High-End-GPUs mit Echtzeit-Raytracing

Wann kommen neue Grafikkarten von Nvidia?

© Screenshot / Youtube, Nvidia

Geforce RTX 3090, 3080, 3070: Das sind die neuen High-End-Grafikkarten von Nvidia.

Nvidia Geforce RTX 3070 ab 15. Oktober, gefolgt von 3060 Ti

Nvidia hat die Geforce RTX 3090, 3080 und 3070 am 1. September vorgestellt. Die erste der Grafikkarten ist ab 17. September für ab 699 Euro verfügbar: die Geforce RTX 3080. Am 15. Oktober kommt die RTX 3070 für ab 499 Euro. Schon am 24. September ist die Geforce RTX 3090 für ab 1.499 Euro auf dem Markt. Kurze Zeit später folgt womöglich die erste Mittelklasse-GPU RTX 3060 Ti.

Stand 28. September 2020: videocardz.com will von verschiedenen Quellen erfahren haben, dass die RTX 3060 Ti noch in diesem Jahr starten wird. Als Termin wird Ende Oktober genannt. Folgende Specs nennt die Quelle.

Geforce RTX 3060 Ti

RTX 3060 Ti Specs
GPU 8nm GA104-200
Board PG190 SKU10
Cuda-Cores 4.864
Speicher 8GB GDDR6
Release Ende Oktober
Verbrauch 180 bis 200 Watt

Eine RTX 3060 könnte später folgen. Dazu behauptet videocardz.com, dass Nvidia als Antwort auf Big Navi neue Varianten von RTX 3080 und 3070 mit mehr Speicher plant. Entsprechendes könnte uns also direkt nach Ende Oktober erwarten. Das könnte heißen, dass sich für GPU-Käufer nach dem eher missratenen RTX-30-Launch längeres Warten lohnen könnte. Anfängliche Fehler sollten sich dann nicht wiederholen - siehe folgende Meldung.

Update für Custom-Designs

Custom-Designs der Nvidia Geforce RTX 3080 können Probleme haben. Für Abstürze in Spielen gibt es vorläufige Lösungen und mittlerweile eine mögliche…

Stand 21. September 2020: Die Asus ROG Strix RTX 3090 wird laut aktuellen Erkenntnissen basierend auf US-Einzelhandelspreisen womöglich satte 1.800 US-Dollar kosten. Die Hardware-Reihe von Asus besticht seit jeher u.a. mit einem starken Kühler bei hoher Übertaktung und einem für viele Spieler ansprechenden Design. Zusammen mit etwa der Kingpin-Reihe von EVGA gehören ROG-Strix-Varianten von Grafikkarten oft zu den Prestige-trächtigsten Produkten für die betuchte Zielgruppe.

Stand 18. September 2020: Ein Kritikpunkt zur Geforce RTX 3080 ist der relativ klein scheinende Speicher. in Codenamen für Produkte des Herstellers Gigabyte sind Hinweise aufgetaucht, wonach eine 3060 mit 8GB, eine RTX 3070 mit 16GB und eine RTX 3080 mit 20GB geplant sein könnte (Anmeldung erforderlich).

Stand 14. September 2020: Über das hauseigene Forum teilt Nvidia mit, wann Nutzer mit den ersten uneingeschränkten Reviews für die Geforce RTX 3080 Founders Edition rechnen können. Ab dem 16. September um 15.00 Uhr mitteleuropäischer Zeit, also einen Tag vor Release, fällt das Embargo für die Testberichte und Benchmarks.

Außerdem gab Nvidia in dem Post einen genauen Starttermin für die RTX 3070 bekannt. Auch hier wird es wohl bereits kurze Zeit im Voraus erste Reviews zur Grafikkarte geben.

Alle offiziellen Daten

Alle Infos rund um die neuen Grafikkarten von Nvidia. Das müssen Sie zu Preisen, Specs und Release-Datum der Nvidia Geforce 3000-Serie wissen.

Stand 11. September 2020: Schon Mitte Oktober soll eine Geforce RTX 3060 Ti kommen, wie videocardz.com erfahren haben will. So habe Nvidia Boardpartner informiert, dass statt einer Geforce RTX 3060 und einer 3060 Super eine 3060 Ti geplant sei. Als GPU komme der Ampere-Chip GA104-200 mit 4.864 Cuda-Kernen zum Einsatz. 8 GB GDDR6-Speicher mit 14 Gbps und 448 GB/s Bandbreite entsprechen dabei der RTX 3070. Der Verbrauch soll 40 Watt unter der RTX 3070 liegen, die Anfang Oktober erwartet wird.

Leistungstechnisch könnte die RTX 3060 somit zwischen 2070 und 2080 Super ansiedeln. Als Preis könnte Nvidia 399 US-Dollar anpeilen, die AMD noch weiter fordern dürften.

High-End-Grafikkarte

Wer eine Geforce RTX 3080 zum Release kaufen möchte, bekommt alle wichtigen Infos. Wir haben Daten zum Start-Termin, Tests und geben eine Übersicht…

Stand 10. September 2020: Eine Woche vor dem Start der Geforce RTX 3080 leaken Tests aus Spielen und der 3DMark-Suite. Ein chinesischer Channel (mittlerweile offline, via videocardz.com) unterzog die Karte Leistungstests und kommt auf folgende Werte und Aussagen:

  • 3DMark Fire Strike Performance: 31919 (+25% 2080Ti, +43% 2080S)
  • 3DMark Fire Strike Extreme: 20101 (+24% 2080Ti, +45% 2080S)
  • 3DMark Fire Strike Ultra: 11049 (+36% 2080Ti, +64% 2080S)
  • 3DMark Fire Strike Time Spy: 17428 (+28% 2080Ti, +49% 2080S)
  • 3DMark Fire Strike Time Spy Extreme: 8548 (+38% 2080Ti, +59% 2080S )
  • 3DMark Fire Strike Port Royal: 11455 (+45% 2080Ti, +64% 2080S)

Im Vergleich mit einer RTX 2080 Super in 4K gibt es folgende Steigerungen:

  • Far Cry 5 +62%
  • Borderland 3 +56%
  • AC Odyssey +48%
  • Forza Horizon 4 +48%

Laut verschiedenen Quellen ist die Authentizität der Tests nicht vollständig gesichert. Die Quelle fiel vorher schon durch Fake-Berichte auf. Immerhin kursieren in China bereits Ampere-Karten. Das lassen zumindest Fotos zur Geforce RTX 3080 vermuten, die mit Ethereum-Mining in Verbindung gebracht wurden.

