GPUs mit Echtzeit-Raytracing

Wann kommen neue Grafikkarten von AMD?

© AMD

AMD zeigte dieses Bild, während das Unternehmen über die Zukunft auf den Märkten für Grafikkarten und Prozessoren sprach.

AMD Radeon RX 6700 (XT) ab März bis Juli

Nachdem AMD seine RX 6000 vorgestellt hat, ist wieder ein Meilenstein erreicht. Seit dem 18. November gibt es (theoretisch) neue AMD-Grafikkarten. AMD muss aber wie Nvidia, Sony und Microsoft mit Lieferengpässen kämpfen. Im Anschluss könnte eine Radeon RX 6700 (XT) für die konventionelle Mittelklasse anstehen.

Stand 18. Januar 2021: Während Nvidia die Nutzer mit kommenden oder nichtkommenden neuen GPUs verwirrt, gibt es seitens AMD weiter kleine Schritte. Sapphire hat eine passivgekühlte Radeon RX 5700 XT vorgestellt. Silent-PC-Fans brauchen aber auch bei AMD aktuell nicht in Jubelstürme zu verfallen. Unter dem Namen Sapphire GPRO X070 zielt die Karte auf den professionellen Workstation-Bereich, wenngleich die Specs und Anschlüsse einer gewöhnlichen Custom-Karte mit ebenjenem AMD-Chip entsprechen.

Außerdem hat AMDs Lisa Su Angaben zur Verfügbarkeit von Radeon-Karten korrigiert. Aus bekannten Gründen rund um die Pandemie, Logistikprobleme, Ressourcenknappheit und mehr kann sich die aktuelle Lage bis Mitte des Jahres hinziehen. Somit gilt für AMD und Nvidia, dass noch bis zu einem halben Jahr vergehen kann, bis aktuelle GPUs flächendeckend verfügbar sind.

Stand 13. Januar 2021: AMD hat sich am Vortag auf Ryzen 5000 Mobile konzentriert. Mehr als Teaser zur Radeon RX 6000 für Laptops gab es aber nicht. Diese sollen noch in der ersten Jahreshälfte erscheinen. Im HIntergrund abgebildet waren dabei auch Desktop-Karten, für die der gleiche Terminrahmen gilt. Damit dürfte AMD u.a. die Radeon RX 6700 (XT) meinen.

Unterdessen hat sich AMD gegenüber The Verge zum Thema GPU-Engpässe gemeldet. Während Nvidia Nutzer bis Jahresmitte vertröstet (siehe vorherige Seite), verspricht AMD eine steigende Produktion für Referenzdesigns noch im ersten Quartal. Zumindest sollen diese über AMDs Webseite dann deutlich besser verfügbar sein - und das auch noch zur UVP! Wir sind gespannt.

Stand 12. Januar 2021: Auf der virtuellen CES 2021 wird AMD vermutlich Ryzen 5000 Mobile vorstellen. Mit an Bord sind mindestens aktualisierte, integrierte Radeon-GPUs. Startschuss ist um 17 Uhr. Das Timing (Nvidia ist eine Stunde später dran) könnte bedeuten, dass neben Laptops mit neuen Intel-CPUs 2021 auch AMD-Ryzen-5000-Notebooks mit Nvidias RTX 3000 Mobile vorgestellt werden. Den Live-Stream sehen Sie ab 17 Uhr an dieser Stelle.

AMD at CES 2021

Quelle: AMD
Lisa Su wird die Neuheiten von AMD vorstellen.

Stand 11. Januar 2021: Rund um AMD ist es derzeit erwartungsgemäß ruhig. Im chinesischen Chiphell-Forum berichtet ein Nutzer zumindest, ein Engineering Sample bzw. einen Prototypen einer ASRock Radeon RX 5900 XT ES gefunden und ausprobiert zu haben. Die Karte wurde unter dem Namen nicht veröffentlicht, auch das Preisschild ist mit rund 540 US-Dollar bemerkenswert.

