frei bewegen und alles tun können, was wir wollen. Wo alle unsere liebsten Unterhaltungsmedien miteinander vereint sind, genau wie unsere Freunde und Familienmitglieder.

Was nach einer Zukunftsversion aus Filmen wie "Ready Player One" oder "Tron" klingt, ist tatsächlich etwas, woran in diesem Moment entwickelt wird. Und zwar in Form des Metaverse.

Oft fällt der Begriff "Metaverse" in Verbindung mit Facebook, Mark Zuckerbergs millionenschwerer Firma, die 2004 noch als Studentenprojekt gegründet wurde. Da Zuckerberg sich aber immer mehr von klassischem Social Media wegbewegen und neue Wege beschreiten will, wurde sogar Facebook selbst mittlerweile in "Meta" umbenannt.

Das soll den Metaverse-Gedanken widerspiegeln. "Das Metaversum ist der nächste Schritt für soziale Verknüpfungen. Die Vision unseres Unternehmens ist, das Metaversum zum Leben zu erwecken", heißt es nun auf der offiziellen Webseite. Doch was ist dieses "Metaverse" und wie kann man sich die Umsetzung davon vorstellen?

Das Metaverse: Die Grundidee

Um den Begriff "Metaverse" zu verstehen, können wir uns die wortwörtliche Bededeutung des Wortes vornehmen. Zusammengesetzt aus "meta" und "universe", englisch für Universum, ergibt sich ein guter erster Eindruck vom Thema.

Das Wort "meta" bedeutet so viel wie "zwischen", "inmitten" oder "nach" und kann in Verbindung mit anderen Worten ausdrücken, dass sich etwas auf einer höheren Ebene befindet oder dem übergeordnet ist, was damit in Verbindung gebracht.

So ist die "Metaphysik" beispielsweise ein Fachgebiet, das über die klassische Physik hinausgeht und Phänomene beschreibt, die über das klassische physikalische Verständnis hinausgehen. Hier wird es also philosophisch, da etwas beschrieben wird, für das es noch keine klaren Regeln gibt.

Wenn in einem Film oder einer Serie die sogenannte "vierte Wand" durchbrochen wird, also ein Charakter direkt zu den Zuschauenden spricht oder sich anderweitig bewusst wird, dass er Inhalt eines fiktionalen Werkes ist, dann wird das ebenfalls oft als "meta" beschrieben.

Im Grunde beschreibt "Metaverse" also ein Universum aus technischen Entwicklungen, das über das hinausgeht, was wir bisher gekannt haben. Damit einher gehen auch Entwicklung in Richtung des Web 3.0 - also die nächste Generation des World Wide Web, das auf Konzepten wie Blockchain, Kryptowährung und token-basierter Wirtschaft basiert.

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Das Metaverse von Facebook, Instagram und Co

Das übliche Beispiel für den Begriff "Metaverse" ist jenes, das von Mark Zuckerberg und seiner Firma "Meta" geschaffen wurde. Was ursprünglich als Facebook begann, ist mittlerweise durch den immensen Erfolg des Unternehmens sehr viel größer geworden.

Spätestens seit der Übernahme von WhatsApp, Instagram, der VR-Firma Oculus und diversen anderen Tech-Unternehmen ist klar, dass Meta mehr und mehr Bereiche unseres täglichen Lebens erreicht. Und genau so soll das Metaverse beginnen.

Ziel ist es nämlich, sämtliche Elemente des Alltags miteinander zu vernetzen, sodass wir sie mit einem Klick, einem Wischen oder einer anderen Aktion abrufen können. Egal ob Anrufe tätigen, Geld abheben, einkaufen, Freizeit planen, Urlaube buchen, wichtige Erlebnisse teilen oder Zeit mit den Liebsten verbringen - das alles soll im Metaverse möglich sein.

Meta
Aus Facebook wurde Meta. Und das Social Media wurde das Metaverse.
© Meta

Aber Moment, das alles können wir doch bereits? Und zwar mithilfe des Internets und unseres Smartphones! Das stimmt, allerdings soll das Metaverse noch interaktiver und allumfassender sein als das, was wir bisher mit unseren Smartphones erfahren.

„Das Metaverse ist nicht mehr nur Internet, auf das man drauf schaut. Man nimmt daran Teil, bewegt sich darin", sagt Mark Zuckerberg dazu. Man nutzt also nicht mehr nur die Technologie, sondern wird direkt ein Teil davon - beispielsweise, indem man sich mithilfe von Augmented oder Virtual Reality in virtuelle Räume begibt.