Mining-Boom vor Comeback?

In China decken sich Unternehmen angeblich mit der Geforce RTX 3080 zwecks Ethereum-Mining ein. Zum Glück handelt es sich aber um ein Missverständnis.

Stand 7. September 2020: Nicht einmal auf dem Markt, kann es die Gerüchteküche kaum erwarten, bis Ti-Versionen oder gar eine Super-Neufassung als Reaktion auf AMDs kommende Antworten für Ampere erscheinen. Dabei ist Lenovo auffällig in Erscheinung getreten. Nachdem Ende August schon eine MX450 für Laptops vorweggenommen wurde, tauchte in einem Specs-Sheet für den kommenden Gaming-PC Lenovo Legion T7 eine RTX 3070 Ti mit 16 GB auf. Die Einträge finden sich nicht mehr. Für einen Legion T5 wurde eine Geforce 3070 Super gelistet. Auch das ist korrigiert. Auffällig ist, dass nach der Korrektur gar keine RTX 3000 mehr genannt wird, auch nicht die von nvidia ankündigten GPUs.

Derweil tauchte auch ein Benchmark zur 3080 in Ashes of the Singularity auf, der über 20 Prozent mehr fps gegenüber einer RTX 2080 Ti im "Crazy 4K Preset" vermuten lässt. Der ergänzt Benchmarks einer Geforce RTX 3080 bei CUDA und OpenCL. Von Leakern kommen dazu mögliche Daten einer RTX 3060 - sogar schon mit Ti- und Super-Anhängsel. Als Startfenster wird November vermutet.

Stand 1. September 2020: Eine Aufstellung zu RTX 3000 mit allen offiziellen technischen Daten finden Sie in unserer Übersicht zu Release, Preis & Specs für Geforce RTX 3090, 3080 und 3070. Eine RTX 3060 hat Nvidia nicht erwähnt. Angaben zur Leistung kommen zum jetzigen Zeitpunkt ausschließlich von Nvidia. Dem haben wir uns in Erkärungen zu Nvidia-Benchmarks für RTX 3080 und 3070 gewidmet.

© Screenshot / Youtube, Nvidia

Die RTX 3080 im Vergleich mit den Vorgängern in "mehreren beliebten Spielen" auf einem PC mit Intel i9. Nvidia visualisiert den Faktor für die Leistungssteigerung (y-Achse) der RTX 3080 gegenüber den Vorgängern zum gegebenen Preis (x-Achse) - ohne RTX.

Dazu verglich Nvidia die RTX-Leistung der neuen Generation mit der nachträglichen Lösung der Pascal-Generation. Die 10xx-Karten sind dabei aber hoffnungslos unterlegen.

Mit der Geforce RTX 3090 soll 8K-Gaming mit bis zu 60 fps möglich sein - aber auch Content-Creator, die nebenbei beispielsweise Ihre Streams optimieren und kodieren wollen, bekommen ein starkes Werkzeug. Geforce RTX 3080 und Geforce RTX 3070 richten sich an 4K- und High-FPS-Gamer, die nicht mehr als 699 Euro ausgeben wollen.

Der große Sprung ist vor allem durch die massive Leistungssteigerung der neuen Ampere-Generation in Verbindung mit dem KI-gestützten Nvidia-Supersampling (DLSS 2.0) zu erklären. Die RTX-Leistung steigerte Nvidia je nach Spiel um den Faktor 1,5 bis 2, die Energieeffizienz um den Faktor 1,9.

NVIDIA GeForce RTX 30 Series | Official Launch Event

Quelle: Nvidia
Nvidia zeigt die neuen Grafikkarten.

Stand 31. August: Vor dem ersten Septembernachmittag mit der mutmaßlichen RTX-3000-Enthüllung kommen immer mehr indirekte Infos von Board-Partnern ans Licht, die weniger Neues und Konkretes, dafür aber zu Erwartendes liefern. Nach MSI und Palit kommen auch Sichtungen zu Zotac und Gainward. Von Zotac wurden acht Karten gesichtet, von Gainward eine neue Variante mit "Phoenix"-Zusatz, die die Specs der RTX 3090 abermals bestätigt. Zwischenzeitlich kamen auch neue, sich bedingt widersprechende Angaben zu den Preisen - auf Basis von Luxuskarten aus China (bspw. mit AiO-Wasserkühlung) für Preise über 2.000 US-Dollar. An anderen Stellen werden weiterhin die kolportierten 1.400 US-Dollar genannt.

Nvidias Angaben erklärt

Nvidia hat zu Geforce RTX 3090, 3080 & 3070 eigene Benchmarks gezeigt. Wir erklären, was Sie im Vergleich zu RTX 2080, GTX 1080 & Co. angeblich…

Stand 28. August: videocardz.com hat von Board-Partnern die Bestätigung bekommen, dass die Geforce RTX 3090 wie die Titan RTX satte 24 GB GDDR6-Speicher erhalten wird. Die Geforce RTX 3080 wird indes mit 10 GB auf den Markt kommen. Die Quelle spekuliert, dass künftig eine RTX 3080 Super mit 16 GB den Zwischenraum füllen könnte.