Denn es handelt sich letzlich um ein frühes Testsample für die spätere Radeon RX 6800 XT, die deutlich teurer an den Start ging. Ein passendes, auf die Karte geflashtes BIOS von der veröffentlichten Karte funktioniert auf der RX 5900 XT ES ohne Schwierigkeiten. Der Nutzer hat zudem weitere unveröffentlichte Hardware, darunter eine Intel Rocket Lake-S CPU und ein ASRock Z590 Pro4 Mainboard.

Grafikkarten und Kryptowährungen

Grafikkarten wie Geforce RTX 3080 oder Radeon RX 6800 sind schlecht verfügbar. Wachsende Kryptowährungs-Kurse und GPU-Mining verschlechtern die…

Stand 05. Januar 2021: Vor wenigen Wochen hieß es noch, dass eine Radeon RX 6700 im Januar erwartet wird. Nun kommt von cowcotland.com die Info, dass es erst im März 2021 soweit sein soll. Die Autoren berufen sich auf unbenannte, eigene Quellen. Die Karte soll mit der bereits verfügbaren RTX 3060 Ti und womöglich kommenden RTX 3060 (Ultra) von Nvidia konkurrieren.

Entsprechend sind 12 GB Grafikspeicher im Gespräch. Bisherige Gerüchte lassen dazu 40 Compute Units (2.560 Streaming-Prozessoren) und ein 192-Bit-Speicherinterface vermuten. Weiteres lesen Sie auf der vorherigen Seite zum gleichen Datum. Dort steht auch, dass Asus die Preise erhöhen wird, was AMD-Grafikkarten ebenso betreffen dürfte.

Besserung nach Neujahr?

Die neuen CPUs und Grafikkarten von AMD und Nvidia sind begehrt und nach dem Release im Preis deutlich gestiegen. Lohnt sich ein Kauf mittlerweile?

Stand 31. Dezember 2020: Seit Mitte Dezember gibt es seitens AMD-Grafikkarten "nur" neue Custom-Designs - inkl. 6900 XT. videocardz.com protokolliert umfassend mit. Wenn im neuen Jahr eine RX 6700 (XT) und kleiner auftaucht, werden wir hier wie gewohnt berichten und auf neue, ausführlichere Artikel auf pc-magazin.de aufmerksam machen.

Wir nutzen hier zum Jahresabschluss die Möglichkeit, allen Lesern unseres Tickers zu danken sowie Ihnen einen guten Rutsch in ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2021 zu wünschen. Bis dahin!

Stand 17. Dezember 2020: Beim vorherigen Update erwähnten wir neue Custom-Designs für die Radeon RX 6000. Gigabyte fällt mit neuen AORUS-Modellen auf, die in Sachen UVP für den einen oder anderen Spielenden sprichwörtlich "den Vogel abschießen" könnten. So werden für eine RX 6800 XT Aorus Master 900, für eine RX 6800 XT Gaming OC 850 und für eine RX 6800 Aorus Master 720 US-Dollar aufgerufen: ohne Steuern.

AMDs UVPs liegen für die Radeon RX 6800 übrigens bei 579 US-Dollar und für die Radeon RX 6800 XT bei 649 US-Dollar. Gigabyte lässt sich seine Custom-Kühler und Einstellungen also mit bis zu über 200 Euro Mehrpreis bezahlen. Diese Preisbetrachtung ist natürlich unabhängig von der aktuellen Liefersituation. Der Markt könnte dann typisch für Ende 2020 noch einmal für weitere negative Überraschungen sorgen.

AORUS AMD Radeon MAX-Covered Cooling Launch Event

Quelle: Gigabyte / Youtube
Watch the AORUS AMD Radeon MAX-Covered Cooling Launch Event and be one of the first to see the next generation of Radeon RX 6000 Series graphics cards.

