High-End-GPUs mit Echtzeit-Raytracing

Wann kommen neue Grafikkarten von AMD?

© AMD

AMD zeigte dieses Bild, während das Unternehmen über die Zukunft auf den Märkten für Grafikkarten und Prozessoren sprach.

AMD Radeon RX 6000: Infos zu Release, Preisen und Specs ab Oktober

Dieser Stand kommt offiziell von AMD (siehe Updates vom 6. März und 10. September). Seitdem folgten Teaser.

Stand 22. September 2020: Auf reddit.com (via Twitter) kursieren neue Specs, die einer schwächeren RX 6000 zugeordnet werden. Dabei ist noch unbekannt, ob es neben einem AMD-Flaggschiff mit dem vorläufigen Namen Radeon RX 6900 (Sienna Child) eine oder zwei neue Big-Navi-Karten (Navi Flounder) geben wird. Die Anzahl der Recheneinheiten liege dabei auf dem Niveau einer Radeon RX 5700 XT mit einem 192-Bit-Bus. Die Quelle ist abermals Linux-Treiber-Code.

Stand 15. September 2020: "Werfen Sie einen Blick auf das neue Design der 'Radeon RX 6000'-Serie. Fortnite-Spieler können Sie sich aus allen Winkeln anschauen, wenn Sie dem Code 8651-9841-1639 auf AMDs Fornite-Insel folgen", sagt AMD auf Twitter.

AMD zeigt ein Drei-Lüfterdesign, wie es klassische Custom-Designs aus beiden Lagern (AMD und Nvidia) in der Vorgängergeneration bieten. Dazu kommt ein Radeon-Schriftzug in AMD-Rot. Tom's Hardware zeigt im folgenden Video, was Spieler auf der Radeon-Insel erwartet.

AMD RX 6000 Flyby in Fortnite

Quelle: Tom's Hardware / Youtube
Wer Fortnite nicht spielt oder es starten will, schaut sich die Radeon RX 6000 einfach in diesem Video an.

Stand 10. September 2020: AMD hat Termine für die Enthüllung von Ryzen 4000 und die Radeon RX 6000 genannt. Der Name der neuen GPU-Serie ist mittlerweile bestätigt. Demnach wird AMD am 8. Oktober seine neue Zen-3-Architektur mit dem Codenamen Vermeer vorstellen. Am 28. Oktober folgen Infos zur neuen Grafikkartengeneration "Big Navi".

Der Release zumindest für die Grafikkarten könnte kurze Zeit später Anfang November erfolgen. AMD sagte zuvor, dass die GPU(s) noch vor den Konsolen erscheinen werden. Für die Xbox Series X und S stehen Release-Date und Preise mittlerweile fest. Folgende Teaser-Videos kommen von AMD.

Stand 7. September 2020: In einem AMD-gesponsorten Fortnite-Stream wurde ein Teaser für Big Navi entdeckt. Im Spiel tauchte der Schriftzug "Something big is coming to the AMD battle arena" auf. Das Wording lässt auf eine RX 6000 schließen, anstelle einer großen RX 5000.

Dann kommen Gerüchte über einen Start der RX-6000-Serie im Oktober, zu einem Preis- und Leistungsniveau zwischen Nvidia RTX 3070 und 3080 - aber mit 16 GB Grafikspeicher.

Stand 31. August 2020: Es gibt eine neue AMD-Grafikkarte, allerdings nur für OEMs (PC-Hersteller). Die Radeon RX 5300 gilt mit 3 GB GDDR6 RAM als Einsteigerkarte und dürfte in günstigen Gaming-Rechnern "von der Stange" Verwendung finden. Einzelpreise gibt es nicht, aber AMD nennt als Ziel 60 fps bei 1080p für eSports- und AAA-Titel auf hohen Detaileinstellungen. Als Konkurrent wird Nvidias Geforce 1650 genannt. Gegenüber der nächstgrößeren RX 5500 gibt es weniger Takt, ein kleineres Speicherinterface und weniger Raster-Endstufen.