Das Nvidia-Video vom Vortag offenbart zudem den 12-Pin-Stecker auf einem V-förmigen PCB. Das treffe zumindest für die Founders Editionen zu, die Nvidia am 1. September vermutlich zuerst enthüllen wird.

In der Zwischenzeit hat nach MSI auch Palit angefangen, kommende Grafikkarten-Modelle zertifizieren zu lassen. Ganze 171 Produkte wurden eingereicht, die nicht zwangsweise für direkt geplante Releases stehen müssen. Interessant ist aber die Einteilung, die neben späteren Ti- und Super-Modellen auch eine RTX 3060 vermuten lässt. Stand jetzt, wird eine solche aber erst im weiteren Verlauf des Jahres zu sehen sein.

Zuletzt teasert Kühler-Profi Alphacool noch einen vollständigen Support für die nächsten Nvidia-GPUs. Das freut Bastler mit Präferenzen für klassische Wasserkühlungen.

Neue Grafikkarten von Nvidia

Specs und neue Features von RTX 3090 und Co. im Überblick: Das können die neuen Grafikkarten der Nvidia Geforce RTX-30-Serie.

Stand 27. August: Nvidia hat ein Video veröffentlicht, das die Entwicklungen und den (rasanten) Fortschritt auf dem GPU-Markt in den vergangenen 20 Jahren zeigt. Dazu kündigt MSI drei neue Netzteile an, die mit einem Support für 12-PIN-GPU-Stecker bereit für die neue Nvidia-Grafikkartengeneration sind.

The Remarkable Art & Science of Modern Graphics Card Design

Quelle: Nvidia
Nvidia bereitet u.a. mit diesem Teaser auf den Launch der neuen RTX-3000-Grafikkarten vor.

Stand 26. August: Nvidia hat die Geforce MX450 angekündigt. Das ist die neue dedizierte GPU für Laptop-Nutzer, die für Hardware-Unterstützung bei Multimedia-Anwendungen oder moderate Gaming-Ansprüche einen separaten Grafikchip verwenden möchten. Die MX-Chips füllen die Lücke zwischen integrierten Grafikchips und ausgewachsenen Gaming-GPUs für Mobilgeräte.

Sie glänzen in der Regel mit niedrigem Verbrauch unterwegs im 2D-Betrieb (dann in Verbindung mit integrierten GPUs) und können bei Bedarf eine spürbar performantere 3D-Leistung zur Verfügung stellen. Die MX450 setzt auf PCI-Express 4.0 und ein Plus im Speicherdurchsatz durch Support für GDDR5 und GDDR6.

Neben dem Ampere-Vollausbau GA100 ist das die nächste Nvidia-Lösung, die das schnellere Interface unterstützt. Prozessorseitig wäre erst Intel im Herbst soweit, dann kommen neue mobile CPUs und Chipsätze (Tiger Lake), die den PCIe-4.0-Support für die GPU bereitstellen können. AMD wird erst im kommenden Jahr soweit sein - hat mit den integrierten Vega-GPUs seiner Renoir-CPUs jedoch eine gute Lösung, um die Zeit bis dahin zu überbrücken.

Details zu Stromverbrauch, Takt und weitere Specs nennt Nvidia bislang nicht. Zuvor leakten Infos zu einem Lenovo-Laptop, das die Geforce MX450 vorwegnahm.

MSI meldet RTX 3000 an

MSI hat 29 Grafikkarten bei der Zertifizierungsstelle EEC (Eurasian Economic Commission) eingereicht, mit kryptischen Modellnummern wie unter anderem 602-V388, 602-V389 oder 602-V390. Es gibt 14 Modelle mit der Kennzeichnung V388, elf mit V389 und vier mit V390. Man muss nicht hellsehen können, um schlusszufolgern, dass dies wohl verschiedene Modelle mit den drei kolportierten Ausführungen des kommenden Ampere-Gaming-Chips von Nvidia sind. Im Moment heißen sie Geforce RTX 3090, 3080 und 3070.

Welche Ampere ist die richtige?

Nvidia hat seine Geforce RTX 3090, 3080 und 3070 vorgestellt. Welche eignet sich für welchen Einsatzzweck? Eine erste Orientierung mit künftigen…

Stand 24. August: Es sind noch wenige Tage bis zur offiziellen Ankündigung. In der Zwischenzeit hat der Hersteller Seasonic praktisch bestätigt, dass Nvidias neue Grafikkarten auch einen neuen Netzteilstecker erhalten - mit 12 Pins. Im Umlauf befindet sich ein Adapter, mit dem sich bisherige 8-Pin-Stecker erweitern lassen.

Zwischenzeitlich wurden Gerüchte laut, wonach das Flaggschiff - die Geforce RTX 3090 - mit 12-GB-RAM-Modulen versehen wird. Die ergänzen dann die zuvor angesprochenen Riegel mit 8 GB und erlaubten angeblich eine Bestückung mit bis zu 24 GB GDDR6X Speicher. Eine 3080 indes wurde mit 10 GB Speicher und einem Takt von 2,1 GHz ausgemacht. In der nachfolgend verlinkten Meldung fassen wir die aktuell kolportierten Specs und Gerüchte zu Preisen für RTX 3000 zusammen.

Alle offiziellen Daten

Alle Infos rund um die neuen Grafikkarten von Nvidia. Das müssen Sie zu Preisen, Specs und Release-Datum der Nvidia Geforce 3000-Serie wissen.

Stand 17. August: Zwei Wochen vor der offiziellen Ankündigung sammeln sich zwei neue Gerüchte zur nächsten Grafikkartengeneration: ein möglicher neuer Netzteilanschluss auf Grund des erhöhten Stromverbrauchs (Chiphell, via videocardz.com) und Bilder einer Custom-Grafikkarte des chinesischen Herstellers Colorful (Twitter).