Stand 15. Dezember 2020: Neben regelmäßig gemeldeten Custom-Designs für RX 6900 XT und mehr sorgt der Hersteller Aya mit seinem Handheld Neo für Aufsehen. Die im November in China erschienene Aya Neo gleicht einer leicht überdimensionierten Nintendo Switch und beherbergt einen AMD Ryzen 5 4500U mit integrierter Radeon Vega 6. Das reicht für ein 7-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln. Dazu kommen 16 GB RAM und ein 512 GB oder 1 TB großer Speicher. Das Gerät ist hierzulande zwar weniger interessant, weil es bislang nur über einen Import zu haben ist. Dafür gibt's aber ein Video, das die Macher vor wenigen Tagen veröffentlicht haben. Dieses zeigt, wie das rund 500 Euro kostende Gadget das Open-World-Spiel Cyberpunk 2077 meistert. Das On-Screen-Display zeigt für das Spiel eine fps-Rate von knapp über 30 Bildern pro Sekunde. Über die Settings gibt es keine Infos. Es ist aber davon auszugehen, dass die Detailregler auf ein Minimum gesetzt wurden.

Stand 8. Dezember 2020: Was die Gerüchteküche bereits seit einige Tagen vermutete, hat sich nun bewahrheitet. Mit der TUF Gaming RX 6900XT hat Asus das erste Custom-Design des AMD Big-Navi-Flaggschiffes vorgestellt. Dieses erscheint im industriellen Look, verzichtet auf blinkende RGB-Beleuchtung und wird ab mit Overclocking geliefert. Wir erwarten, dass sich in absehbarer Zeit weitere Designs zu dem Modell von Asus gesellen.

Stand 2. Dezember 2020: Während heute die Augen auf den Start der RTX 3060 Ti schielen, gibt es erneut Infos zu Custom-Modellen der AMD Radeon RX 6900 XT. Das Referenzdesign startet in wenigen Tagen am 8. Dezember. Eigentlich gilt, dass das Big-Navi-Flaggschiff nur von AMD gefertigt wird. Aktuell wird behauptet, dass AMD grünes Licht gegeben haben soll, dass Boardpartner für die 6900 XT ebenso Custom-Modelle herstellen dürfen - wie bei den Geschwistern RX 6800 und 6800 XT. Das passt zumindest zu der Nachricht, dass AMD Referenzdesigns nur noch für kurze Zeit herstellen will.

Release der kleinen Ampere-Grafikkarte

Ab dem 02. Dezember können Sie die RTX 3060 Ti kaufen. Wir listen Shop-Links zu möglichen Angeboten der Online-Händler für Sie auf.

Stand 1. Dezember 2020: In einem Video von Hardware Unboxed fassen die Gastgeber Aussagen von AMD zusammen. Demnach will der Hersteller dabei helfen, dass Partnerfirmen die UVP innerhalb der nächsten zwei Monate erreichen können. Folgerichtig müssten dann genug Karten da sein, damit sich Händler und Privatverkäufer nicht zu höheren Preisen gezwungen sehen, bzw. sich zu einem zumindest fragwürdigen Geschäftsmodell verleiten lassen.

RX 6800 XT Stock Issues?

Quelle: Hardware Unboxed
Fake MSRPs? Real Cost Per Frame? November Q&A

Währenddessen machen Infos zu einer Radeon RX 6700 XT die Runde. Diese wird vermutlich die RTX 3060 Ti herausfordern - und wie es scheint mit einem GPU-Takt von fast 3 GHz punkten. Igor Wallossek bekam Bios-Versionen von Partnerkarten zugespielt, denen sich entsprechende Infos entnehmen lassen.

Stand 27. November 2020: Auch AMD hat in Sachen Launches mit der RX 6000 bislang den Trend zum Jahresende bestätigt. Die massive Nachfrage - sei sie von gut budgetierten Spielern im Teil-Lockdown, freiberuflichen Finanzanlagenjongleuren (Scalper) oder Nutzern automatisierter Einkaufs-Tools (Bots) - traf auf ein minimal vorhandenes Angebot (Proshop exemplarisch). Die RX-6000-Karten sind also theoretisch da, aber für Normalsterbliche quasi nicht zu einem fairen Preis zu bekommen.