Stand 10. August 2020: videocardz.com analysiert aktuelle Gerüchte, wonach AMD schon an Navi 41 ("RDNA 4X") arbeiten soll. Dabei hatte AMD im März erst offiziell verlauten lassen, bis 2022 am Nachfolger RDNA 3 zu arbeiten, dessen Vorgänger wiederum erst in wenigen Monaten erscheint.

Stand 6. August 2020: AMD hat die Radeon Pro 5000 für das aktuelle Update des 27-Zoll-iMacs vorgestellt. 40 Recheneinheiten entsprechen den derzeitigen Navi-Flaggschiffen, dazu kommen aber bis zu 16 GB GDDR6 RAM und Apple-typisch natürlich heftige Aufpreise.

Stand 31. Juli 2020: Leaker haben Code entschlüsselt, der für AMDs kommende RDNA2-Generation Navi 21 ein Maximum von bis zu 80 Recheneinheiten (Compute Units) vermuten lässt. Die bislang verfügbaren Karten der RDNA-Generation Navi 10 (RX 5600 aufwärts) oder 14 (5500 XT abwärts) kommen auf 22 bis 40 Rechenkerne. videocardz.com fasst alte und neue Leaks dazu zusammen.

Stand 24. Juli 2020: Quellen im chinesischen Chiphell-Forum behaupten, die maximale Speichergröße für Navi steige von 8 auf 16 GB. Die Größe war bisher Profikarten vorenthalten. Das passt zu anderen Gerüchten, wonach Big Navi die "kleineren" Modelle 5700 / 5700 XT in Sachen Leistung um den Faktor 2 schlagen soll.

Stand 14. Juli 2020: In Linux-Treibern sind Hinweise auf AMDs neue GPU-Generation aufgetaucht. Nach Big Sur - das Apple-System, dem Linux zugrundeliegt - finden sich Einträge zu "Navi Flounder"-GPUs. Auch hier wird vermutet, dass es sich um eine Apple-Koproduktion für Macs handelt. Als Basis dient anscheinend Navi 22.

Stand 27. Juni 2020: Die Beta-Version 1 von Mac OS 11 Big Sur enthält Treiberinformationen zu einem "Navi 31"-Chip​. Das wäre konsequenterweise der zweite Nachfolger nach den aktuellen RDNA-Chips (5700 XT & Co.) und den kommenden "Big Navi"-Chips 21, 22 und 23. Vermutlich arbeitet AMD mit Apple an einem High-End-Chip für die nächsten Profi-Macs.

Stand 23. Juni 2020: Ende März wurde AMD-Quellcode geleakt. Daraus lassen sich kommende Produkte herausfinden. Die oft kolportierte Navi 23 (angeblich die kleinste der drei Big-Navi-Karten) ist mittlerweile samt Code für die Grafikarchitektur (GFX1032) bestätigt, wenn wir diesem Tweet eines Leakers Glauben schenken. Auf den Markt kommen könnte sie als Radeon RX 6500 (M / XT).

Stand 16. Juni 2020: AMD-Grafikkarten werden mit einem neuen Radeon-Logo aufwarten. Das hat ein Twitter-Nutzer in einem neuen Trailer für Godfall von Gearbox Software ausgemacht.

Stand 15. Juni: AMD hat mit der Radeon Pro 5600M einen neuen Mobilchip exklusiv für das MacBook Pro (16 Zoll) vorgestellt. 40 Compute Units, 2.560 Stream-Prozessoren, 5,3 Teraflops (FP32) und 8 GB HBM2 Speicher sind die Eckdaten. Der Aufpreis beträgt bei Apple 800 US-Dollar, für ein Upgrade von der Radeon Pro 5300M mit 4 GB auf die erwähnte Pro 5600M.