Dann folgte Speicherhersteller Micron mit Infos zur nächsten Generation mit GDDR6X. Microns Speicher (8GB-GDDR6X-Module) soll - in Verbindung mit Ampere - eine Datenrate bis zu 21 Gb/s ermöglichen, was bei einer 12-GB-Grafikkarte eine Bandbreite von 1TB/s bedeuten soll. Das bestätigt zum einen wieder eine Geforce RTX 3000 und zum anderen sogar das Flaggschiff mit der Bezeichnung RTX 3090 - bisherigen Gerüchten zufolge seien nämlich genau dies die Eckdaten für die nächste Top-GPU.

Stand 11. August​: Nvidia hat gestern einen Countdown online gestellt, der eine Neuankündigung für den 31. August (bzw. 1. September) nahelegt. Er besagt "21 Tage. 21 Jahre", das bezieht sich offensichtlich auf den Release der ersten Geforce 256. Die kam am 31. August 1999.

Außerdem: Gegenüber TweakTown haben Board-Partner angeblich bestätigt, dass Custom-Designs direkt zum Ampere-Launch verfügbar sein sollen. Dieser wird für Mitte September erwartet, nachdem Nvidia wohl Ende August die Katze aus dem Sack lässt.

Update von 15:20 Uhr: Wenige Stunden nach unserem aktuellen Update hat Nvidia bekannt gegeben, dass Nutzer am 1. September um 18 Uhr unter dieser URL einen Live-Stream finden werden, in dem Nvidia-CEO Jensen Huang "die neuesten Innovationen des Unternehmens in den Bereichen Gaming und Grafik vorstellen" wird. Konkret heißt das: Wir bekommen Geforce RTX 3080 (Ti) und Co. zu sehen.

Stand 10. August​: gamersnexus.net will in Erfahrung gebracht haben, dass Nvidia am 9. September seine neue GPU-Generation für Gamer vorstellt. Gleichzeitig soll die Einstellung der RTX 2070 Super etwas später erfolgen als zuletzt berichtet. Gleichzeitig hat wccftech.com exklusive Infos u.a. zur VRAM-Bestückung: Bis zu 24 GB sind für das Flaggschiff - den Nachfolger der 2080 Ti - im Gespräch.

Stand 6. August​: Einer chinesischen Quelle nach (via videocardz.com) hat Nvidia die Produktion der RTX 2070 Super bereits eingestellt. Später sollen die Karten 2070, 2080 Super und 2080 Ti folgen. Die Serien 2060 und 1600 sollen erst einmal parallel zur nächsten Generation mit ersten High-End-Lösungen bestehen bleiben.

Laut der gleichen Quelle beginne der Ampere-Launch am 17. September mit ersten Karten mit den Chips RTX 3080 und RTX 3080 Ti. Im August soll aber schon die Vorstellung erfolgen. Im Oktober soll die 3070 folgen. Einen weiteren Monat später im November dann die RTX 3060, die die bisherige obere Mittelklasse ersetzen soll.

Stand 31. Juli​: Für OEMs und Systemintegratoren hat Matrox die D1450 Grafikkarte vorgestellt. Sie nutzt eine spezialisierte Nvidia-GPU, um bis zu vier synchronisierte 4K-Bildschirme zu füttern. Einsatzzwecke sind Rund-um-die-Uhr-Monitoring in verschiedenen Bereichen oder auch Werbeanwendungen. Bis zu vier dieser Karten lassen sich kombinieren, um bis zu 16 4K-Bildschirme zu befeuern.

Stand 29. Juli​: Einem Bericht von hardwaretimes.com zufolge beginnt ab August die Sampling-Phase, die Vorstufe vor der Serienproduktion. Demnach könnte Ende September der Release-Event sein. Ein zitierter Leaker soll auch 3DMark-TimeSpy-Ergebnisse parat haben, wonach eine RTX 3080 Ti / RTX 3090 im DirectX-12-Benchmark über 50 Prozent mehr Punkte erreicht als eine 2080 Ti. Folgende Specs entnimmt die Quelle aktuellen Leaks.

  • RTX 3090 (Titan): 5.248 Shader | 24GB GDDR6X VRAM | 350W TDP
  • RTX 3080: 4.352 Shader | 10GB GDDR6X VRAM | 320W TDP
  • RTX 3070 Ti: 3.072 Shader | 8GB GDDR6X VRAM | 250W TDP
  • RTX 3070: 2.944 shaders | 8GB GDDR6 VRAM | 220W TDP

Stand 23. Juli​: Einem Bericht von overclocking.net zufolge startet Nvidia den RTX-3000-Launch ab August. Der Fokus liege dann auf limitierten "Founders"-Editionen. Im Folgemonat kommen dann Custom-Designs. Die Autoren beziehen sich nach eigenen Angaben auf zwei unabhängige Informationsquellen. Ein derart gestaffelter Launch fand auch 2016 für Pascal statt. Analog zu bisherigen Gerüchten (Start mit xx70 und xx80-Modellen) finden sich weitere Parallen. Wir sind gespannt!

Stand 21. Juli: Die Geforce RTX 3080 soll 20 Prozent schneller sein als eine RTX 2080 Ti. Das sagt zumindest der bekannte Hardware-Leaker KatCorgi. Der ebenso durch Leaks bekannt gewordene Nutzer kopite7kimi bestätigt es. Das schafft Neugier auf eine RTX 3080 Ti.

Stand 12. Juli​: Einem Bericht der chinesischen Webseite ITHome​ nach sei Nvidia dabei, das Ende der RTX-2000-Generation einzuleiten. Der sogenannte EOL-Status (End of Life) bedeutet einen Produktions- und Verkaufsstopp. Betroffen seien die Karten RTX 2080 Ti, RTX 2080 Super, RTX 2070 Super und RTX 2070. Kommen wie erwartet zuerst die Mittelklasse- und High-End-Chips der nächsten Generation, ist es offensichtlich sinnvoll, Ressourcen für die genannten Karten zu reduzuieren.