Das gilt auch für RTX 30, PS5, Xbox Series X und etwas minder arg auch für Ryzen 5000. Auch bei der RX 6900 XT ab 8. Dezember dürfte es nicht anders werden - dort hat AMD sogar selbst gesagt, die Bestände würden knapp.

Sie könnten nun zur Vorgängergeneration greifen oder warten. Wir raten auf jeden Fall davon ab, überteuerte Ebay- und Marketplace-Angebote wahrzunehmen. Nicht nur erwarten Sie dort Mondpreise. Die Gefahr, gerade bei privaten Lockangeboten Betrugsversuchen zu begegnen, ist mit schwindender Zeit bis Weihnachten nicht zu verachten. Sollten Sie doch schwach werden, bestehen Sie nach Möglichkeit auf eine Abholung.

PC-Kauf

Gleich vorab: Es gibt kaum eine RTX 30 und keine Radeon RX 6800 (XT). Wer jetzt eine Grafikkarte kaufen will, bekommt bei uns die besten…

Stand 25. November 2020: Heute Nachmittag ist Verkaufsstart für die Custom-Modelle mit "AMD Radeon RX 6800 (XT)"-GPU. Tipps und Infos zum Kauf gibt es im folgenden Artikel. Passend dazu hat videocardz.com auf der just verlinkten Übersicht die wichtigsten Designs der Hersteller gesammelt, zusammen mit geleakten Benchmarks, Übertaktungsergebnissen und mehr.

Shop-Links, Einkaufs-Tipps und mehr

Ab dem 25.11. gibt es auch die Custom-Modelle der RX 6800 (XT) online zu kaufen. Wir geben eine Kauflink-Übersicht über die beliebtesten Modelle.

Stand 23. November 2020: Der in der GPU-Szene bekannte Patrick Schur teilt Informationen zur Navi 22 XT. Der Stromverbrauch könnte sich für das nächste Geschwisterchen von Navi 21 (6800/6900) bei 186 bis 211 (22 XT) und 146 bis 156 Watt (22 XTL) einpendeln. Beim Speicher werden jeweils 12 GB GDDR6 RAM genannt.

Stand 20. November 2020: AMD zeigt im Video eine zuvor angekündigte, aber noch nicht zum Download veröffentlichte Tech-Demo für RDNA2 (Radeon RX 6000). "Hangar 21" setzt den Schwerpunkt auf Raytracing mit vorrangig Schatten und Reflektionen. Die Demo lief auf einem Ryzen 9 3900X mit Radeon RX 6900 XT.

AMD RDNA™ 2 "Hangar 21" Technology Demo

Quelle: AMD
The "Hangar 21" Technology Demo Video lets you see the breakthrough AMD RDNA™ 2 gaming architecture in action.

Ansonsten ist eine Asus ROG Strix 6900 XT bei der EEC zertifiziert worden, MSI zeigt zur Radeon RX 6800 seine Gaming X Trio Serie und Powercolor sowie Dataland enthüllen weitere Custom-Designs für die frisch gestarteten Radeon-GPUs.

Neue AMD-Grafikkarten

AMD hat die neue Grafikkarten-Serie Radeon RX 6000 vorgestellt. Alle Infos zu Release, Preis und Specs für Big Navi mit Radeon RX 6900 XT, RX 6800 XT…

Stand 17. November 2020: Einen Tag vor dem Launch der neuen AMD-Grafikkarten der RX-6000-Serie ist das Embargo für Unboxing-Videos gefallen. Verschiedene Redaktionen teasern die Karten für ihre kommenden Tests an, die vermutlich ab Verkaufsstart der Karten veröffentlicht werden dürfen. Eine Woche später am 25. November folgen dann Custom-Designs. Zu diesen gibt es Infos über Verfügbarkeit und Preise. Der Youtube-Kanal Hardware Unboxed aus Australien gibt an, mit AMD-Partnern gesprochen zu haben, die eine sehr schlechte Verfügbarkeit - zumindest für Australien - prophezeien. Das dürfte nach den vergangenen Wochen niemanden mehr überraschen.