Stand 4. Juni 2020: Während der Bank of America Securities Global Technology Conference hat AMD explizit gesagt, dass "Big Navi" AMDs erste Produkte auf RDNA-2-Basis ist. Daraus lässt sich schließen, dass die High-End-Grafikkarten von AMD mit Echtzeit-Raytracing noch vor den Konsolen PS5 und Xbox Series X erscheinen werden. Für diese gilt das Weihnachtsgeschäft als Startfenster - das in den USA in der Regel Ende November beginnt.

Stand 14. Mai 2020: AMD hat die Radeon Pro VII​ vorgestellt. Release ist im Juni 2020. Sie kostet "nur" 1.899 US-Dollar plus Steuern und positioniert sich gemessen am Preis gegen Nvidias Quadro RTX 5000 für professionelle Anwendungszwecke. Je nach Anwendung schlägt sie aber auch deutlich teurere Varianten des Konkurrenten. Die Basis stellt Vega 20 im 7-nm-Format. 60 Compute-Units, 3.840 Shader-Kerne, 1.700 Mhz, maximal 16 GB HBM2 Speicher, PCIe 4.0 und 13,5 Billionen FP32-Berechnungen sind die Eckdaten. Bei anspruchsvolleren FP64-Berechnungen werden 6,5 TFLOPS angegeben - das entspricht der rund vier Mal teureren Quadro GV100.

Stand 12. Mai 2020: Von Powercolor wird bald eine Radeon RX 5600 XT im ITX-Format und natürlich 14-Gbps-Speicher erscheinen (siehe 5. Mai). Nachdem Ende April ein Preisvergleichsportal die Karte aufgenommen hat, hat Powercolor sie nun offiziell angekündigt. Hierzulande ist die 300-Dollar-Karte noch nicht zu finden.

Stand 5. Mai 2020: Die AMD Radeon RX 5600 XT besitzt ab sofort schnelleren Videospeicher, der Chip-Hersteller hat die Spezifikationen für Herstellerkarten geändert. Die Bandbreite steigt von 12 auf 14 Gbps. Die Partner, die ihre neuen Karten noch nicht ausgeliefert haben, können per Bios-Update entsprechende Einstellungen vornehmen. Bereits für den Verkauf freigegebene Karten werden vermutlich ein BIOS-Update erhalten müssen.

AMD listet entsprechende Grafikkarten, die auf dem neuen technischen Stand sind, auf seiner Webseite. Schauen Sie beim Kauf auf entsprechende Angaben. Gemäß unserer Kaufberatung wären bei den Preisen (300 bis 400 Euro) aber wahrscheinlich Angebote für die nächsthöhere aktuelle Radeon RX 5700 oder die ältere Polaris-Plattform eine bessere Wahl.

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Stand 30. April 2020: In einem chinesischen Forum hat ein Nutzer Daten zur Chipgröße von AMDs nächstem GPU-Flaggschiff veröffentlicht. Auf Basis einer Die-Fläche von 505 mm² lassen sich Spekulationen über die Leistungsfähigkeit anstellen. Die Fläche ist doppelt so groß wie bei der Radeon 5700 XT (Navi 10, 251 mm²). Diese bietet auf der halben Fläche 40 Recheneinheiten. Was die Gerüchteküche nun erwartet, können Grundschüler ausrechen: die doppelte Leistung - mit 80 Recheneinheiten! Soweit zumindest die Milchmädchenrechnung.

Nach den bereits genannten Navi 23 und Navi 21 (siehe 9. August) taucht auch Navi 22 auf. Der große Navi-Ausbau könnte also mit drei Chips kommen, die in Sachen Leistung ab der Radeon 5700 XT ansetzen. Verkaufsmerkmal für die "kleine" Navi 23 wäre dann wohl Echtzeit-Raytracing, das AMD Ende 2020 unterstützen wird. Quelle des recht umfassenden, aber schwer belegbaren Gerüchts ist ein Nutzer, der zuvor schon die Anzahl der Recheneinheiten aus den Specs von PS5 und Xbox Series X richtig vorhersagte. AMD könnte sich mit Nvidia also direkt mit der passenden Anzahl von Grafikchips messen - gegen RTX 3080 Ti, 3080 und 3070 (siehe Nvidia-Gerüchte vom 30. April 2020).