​Stand 7. Juli 2020: Aktuell mehren sich Gerüchte um die neue Geforce-Generation. Solche aus bislang eher treffsichereren Quellen untersucht abermals videocardz.com. Demnach könnten die neuen Karten mit RAM mit bis zu 21 Gbps kommen, dank neuer GDDR6X-Module. Einen entsprechenden Produktionsstart oder -Pläne für passenden Speicher hat aber noch kein Hersteller vermeldet.

Dann gibt es Meldungen zum verbauten Chip der Ampere-Generation. Bislang hat sich Nvidia für die High-End-Modelle mit xx80-Kennzeichnung am xx104 genannten Chip bedient. Größere Varianten (mit kleiner Kennzahl am Ende) waren Profikarten oder Titan-Fassungen vorbehalten. Mit der RTX 3080 soll Nvidia den GA102 statt 104 im Blick haben. Das lässt u.a. eine schnellere Speicheranbindung und somit einen entsprechend starken Vollausbau vermuten.

Vom gleichen Leaker kommen passend dazu Informationen zur RTX 3070. Diese soll statt der 3080 auf den GA104-Chip setzen, bei einem Verbrauch von 220 bis 250 Watt (TGP). Das Grafikkartenportfolio 2020 könnte also eine Leistungsstufe nach oben wanden. Wir hoffen, dass Nvidia von einer entsprechenden Anpassung des Preises absieht.

Stand 2. Juli 2020: Ein geleaktes Bild soll die ASUS ROG STRIX 3080 Ti zeigen. Laut videocardz.com​ handelt es sich um einen Designentwurf aus internen Quellen. Damit könnten sich Flaggschiff-Gerüchte um eine RTX 3090 erledigt haben, da das neu zu erstellende Kühlerdesign im Zweifel am und für das Top-Produkt konzipiert wird.

Stand 29. Juni 2020: Die Firma Galax aus Fernost hat mit der GTX 1650 Ultra​ eine neue Nvidia-Grafikkarte für den OEM-Markt präsentiert - vermutlich wird diese auch nur in entsprechenden Märkten verfügbar sein. Es handelt sich bei dem zugrundeliegenden TU106-Chip um den der RTX 2070 - nur sehr stark beschnitten.

Stand 23. Juni 2020: Die Webseite hardwareleaks.com berichtet von einem 3DMark-Test einer unbekannten Nvidia-Grafikkarte. Diese platziert sich nur knapp unterhalb einer extrem stark übertakteten 2080Ti und deutlich vor einer ebenso sehr stark übertakteten Titan V. Es könnte sich um eine RTX 3080 (Ti) oder 3090 handeln. Wäre der Chip schon verfügbar, hätte der Benchmark-Anbieter die Karte wahrscheinlich konkreter vermerkt. Stattdessen sehen wir lediglich eine Ampere-GPU, die mit 1.935 MHz GPU- und 6.000 MHz Speichertakt gegen die genannten GPU-Schwergewichte mit massiv mehr Takt (2.325 bis 2.385 MHz) besteht.

Dazu fasst videocardz.com Gerüchte von zwei Leakern zusammen, die Specs für RTX 3080 / 3090 und alte wie neue Titan-Varianten präsentieren. Sie entsprechen teilweise bisherigen Daten. Details können sich aber noch weiterhin ändern, weswegen wir einfach auf die verlinkte Übersicht verweisen.

Stand 16. Juni 2020: Igor's Lab (siehe 9. Juni) hat einen Fahrplan aufgestellt, der für die RTX 3000 eine Massenproduktion ab August und einen Launch ab September vermuten lässt. Das vorher geleakte Bild eines Heatsink-Kühlers stamme aus der Designphase und soll einen von zwei möglichen Kühlern zeigen. Als leistungsfähigere Variante könnte eine Eigenentwicklung mit Vapor Chamber kommen. Entspräche dieser Entwicklungsstand der Wahrheit und nimmt man die Vergangenheit als Maßstab, ergibt sich ein möglicher Start im September - konform mit bisherigen Gerüchten, die zumindest Q3 vermuten lassen.

Stand 9. Juni 2020: Im chinesischen Chiphell-Forum sind Bilder aufgetaucht, die eine Geforce RTX 3080 zeigen sollen - oder zumindest ein mögliches neues Kühldesign von Nvidia. Die Bilder zeigen einen neuartigen Kühlkörper mit großer Heatsink und anscheinend entgegengesetzt verbauten Lüftern. U.a. videocardz.com hat daraufhin verschiedene Render-Bilder gesammelt, bei denen sich verschiedene Gestalter austoben konnten.

Dazu will igorslab.de (Nachfolger von Tom's Hardware Deutschland) herausgefunden haben, dass Nvidia den Bilder-Leak vom Wochenende untersucht. Als Quelle werden die Fertiger Foxconn oder BYD vermutet. Außerdem will der Autor von drei kommenden Karten erfahren haben, die als Basis eine gemeinsame Platine verwenden. Genannt werden RTX 3080, RTX 3080 Ti/Super und eine RTX 3090 (und dazu auch eine Ti/Super-Variante).

Stand 15. Mai 2020: Am gestrigen Donnerstagnachmittag hat Nvidia seine neue GPU-Generation offiziell vorgestellt. Kurz nachdem AMD mit der Radeon VII Pro (siehe nächste Seite, Stand 14. Mai) vorlegte, erblickt nun mit dem A100 zunächst das Ampere-Flaggschiff (bzw. schon eher das Ampere-Mutterschiff) für professionelle Anwendungen das Licht der Welt.