Dann wurden Shops in England, Dänemark und Finnland gesichtet, die Preise für verschiedene Partnerkarten listeten und sogar Vorbestellungen ermöglichten. Die Preise für Topmodelle der RX 6800 reichen dabei von umgerechnet knapp über 700 bis zu 900 Euro. Eine ASUS Radeon RX 6800 XT ROG STRIX gäbe es für umgerechnet knapp über 1.000 Euro. Wir sind gespannt.

Vor dem nahenden Verkaufsstart der Radeon RX 6800 (XT) finden Sie übrigens im folgenden Artikel unsere Tipps, wie Sie Ihre Erfolgschancen, eine neue GPU zu kaufen, erhöhen können.

Fit für das Ringen gegen Bots und Scalper

Die AMD Radeon RX 6800 (XT) startet am 18. November um 15 Uhr in den Verkauf. Es wird wieder ein Ringen gegen Bots und Scalper. So steigern Sie Ihre…

Stand 12. November 2020: Asus und MSI haben ihre Referenzmodelle für die demnächst erscheinende RX 6800(XT) vorgestellt. Beide Hersteller verzichten dabei auf Änderungen am Aussehen der Grafikkarten, anders als Biostar und Gigabyte.

Wer beim Aussehen der Grafikkarte nach etwas aufregenderem sucht, wird stattdessen bei den Custom-Modellen Rog Strix (Asus), TUF Gaming (Asus) und Gaming X Trio (MSI) fündig. Diese hatte man bereits vor einigen Tagen vorgestellt.

Nachtrag zum 11. November 2020: Hersteller XFX hat neue Custom-Modelle für die RX 6800(XT) angeteasert. Ein kurzes Video erschien über die Seite von XFX beim Kurznachrichtendienst Twitter. Das Modell mit seinen drei Lüftern scheint eine Neuauflage der für die RX 5700 erschienenen THICC-Serie zu sein. Zumindest ähneln sich diese und das neue Custom-Design im Aussehen sehr stark.

Stand 10. November 2020: Grafikkartenhersteller Sapphire hat mittlerweile die bereits angeteaserten Modelle vorgestellt. Dabei handelt es sich um die Reihen NITRO und PULSE. Beide Reihen beinhalten Modelle für die Radeon RX 6800, sowie die XT-Version des Modells. Des weiteren enthüllte PowerColor ein weiteres Design für die 6800XT unter dem Namen "Red Devil".

Stand 9. November 2020: Über die chinesische Social-Plattform "Bilibili" sind Bilder einer Black Edition für die RX 6800XT aufgetaucht. Bisher ist nicht bekannt, welcher Hersteller für das Custom Design verantwortlich ist. Auch über die Verfügbarkeit gibt es noch keine Informationen. Ob die Version neben dem neuen Design auch mit Änderungen an der Hardware aufwartet, bleibt derzeit ebenfalls ungewiss.

Stand 6. November 2020: Nach dem Ryzen-Launch folgt die Ruhe vor dem Sturm. Aktuell tauchen nur Meldungen zu Custom-Designs für die Radeon RX 6800 XT auf. Sapphire teasert eine Nitro mit einem Bild und Powercolor stellt die ersten Modelle direkt vor. Zuvor legten schon ASRock, Gigabyte, nochmal Sapphire, MSI und ASUS wortwörtlich die Karten auf den Tisch. Bei der Frage nach dem "Wann?" können wir nur mutmaßen: zum Big-Navi-Release und je nach Modell auch kurze Zeit später.