"Big Navi"-Gerücht zur Chipfläche

Stand 27. April 2020: Die relativ frische Radeon RX 5600 XT kommt von Powercolor im beliebten, weil kompakten, ITX-Format. Nach AsRocks Radeon RX 5500 XT Challenger ITX 8G gibt es bald also auch den nächstgrößeren Grafikchip im Format für Mini-PCs und HTPCs. Dieser ist auf einem britischen Preisvergleichsportal für etwa 300 Pfund aufgetaucht. Infos zu Release und Preisen dürften in nächster Zeit folgen. Abzuwarten bleibt, ob die Karten auch hier in Deutschland und auch unabhängig von PC-Herstellern vertrieben werden.

Stand 2. April 2020: Derzeit starten Ryzen-4000-Notebooks. In diesen Chips finden sich stärkere, integrierte Radeon-Vega-GPUs. AMD hat vor allem beim Takt aufgestockt, was sich natürlich in mehr Leistung äußert. Im Vergleich reicht das weiterhin nur für niedrige bis mittlere Detailgrade in Spielen.

Stand 26. März 2020: Auf Github kursierte ein Leak mit Teilen des Hardware-Quellcodes für kommende AMD-Grafikkarten. AMD musste das "Digital Millennium Copyright Act"-Urheberrechtsgesetz der USA bemühen, um eine Löschung auf Github zu erzwingen. Das lässt sich als Bestätigung des Leaks werten. Der Leak soll Verilog-Code für unterschiedliche, kommende Navi-Grafikchips für PC und die Konsolen PS5 und Xbox Series X enthalten. Verilog ist eine Maschinensprache, ein Schutz der Infos seitens AMD also offensichtlich wünschenswert. Ein weiterer Teil des Codes soll verkauft werden. AMD äußerte sich und sagte, dass weder Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens noch die Sicherheit der kommenden AMD-Grafikkarten darunter leiden sollen.

Stand 17. März 2020: AMD hat Details zu Ryzen 4000 Mobile veröffentlicht. Vorbestellungen für Laptops beginnen im internationalen Raum. Das Flaggschiff wird der Ryzen 9 4900H. Die Mobil-CPU basiert auf Zen 2, bietet 8 Kerne (16 Threads) und 8 Grafikeinheiten, die nun auch auf 7nm-Technologie basieren. Das ermöglicht einen doppelt so hohen Datentransfer, 25% mehr Takt, 77% mehr Speicherbandbreite und weniger Energieverbrauch im Leerlauf. 1,79 TFLOPS werden genannt, also in etwa die Grafikleistung der aktuellen Konsolengeneration zum Release 2013. Gegenüber dem Vorgänger sollen bis zu 60 Prozent mehr Leistung möglich sein.

Stand 6. März 2020: Vom Financial Analyst Day kommen neue Infos zu AMD-Grafikkarten und -Prozessoren 2020 bis 2022. Wir fassen alles in der verlinkten Meldung zusammen. Bis Ende des Jahres gibt es demnach High-End-Grafikkarten mit Echtzeit-Raytracing.

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Stand 3. März 2020: Seit Anfang Februar ist es still um AMD. In China ist aber eine Radeon RX 590 GME aufgetaucht - ein neue Variante der älteren Polaris-Plattform, die etwas langsamer taktet und in Sachen Takt zumindest der RX 580 entspricht. Es könnte sich um eine China- oder Asien-exklusive Variante für Abnehmer wie OEM-Hersteller und / oder weiterhin beliebte Gaming-Cafés handeln. Zuvor gab es etwa schon RX560-GPUs mit einem d hinten dran (RX 560d), die sich - ebenso leicht gedrosselt - auch nur in Komplett-PCs fanden.