Nach 12nm beim Vorgänger Volta setzt Nvidia wie AMD auch auf 7-Nanometer-Fertigung. Auf einer Chipfläche von massiven 826 mm² bündelt Nvidia 54 Millilarden Transistoren. 108 Streaming-Multiprozessoren mit jeweils 64-FP32-, 32 FP64- und 4 Tensor-Kernen bekommen Unterstüzung von bis zu 40 GB HBM2-Speicher mit einem Bus von 1,6 TB pro Sekunde.

Der Vorgänger Tesla V100 auf Volta-Basis vereint auf fast der gleichen Fläche von 815 mm² "lediglich" 21,1 Mrd. Transistoren. Bei den relevanten Daten zur Leistung (FP32, FP64, Tensor-Kerne) gibt Nvidia TFLOPS-Daten an, die den Vorgänger um rund 50 Prozent schlagen.

Nvidia verkauft Ampere in einem Deep-Learning-Server namens DGX A100, der acht Ampere-GPUs vereint. Zwei 64-Bit-Rome-Prozessoren von AMD, 1 TB RAM und 15 TB SSD-Speicher rechtfertigen einen Preis von 199.000 US-Dollar. Das National Argonne Labor des US-Energieministerium hat den ersten DGX A100 gekauft - und forscht damit an Covid-19.

Für den gemeinen Spieler ist die Karte natürlich nichts. Sie stellt aber die Basis für die kommenden Gaming-Grafikkarten. Das macht Lust auf die nächsten Monate. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Stand 12. Mai 2020: Ein aktuelles Youtube-Video (im Anschluss an das aktuelle Info-Update) verspricht einen großen Leak, den 3dcenter.org als Zusammenfassung bekannter Gerüchte von mehreren Quellen entlarvt. Die versprochenen Specs (siehe 13. März) entsprechen den kolportierten technischen Daten des Basis-Chips (Ampere). Auf Basis früherer Veröffentlichungen werden Details wie die Anzahl der Shader-Cluster oder zur Speicherbandbreite geschätzt. Weitere Infos entnehmen Sie dem verlinkten Beitrag und dem folgenden Video.

"Leak" zur Geforce 3080 Ti

Quelle: Youtube / Moore's Law Is Dead
"Nvidia 3080 Ti & Ampere FULL Leak: 7nm EUV & 18Gbps needed to Defeat AMD RDNA 2" ist der vollmundige Titel einer Zusammenfassung bekannter Gerüchte.

Stand 30. April 2020: wccftech.com stieß auf einen Artikel der China Times, der kurze Zeit später offline genommen wurde. Demnach werde Ampere für Gamer im dritten Quartal 2020 (konkret: September/Oktober) erscheinen. Boardpartner seien in Vorbereitung, ihre Lager mit Turing-Karten zu räumen. Es gebe bald Abverkäufe und Schnäppchenaktionen für die aktuelle GPU-Generation, um Platz für den Nachfolger zu schaffen. ASUS, Gigabyte und MSI werden genannt.

Den Beginn sollen Geforce RTX 3080 Ti, 3080 und 3070 machen - womöglich mit einem gestaffelten, quartalsweisen Release ab Q3. Die Nicht-RTX-Karten der Reihe Geforce GTX 16xx sollen vorerst erhalten bleiben. Darum könnte eine RTX 3060 entsprechend länger auf sich warten lassen. Zum Vergleich: Knapp eineinhalb Monate vergingen zwischen den Startterminen von Geforce 1080/70 und der Mittelklasse Geforce GTX 1060; fast drei Monate zwischen Geforce RTX 2080/70 und der RTX 2060.

Stand 27. April 2020: Am 14. Mai wird Nvidia wohl einen Online-Event abhalten, bei dem sich alles um Ampere dreht. Das ist der Name für die nächste Generation nach Pascal (Geforce 1xxx) und Turing (Geforce 2xxx) - also der Unterbau für die kommenden "Geforce RTX 3xxx"-Karten.

Das lässt sich aus einer aktuellen Nvidia-Pressemitteilung schließen, die neue Technologien rund um AI, Deep Learning, automobiles Fahren, Robotik und professionelle Grafikanwendungen verspricht und mit den Worten "Get Amped" einleitet. "Amped" bedeutet in dem Kontext so viel wie: "Macht euch bereit!"

Der Event wird auf dem Youtube-Kanal von Nvidia zu verfolgen sein. Es wird voraussichtlich nicht um Gaming-Grafikkarten gehen, aber kommende Features, auf die sich Gamer mit Nvidias neuer Generation freuen können.

Stand 8. April 2020: Nvidia bzw. Boardpartner verbauen den GDDR6-Speicher für Geforce 1650 (Ti) und 1660 (Ti). Vorher wurden GDDR5-Chips verbaut. Die größeren RTX- und RTX-Super-Reihen besitzen den schnelleren Speicher bereits. Preislich sind die neueren Varianten durch die neuere Technologie nach einem ersten Blick minimal teurer. Das beobachten wir zumindest für Gigabyte-Karten bei Alternate.

Der neue Speicher bringt in erster Linie einen niedrigeren Energieverbrauch und natürlich mehr Datendurchsatz. 14 bis 16 statt 8 bis 12 GB lassen sich in der Sekunde übertragen und von der GPU bearbeiten. Das kann sich bei Spielen mit vielen zusätzlichen Details positiv bemerkbar machen. Weniger Flaschenhälse bedeuten dann beispielsweise weniger Pop-Ups in der Spielwelt oder Darstellungsfehler.

Stand 2. April 2020: Das Gerücht hat sich bewahrheitet. Nvidia hat die RTX-Super-Reihe für Notebooks angekündigt. Tatsächlich fehlt eine RTX 2060 Super. Die Modelle kommen als Standard- und mit Max-Q-Design, das gegenüber den Max-P-Pendants einen niedrigeren Takt und weniger Stromverbrauch bedeutet. Mit "Dynamic Boost" gibt es ein intelligentes Balancing zwischen CPU und GPU. Mit Advanced Optimus bekommen Notebooks einen verbesserten Wechselmechanismums für eine dedizierte Grafikkarte und den oft zusätzlich integrierten Grafikchips von Intel oder AMD. Dazu kommt GDDR6-Grafikspeicher mit niedriger Voltzahl.