Wichtig zu verstehen ist, dass Zuckerberg und seine Firma nicht den alleinigen Anspruch auf "das eine Metaverse" haben. Es gibt kein Patent, das die grundlegende Idee eines Metaverse beinhaltet. Das würde dem Konzept widersprechen, denn niemand kann alle Bereiche gleichzeitig anbieten, verwalten und weiter ausbauen - selbst Meta nicht.

Vielmehr ist das Metaverse ein Konzept, auf das wir uns langsam zubewegen und an dem jede Person teilhaben kann. Bis 2026 wird nach Schätzungen des Marktforschungsunternehmens Gartner ein Viertel aller Menschen mindestens eine Stunde am Tag im Metaverse verbringen. Natürlich ist es dabei möglich, mit dem Konzept auch Geld zu verdienen. Dazu aber später mehr.

Zuckerberg
Facebook/Meta-Gründer Mark Zuckerberg gilt als einer der Pioniere des Metaverse, steht aber oft in der Kritik.
© Meta

Was ist das Metaverse nicht?

Um die Frage zu beantworten, was das Metaverse genau ist, können wir uns umgekehrt auch anschauen, was es nicht ist. Denn es gibt einige fälschliche Annahmen über das Meta-Konzept, die teilweise dem eigenen Marketing von Firmen wie Meta geschuldet sind.

Zuallererst ist das Metaverse kein virtueller Raum, in dem man sich mit anderen Usern treffen kann. Zumindest nicht nur. Das wäre in etwa vergleichbar mit einem der vielen Virtual-Reality-Chatrooms, die es bereits seit längerer Zeit gibt. Und leider viel zu kurz gedacht, auch wenn es zur Veranschaulichung hilfreich sein kann.

Das Metaverse ist auch kein Marktplatz, der nur dazu ausgelegt ist, Konsumverhalten zu zelebrieren - zumindest nicht im Idealfall. Zwar ist der Handeln mit Waren, inbesondere digitalen Gütern, ein Teil des Metaverse-Gedanken. Doch es ist eben nur ein Aspekt des Ganzen.

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Das Metaverse ist auch kein Crossover zwischen unterschiedlichen Firmen, Brands und Charakteren - auch wenn dies zum Teil bereits als Synonym zum Metaverse genutzt wird. Denn auch wenn eine größere Zusammenarbeit zwischen Marken auf den ersten Blick wie ein Meta-Ansatz erscheinen mag, so ist es nicht allumfassend genug, um ein echtes Metaverse zu bilden.

Wäre dies der Fall, dann hätten wir nicht nur ein Metaverse, sondern eine Vielzahl von "Meta-Universen". Denn aktuell gibt es nicht das eine Metaverse, das alles in sich vereint. Unterschiedliche, kleine Versionen des Metaverse können zwar nebeninander existieren, aber aktuell aufgrund von Problemen wie Lizenzen und wirtschaftlichen Interessen nicht wirklich vereint werden.

Disney Metaverse
Disney möchte unter anderem virtuelle Themenparks anbieten. Per Augmented Reality ist das bereits möglich.
© Walt Disney

Wenn beispielsweise eine Firma wie Walt Disney ihre Marken zusammentun würde, sodass Mickey Maus, Marvel, Star Wars, Fluch der Karibik, die Muppets etc. gemeinsam auftreten... dann bildet dies zwar ein eigenes, bereits sehr umfangreiches "Metaverse", ist am Ende aber dennoch nur einen Bruchteil des Möglichen.

Im Moment ist es tatsächlich so, dass Disney bereits an einem eigenen Metaverse arbeitet. Und nebenbei enstehen noch viele weitere Metaverse-Ideen, sei es im Technik-, Film-, Musik- oder Gaming-Bereich.

Kennen Sie zum Beispiel schon das "Knotverse", ein Metaversum speziell für Fans der Metal-Band Slipknot? Oder "Spaceverse", das geplante Metaverse der US Air Force? Ideen gibt es viele, doch was sich am Ende davon durchsetzt, ist durchaus fraglich.

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Das Metaverse in Fortnite

Für ein konkretes Beispiel ein Metaverse, das bereits länger und erfolgreich existiert, müssen wir gar nicht lange suchen. Denn der beliebte Online-Shooter "Fortnite" entwickelt sich schon seit langer Zeit in Richtung eines Meta-Universums für allerhand popkultureller Einflüsse.