Stand 10. Februar 2020: AMD bringt die Radeon Pro W5500 noch im Februar und das mobile Pendant W5500M im Frühjahr 2020 auf den Markt. Die Chips starten bei 399 US-Dollar zzgl. Steuern und richten sich an Unternehmen und Nutzer professioneller (mobiler) Workstations. Spezialisierte Workstation-GPUs bieten für den sensiblen Computing-Bereich mehr Präzision und sind nicht wie Gaming-Chips auf einen hohen FPS-Output ausgelegt (der auch Rechenfehler beinhalten darf); wenngleich sich mit Workstation-Karten auch spielen lässt - allerdings zu einem miserablen Preis-Leistungs-Verhältnis.

Stand 3. Februar 2020: In Südkorea wurden bei der Zertifizierungsstelle RRA (Radio Research Agency) neue Einträge für Grafikchips gefunden. Sie deuten auf einen nicht mehr allzu lange dauernden Release von insgesamt sechs High-End-Navi-Chips für den UHD-Gaming-Markt hin. Als Radeon 5800 oder 5900 könnten Sie schon im März vorgestellt werden, wie pcgameshardware.de schreibt.

Stand 21. Januar 2020: Am 21. Januar erschien die Radeon RX 5600 XT. Der Chip trägt trotz XT-Anhängsel (Vollausbau) den Codenamen Navi 10 XLE. Die GPU entpuppte sich als abgespeckter 5700-XT-Chip. Die Anzahl der Rechenkerne blieb gleich, der Takt (1.465 auf 1.130 bzw. 1.625 auf 1.375 Mhz) wurde genau wie Speicher und -Interface (8 auf 6 GB, 256 auf 192 Bit) beschnitten. Entsprechende Karten starten hier ab 300 Euro. Die günstigste 5700 XT ist zum jetzigen Zeitpunkt nur etwa 30 bis 50 Euro teurer. Es bleibt abzuwarten, wie sich die 5600 XT positioniert. Der Leistungs- entspricht dem Preisunterschied. Wer nicht sparen muss, bekommt für wenig mehr Geld also mehr VRAM, was langfristig die klügere Investition ist.

Stand 7. Januar 2020: AMD-Chefin Lisa Su hat auf der CES in einer kleinen Presserunde mehrere Fragen beantwortet. Dabei wurde bestätigt, dass Echtzeit-Raytracing und eine High-End-Variante von Navi kommen wird. Su blieb aber vage und ließ sich keine weiteren Details entlocken. Weiterhin gilt der Sommer für mögliche Neuheiten.

Stand 6. Januar 2020: AMD hat auf der CES 2020 den Navi-10-Chip Radeon RX 5600 XT vorgestellt. 2.304 Rechenkerne greifen auf 6 GB RAM über ein 192-Bit-Interface zurück. Gegenüber der Nicht-XT-Variante der 5700 wurde der Takt leicht auf 1.375 MHz (1.560 Mhz Bosst) reduziert. Über einen einzelnen 8-Pin-Anschluss versorgen Sie die 5600 XT mit Strom. Die Total Board Power (TBP) wird mit 150 Watt angegeben. Der 7-Nanometer-Chip setzt auf PCI-Express 4.0 und trägt ein UVP-Schild von 269 US-Dollar. Am 21. Januar 2020 ist der offizielle Release.

Stand 11. Dezember 2019: videocardz.com hat Preise für die Radeon RX 5500 XT in Erfahrung gebracht. Mit 4 GB soll das Standardmodell 169 US-Dollar und mit 8 GB 199 US-Dollar betragen. Mit Steuern und EU-Aufschlag dürften die Preise die 200-Euro-Grenze also teilweise (deutlich) überschreiten.