Ab dem 15. April kommen Geräte für den Gaming-Bereich mit folgenden Chips (siehe Tabelle). Neben Ryzen 4000 Laptops wird auch Comet Lake H von Intel eine Rolle spielen. Das sind die neuen Chips von AMD und Intel für 2020. Während AMD eine neue Plattform bringt, gibt es bei Intel eine High-End-Erweiterung der bereits verfügbaren U-Reihe. Geräte lassen sich am Donnerstagnachmittag (15:10 Uhr) beispielsweise bei Notebooksbilliger.de ab 2.099 Euro finden. In einer aktuellen News zeigen wir weitere Notebooks für 2020 mit neuen Intel- und Nvidia-Chips.

Nvidia Geforce Turing Mobile

GPU Takt Speicher Verbrauch
RTX 2080 SUPER 1560 Mhz 8GB GDDR6 150W+
RTX 2080 SUPER (Max-Q) 1080 Mhz 8GB GDDR6 80W
RTX 2070 SUPER 1380 Mhz 8GB GDDR6 115W
RTX 2070 SUPER (Max-Q) 1150 Mhz 8GB GDDR6 80W

Stand 26. März 2020: Parallel zu Intels Comet Lake H (Intels 10. Generation für mobile High-End-Geräte) werden Nvidias Super-Karten für Notebooks kommen. Laut der chinesischen Webseite ITHome (maschinelle Übersetzung) wird der 2. April den Startschuss markieren. Folgende Karten sollen verfügbar sein, Unklarheiten gibt es an mehreren Stellen bei der Frage, ob eine RTX 2060 Super für Notebooks dabei sein wird. Folgende Specs kursieren.

Geforce Mobile Series: Specs

GPU - Codename Speicher TGP (Max-Q / Standard)
RTX 2080 SUPER - N18E-G3R 8GB GDDR6 80W/150W+
RTX 2070 SUPER - N18E-G2R 8GB GDDR6 80W/115W
RTX 2060 (SUPER) - N18E-G1R 8GB GDDR6 80W11W5
GTX 1660 SUPER - N18P-G62 4GB GDDR6 35W/50W
GTX 1650 Ti oder SUPER - N18P-G61 4GB GDDR6 35W/50W

Stand 17. März 2020: Das Coronavirus lässt Nvidia andere Prioriäten setzen. Die GTC-Neuigkeiten können vorerst warten. Nun sei die richtige Zeit, sich um Familie, Freunde und die Community zu kümmern. Forscher und Entwickler werden später die Gelegenheit bekommen, ihre Errungenschaften in Streams zu teilen. Nvidia möchte Beschäftigte, Partner, Medien und Analysten wegen des Virus' nicht unnötigen Risiken aussetzen.

Stand 13. März 2020: Es gibt aktuelle Gerüchte zur Geforce-RTX-3000-Serie. Diese kommen u.a. von Twitter und lassen aufhorchen. Nicht direkt erwähnt, aber per Codename GA102 angedeutet wird die Geforce RTX 3080 Ti. Dazu kommen weitere Codenamen mit Specs, die Karten bis zur RTX 3050 entsprechen. Dazu gibt es auch noch Leistungsdaten im Vergleich zum direkten Vorgänger - der RTX 2080 Ti.

Samsungs 10-Nanometer-Prozess würde demnach bei RTX 3000 zum Einsatz kommen, anstatt 7nm wie bei AMD. Das Flaggschiff soll bis zu 40 Prozent mehr Leistung als die RTX 2080 Ti bieten, das passt zu Gerüchten von Anfang März (siehe unten). SLI werde nur für jene High-End-Karte zur Verfügung stehen, RTX dafür für das gesamte Ampere-Portfolio.

Geforce RTX 3080 Ti: Angebliche Specs

Der VRAM der Geforce RTX 3080 Ti soll immerhin auf 12 GB steigen (11 GB beim Vorgänger). Eine RTX 3080 (GA103) käme auf 10 GB (8 GB bei der RTX 2080), für die RTX 3070 (GA104) stünden 8 GB wie beim Vorgänger bereit. Bemerkenswert ist, dass die RTX 3070 angeblich auf 95 Prozent der Leistung einer RTX 2080 Ti kommen soll. Mit 6 bzw 4 GB kämen 3060 (GA106) und vermutlich 3050 (GA107).

Dazu gibt der Twitter-Nutzer KittyCorgi an, dass die nächste Generation von Geforce-Karten erst Ende 2020 erscheinen soll - geplant als Antwort auf Big Navi (siehe nächste Seite). Die Infos sind an dieser Stelle nur Gerüchte. Wir berichten weiter. Mehr entnehmen Sie wccftech.com.

Stand 10. März 2020: Nach der Absage für die GTC mit Vertröstung auf einen Live-Stream muss auch dieser Covid-19 zum Opfer fallen. Nvidia wird die anstehenden Neuigkeiten klassisch per Pressemitteilung ankündigen. Diese soll am 24. März folgen. Nvida-Chef Jensen Huang wird anschließend lediglich für Investoren zur Verfügung stehen - in einer Telefonkonferenz. Andere geplante Ersatz-Online-Angebote der GTC sollen bestehen bleiben: Webinare, aufgenommene Reden und Panels sowie Forschungs-, Trainings- und weitere -Sessions.

Von der GTC erwarten wir uns erste Infos zu Ampere, Nvidias Basis für die nächsten Workstation- und Gaming-Grafikkarten. Im Interesse stehen natürlich vorrangig die kommenden GPUs der Reihe Geforce RTX 3000.