So gibt es bereits hunderte, ja sogar mehr als 1000 Charaktere oder auch "Skins" in Fortnite, die berühmte Figuren oder Persönlichkeiten ins Spiel bringen. Von Star Wars über Batman, Lara Croft und Spider-Man bis hin zu realen Menschen wie Dwayne "The Rock" Johnson oder Neymar Jr - so gut wie jeder kann ein Teil von Fortnite werden.

Fortnite
Fortnite vereint Charaktere aus diversen Franchises an einem Ort.
© Epic Games

Zusätzlich ist Fortnite längst kein reiner Multiplayer-Shooter mehr. In diversen Online-Events, die direkt im Spiel stattfinden, gab es bereits ganze Live-Konzerte von Künstlern wie Marshmello oder Travis Scott zu bestaunen. Spielerinnen und Spieler versammeln sich ganz einfach mit ihren virtuellen Avataren vor der Bühne und hören zu, tanzen oder chatten miteinander.

Das Konzept geht nicht nur auf, sondern ist auch überaus erfolgreich. Im Jahr 2020 soll Fortnite über 5 Milliarden Dollar eingenommen haben - und das bei einem Spiel, das free to play ist. Der Großteil der Einnahmen erfolgt also über digitiale Mikrotransaktionen, bei denen man Gegenstände und Outfits erwerben kann.

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Mechaniken des Metaverse

Auch wenn es das eine Metaverse nicht gibt, so ähneln sich die meisten Konzepte doch sehr. Viele grundlegende Systeme sind sogar identisch. Dies sind nur einige, aber sehr wichtige Mechaniken und bereits etablierte Technologien, die das Metaverse nutzen kann oder könnte:

  • NFTs
  • Blockchain
  • Kryptowährung
  • Virtual Reality
  • Augmented Reality
  • Algorithmen
  • Künstliche Intelligenz
  • Social Media
  • Gamification
  • Dezentralisierung
  • Online-Banking
  • Online-Shopping
  • Online-Dating
  • Smartglasses
  • e-Learning
  • Videokonferenzen
  • digitale Ausweise, Krankenkarten etc.

Unter dem Begriff "Gamification" versteht man, dass einige Bereiche eines Mediums oder des eigenen Lebens spielerisch umgesetzt werden. So können bestimmte Aufgaben etwa in Missionen umgewandelt werden, die ein konkretes Ziel sowie eine Belohnung beinhalten.

Das Konzept der Gamification wird bereits auf Social Media, im Marketing, beim e-Learning sowie in einigen Therapie-Ansätzen angewandt. Es soll sehr effektiv sein, um Lernprozesse anzukurbeln und erwünschte Verhaltensweisen zu begünstigen.

Virtual Reality
Augmented und Virtual Reality sind ein fester Bestandteil des Metaverse.
© Meta

Mit Dezentralisierung bezeichnet man hingegen Maßnahmen, die darauf ausgerichtet sind, innerhalb hierarchisch organisierten Strukturen die Unabhängigkeit und Eigenverantwortung zu fördern.

Einzelne Prozesse und Sub-Firmen innerhalb des Metaverse sollten also in der Lage sein, eigenständig zu agieren, ohne aber komplett losgelöst vom Gesamtkonzept zu sein.

Um das umzusetzen, kann auch der Einsatz von künstlicher Intelligenz und Algorithmen von Nutzen sein. Diese sorgen unter Anderem dafür, dass sich Systeme anhand des Nutzungsverhaltens weiterentwickeln .

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Was sind die Chancen des Metaverse?

Besonders in der Pandemie-Zeiten mussten viele Menschen feststellen, dass sich auf einen Schlag einiges ändern kann. Soziale Kontakte ließen sich nur schwer aufrecht erhalten, normale Tätigkeiten wie Einkaufen oder der Gang zum Hausarzt waren mit vielen Regeln verbunden.

Daher wich man immer öfter auf digitale Alternativen aus. Egal ob Videokonferenzen mit Freunden und Familie, digitale Arztbesuche, Home Office, virtuelle Klassenzimmer oder das Entdecken digitaler Welten in Videospielen.

Und auch nachdem sich die Lage wieder einigermaßen beruhigt hat, wollen viele diese Alternativen nicht mehr missen. Schließlich schaffen sie es, den Alltag zu erleichtern und uns einen neuen Blick auf Dinge zu ermöglichen.

Wer heutzutage immer noch Fax statt E-mail benutzt, Briefe schreibt statt WhatsApp oder jedes Mal ins Reisebüro geht, anstatt online zu buchen, der verschwendet Zeit und Energie auf Dinge, die der Vergangenheit angehören.