Am 12.12. starteten diverse Custom-Modelle der Radeon RX 5500 XT bspw. bei Alternate für 180 bis 280 Euro (8 GB gibt es dabei ab 210 Euro von Sapphire). Cyberport beginnt mit 4 GB bei 220 und mit 8 GB bei 260 Euro. Bei Notebooksbilliger.de gibt es Rabatte, am Ende kommen aber ähnliche Preise wie bei der Konkurrenz heraus, etwa für die angesprochene 8-GB-Karte von Sapphire (Preise auf Stand: 12.12.19 um 15:15 Uhr).

Die beiden Versionen der 5500 XT sollen sich zwischen Nvidia Geforce GTX 1650 Super und Geforce GTX 1660 platzieren. Laut ersten Tests ist die Radeon RX 5500 XT auf dem Niveau einer GTX 1650 (Super), dafür aber teurer.

Der Navi-14-Chip der RX 5500 XT setzt 1.408 Recheneinheiten ein. Der Vollausbau mit 1.536 Kernen ist der Radeon-Pro-Serie für Apple vorbehalten. High-End-Varianten von Navi für professionelle Rendering- und KI-Aufgaben lassen sich übrigens bald im Mac Pro 2019 für bis zu über 60.000 Euro konfigurieren.

Stand 2. Dezember 2019: Die Radeon RX 5500XT mit 4 und 8 GB GDDR6 RAM kommt im Dezember. Im Januar 2020 soll die RX5600 XT mit 6 GB GDDR6 folgen. Gemäß Portfolio wären das Karten für Einsteiger und Mittelklasse im Bereich unter 200 Euro. Im Vergleich zu Nvidia - hat videocardz.com beobachtet -, dass AMDs gesamte GPU-Palette 2019/20 auf GDDR6- statt GDDR5 setzen wird. Die Geforce GTX-16-Serie hat noch GDDR5 verbaut.

Stand 17. November 2019: Aus dem chinesischen Chiphell-Forum kommen Gerüchte, wonach die High-End-Ausgabe von Navi schon zur CES 2020 präsentiert werden könnte. Diese findet vom 7. bis 10. Januar in Las Vegas statt. Der Gerüchtestand besagt: 7nm-Fertigung, High-End-Bereich, Hardware-Raytracing-Support (also vergleichbar mit Nvidias RTX), GDDR6 oder HBM2 VRAM und mehr Effizienz als die 2019er-Navis.

Laut der Quelle, die WCCF-Tech nach in der Vergangenheit bereits ein paar Mal richtig und auch falsch lag, steht vorher noch eine andere Desktop-Variante an. Unterhalb der Radeon 5700 soll eine weitere Karte im Preisbereich von 250 bis 300 US-Dollar erscheinen, die Nvidias 1600-Reihe Marktanteile abnehmen soll.

Stand 09. August 2019: Nvidia hat im jetzigen High-End-Segment ob fehlender Konkurrenz eigentlich Ruhe, möchte sich aber anscheinend auf die große Variante von AMDs Navi vorbereiten. Laut Gerüchten von August soll AMD nämlich ebenso Mitte 2020 mit neuen Grafikkarten planen. Navi 21 und Navi 23 heißen sie vorerst.

Das gilt laut der Website redgamingtech.com, die sich auf einen Insider beziehen. Radeon 5700 und 5700 XT tragen den Namen Navi 10. Die Einsteigerchips der Radeon-5500-Serie heißen Navi 14. Mit Navi 21 und Navi 23 soll Echtzeit-Raytracing unterstützt werden. Es handelt sich um diese Informationen aber wie gesagt um Gerüchte. Wie viel dran ist, bleibt abzuwarten.

Wie gesagt erscheinen aktuell nach und nach Custom-Modelle mit den jetzigen AMD-Chips - wie etwa die Sapphire Nitro+ Radeon RX 5700 XT SE. Für Laptops gibt es mit der 5300M- und 5500M-GPU einen für mobile Spieler interessanten Chip. Der wird unter anderem in Mittelklasse-Notebooks und auch beispielsweise im MacBook Pro 2019 mit 16 Zoll verwendet.

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