Stand 3. März 2020: Nvidia hat die GTC (GPU Technology Conference) zum reinen Online-Event erklärt. Grund ist das Risiko durch das neuartige Coronavirus (Covid-19), das 2020 bereits den Mobile World Congress, die Facebook-Konferenz F8, die Games Developer Conference und mehr Events zum Verhängnis wurde.

Die GTC sollte eigentlich in San Jose vom 22. bis 26. März stattfinden. In einem Live-Stream zu einem anderen, noch unbekannten Zeitpunkt wird Nvidia-Chef Jensen Huang Neuheiten präsentieren. Im Fokus steht neben Workstation-Anwendungen und Cloud-Technologien wohl Ampere, Nvidias neue GPU-Plattform. Diese wird die Basis für die RTX-3000-Serie und neue Profi-Grafikkarten bilden.

Zu womöglich Letzteren sind in den vergangenen Tagen Benchmark-Ergebnisse gefunden wurden. Darauf lassen u.a. VRAM-Werte von 24 oder gar 48 GB schließen. Die Karten haben laut Scores die aktuellen High-End-Chips RTX 2080 Ti und Titan RTX um rund 40 Prozent geschlagen. Das lässt weiter auf den Sommer hoffen.

Stand 18. Februar 2020: Seit Anfang des Jahres bleibt es ruhig um Nvidia. Zum kommenden Action-Rollenspiel Cyberpunk 2077 hat der Hersteller immerhin die passende Grafikkarte präsentiert: die Nvidia Geforce RTX 2080 Ti Cyberpunk 2077 Edition. Es handelt sich um eine spezielle Version von Nvidias aktuell schnellster Gaming-Grafikkarte. Sie ist nicht für den Verkauf gedacht, sie gibt es nur in einer limitierten Edition von 200 Stück. 77 davon verlost Nvidia in einem Gewinnspiel. Details gibt es in der verlinkten Ankündigung. Das folgende Video zeigt das Design der neuen Karte mit einem Alu-Kühler im neongelben Cyberpunk-Design und passendem Schriftzug.

GeForce RTX 2080 Ti Cyberpunk 2077 Edition

Quelle: Nvidia
Der Gewinnspiel-Teaser zur Grafikkarte zeigt das Cyberpunk-Design.

Stand: 12. Februar 2020: Zur MX300-Serie gibt es eine neue Meldung. Die Notebook-GPUs kommen als MX330 und MX350, basieren auf Pascal und haben frische Tests hinter sich. Demnach ist die MX350 zwischen einer GTX 1050 Mobile und einer GTX 960 Mobile anzusiedeln. Sie lässt aber AMD-Vega- und Intel-HD-Lösungen klar hinter sich. In Spielen sind die Speicher-beschnittenen MX-Lösungen von Nvidia eher für niedrige Details gedacht. Mit CUDA-Kernen ausgestattet, eignen Sie sich u.a. für Medienbearbeitung auf Business-Geräten. Wer neben Geschäftlichem auch spielen mag, sollte eher auf Geräte mit GTX 16xx Super schielen.

Stand 20. Januar 2020: In der Geekbench-Datenbank ist ein Eintrag zur Geforce RTX 2080 Super für Notebooks aufgetaucht. 80 Watt und das mittlerweile gängige Max-Q-Design werden erwartet. Im Einsatz ist die GPU mit einem Intel Core i9-10980HK, der bis Frühjahr erscheinen soll. An Speicher bleiben 8 GB GDDR6 RAM. In Treibern fanden sich zudem Einträge zur Geforce MX 300 Serie für Einsteiger- und Mittelklasse-Gaming-Notebooks. Passende Geräte werden ebenso bis Frühjahr erwartet.

Stand 9. Dezember 2019: Nach Pascal und Turing kommt 2020 wohl Ampere. Nvidia lässt sich bei den Namen für seine CPU-Architekturen von Pionieren aus Wissenschaft und Technik inspirieren. Nvidia sicherte sich nun die Namensrechte an Hopper und Aerial. Nach passenden Gerüchten von Mitte November scheint sich Hopper nun als Nachfolger für Ampere herauszukristallisieren. Hopper wird sich demnach an der Informatikerin und Computerpionierin Grace Hopper orientieren. Aerial hingegen entpuppte sich als Entwickler-Tool.

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Stand 19. November 2019: Nvidias Super-Varianten stehen als nächste für Mobilgeräte an. Wie auf Desktops fehlte Nvidia die Konkurrenz, das scheint sich 2020 zu ändern, wie notebookcheck.com berichtete und wir hier nachtragen. Es sollen Super-Varianten für Geforce 1650 und die RTX-GPUs 2060, 2070 und 2080 kommen. Diese werden sich gegen AMDs RX5700M stellen, die sich angeblich zwischen RTX 2070 und 2080 drücken möchte.

Stand 15. November 2019: Laut aktuellen Meldungen erwartet ein Analyst Mitte 2020 den Release der RTX-3000-Serie. Die Webseite hkepc.com (maschinell übersetzt) aus Hong Kong berichtet und bezieht sich auf einen Analysten des Finanzdienstleistungsunternehmens Raymond James. Den Anfang machen dabei die Geforce RTX 3080 und Geforce RTX 3080 Ti für das High-End-Segment. Als Termin für den Verkaufsstart wird die Computex 2020 in Taiwan Anfang Juni 2020 genannt.

Die neue Nvidia-Plattform Ampere, die Turing ablöst, soll auf 7-Nanometer-Fertigung basieren und schon Ende März 2020 zur KI-Konferenz GTC (GPU Technology Conference) vorgestellt werden. Durch die feineren Strukturen sollen 200 bis 300 MHz mehr Takt möglich sein, die im Gegensatz zu Turing ein deutlicheres Leistungsplus versprechen könnten, als von Pascal auf Turing.

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