Genau so könnten wir in Zukunft auch darauf zurückblicken, wie wir das Internet heute nutzen und dabei nicht die vollen Möglichkeiten ausschöpfen. Das Metaverse könnte also eine Chance sein, aus festgefahrenen Strukturen herauszukommen und Alternativen zu entdecken.

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Was sind die Gefahren des Metaverse?

Auch wenn das Konzept des Metaverse nicht im alleinigen Besitz einer Firma oder einer Person ist, so macht es doch den Anschein, dass einige genau ein solches Metaverse-Monopol wollen. Bereits jetzt sind einige Bereiche unseres Lebens im Besitz weniger Firmen, die Unmengen an Geld und Einfluss besitzen.

Durch diese oligopolistische Ökonomie, in der einige wenige Großunternehmen den Hauptanteil des Gesamtmarktes besitzen, wird es für neue Unternehmen immer schwerer, ebenfalls Fuß zu fassen und sich durchzusetzen.

Daher geht der Trend immer mehr dazu, dass neue Ideen und Firmen einfach von großen Wettbewerbsteilnehmern wie Google, Meta, Nestlé, Walt Disney usw. aufgekauft werden. Viele dieser Großfirmen stehen daher in der Kritik und mussten sich bereits zahlreichen Gerichtsprozessen, Abmahnungen und Sanktionen stellen.

Meta hatte vor Kurzem erneut Kritik dafür geernet, dass sie 47,5 Prozent der Einnahmen digitaler Verkäufe in ihrem Metaverse als Gebühren verlangen wollen. Für einen angeblich dezentralistischen Ansatz erscheint das vielen überzogen.

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Für die einzelne Person kann das Metaverse außerdem nicht nur eine Chance, sondern auch eine Hürde darstellen. Es gibt immer noch viele Menschen, die keinen Zugang zum Internet oder technischen Geräten haben. Diese sind aber Voraussetzung für die Teilnahme am Metaverse.

Nicht nur die Schere zwischen Arm und Reich wird weltweit immer größer, sondern auch die Ungleichheit bei der Nutzung von Technologie. Jede Entwicklung in Richtung eines "Metaverse" müsste also gleichzeitig berücksichtigen, dass ein Teil der Bevölkerung diese nicht nutzen kann oder wird.

Wenn allerdings wichtige Bereiche des täglichen Lebens wie das Verwalten der eigenen Finanzen, die Kommunikation mit unseren Mitmenschen oder auch der Arbeitsalltag immer mehr mit neuen Technologien verwoben werden, dann wird man früher oder später zur Teilnahme gezwungen sein, um nicht den Anschluss zu verlieren.

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Auch die Abhängigkeit von Technologie würde zunehmen. Bereits jetzt sind viele Menschen süchtig nach Internet, Unterhaltung, ihrem Smartphone oder bestimmten Anwendungen. Diese machen uns das Leben einfacher und angenehmer. Fallen sie aber plötzlich weg, brechen entweder ganze Systeme oder unsere eigene Stimmung aus dem Nichts zusammen.

Weitere psychische Probleme wie soziale Isolation oder eine negative Selbstwahrnehmung, etwa weil der virtuelle Avatar als attraktiver gesehen wird, sind möglich. Ebenso wie gesundheitliche Folgen von kurzzeitigen Augenproblemen bis hin zu Langzeitfolgen durch mangelnde Bewegung.

Technische Entwicklung per se zu verteufeln, ist natürlich nicht der richtige Weg. Verantwortungsvolle Nutzung ist hier das beste Mittel. Doch man sollte sich im Klaren sein, was das Metaverse für uns bedeuten könnte, auch im negativen Sinne.

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Daher sollte man genau beobachten, in welche Richtung sich das Metaverse entwickelt, auch in Sachen Gesetzgebung. In Großbritannien wurde etwa eine "Online Safety Bill" erarbeitet, die dafür sorgen soll, dass Firmen wie Meta sich nicht der Regulierung entziehen können und Einzelpersonen vor potenziell schädlichen Inhalten geschützt werden.

In Deutschland gibt es keinen vergleichbaren Gesetzesentwurf. Auf EU-Ebene hatte man sich zuletzt dagegen entschieden, das Gesetz für digitale Märkte (DMA) und das Gesetz für digitale Dienste (DSA) um Punkte zu erweitern, die das Metaverse betreffen. Experten sind sich aber weitestgehend einig, dass es konkrete Gesetze braucht, um Missbrauch zu verhindern.

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