Stand 5. November 2020: Für den künftigen Big-Navi-Nutzer ist der heutige Verkaufsstart für Ryzen 5000 nicht irrelevant. Scheint es doch, als könnte die "Radeon RX 6000"-Serie mit den neuen AMD-CPUs zusätzliche Leistungesreserven freischalten. Alle Infos mit Shop-Links lesen Sie in unserem Artikel zum Verkaufsstart von Ryzen 5600X, 5800X, 5900X und 5950X.

Neue Prozessoren

Am 5. November ab 15 Uhr startet der Verkauf für Ryzen 5000. Wir zeigen Angebote, mit denen Sie Ryzen 5950X, 5900X, 5800X oder 5600X günstig kaufen…

Stand 4. November 2020: Kurz vor dem Start für Ryzen 5000 bedient unsere AMD-Übersicht für GPUs den Workstation-Markt. Schon am 16. November soll laut der russischen Webseite 3DNews mit der Radeon Instinct MI100 eine neue Profi-Karte für KI und Deep Learning auf den Markt kommen.

Für die hier relevanteren Big-Navi-Karten gibt es eine Bestätigung, dass die Radeon RX 6000 DXR und DX12 Ultimate unterstützt. Somit läuft jedes Spiel mit Echtzeit-Raytracing nicht nur auf Nvidia-, sondern auch auf den neuen Karten - sofern Spieleentwickler nicht nur speziell Nvidias "RTX" oder andere proprietäre Technologien implementieren.

Optimale PC-Konfiguration

Bald ist Verkaufsstart für Ryzen 5000. Es bietet sich an, schon jetzt Mainboard, RAM und SSD für die eigene, optimale PC-Zusammenstellung auszuwählen.

Stand 2. November 2020: Zur Radeon RX 6000 gibt es Benchmarks. Einerseits kommen diese von AMD, die die neue Serie auf einem Level mit den Ampere-Karten vermuten lassen. Wieder kommen Smart Access Memory von Ryzen 5000 und der Rage-Mode zum Tragen. Bei Raytracing hält sich der Hersteller weiterhin bedeckt.

Andererseits fasst videocardz.com Ergebnisse aus 3D Mark zusammen, die teilweise mit aktivierten Raytracing-Funktionen zustandekamen. Hier fällt die RX 6800 leicht ab gegenüber einer RTX 3070. Nehmen Sie die Benchmarks noch nicht zu ernst. In wenigen Wochen wird es hierzu mehr Aufschluss geben.

AMD-Grafikkarten

Infinity Cache, Ray Accelerators, Radeon Boost und mehr: Wir erklären, womit RDNA 2 bestehend aus Radeon RX 6900 XT und 6800 (XT) technisch…

Stand 30. Oktober 2020: Andreas Schilling von hardwareluxx.de behauptet, dass AMD im Gespräch mit Partnerfirmen sei, um die Radeon RX 6900 XT auch als Custom-Designs auf den Markt zu bringen.

Stand 27. Oktober 2020: Der 27. Oktober gehört wohl Nvidia (siehe vorherige Seite). Das macht aber nichts, weil morgen Big Navi offiziell wird (kurz bevor übermorgen die RTX 3070 startet). An dieser Stelle können wir nur von einem Big-Navi-Feature berichten, das Memory Access at Last Level (MALL) heißt und Energie spart - zumindest für Navi 21. Die Fragen "was?" und "wie?" bleiben unbeantwortet. Gefunden hat das Feature phoronix.com nach einem Blick in Linux-Treiber.

Stand 26. Oktober 2020: In den vergangenen Tagen machten Benchmarks für AMD Schlagzeilen. Neben dem Ryzen 5 5600X, der einfach mal die Single-Core-Konkurrenz im PassMark ausradiert, fasst videocardz.com übersichtlich zusammen, welche 3D-Mark-Werte aus verschiedenen Quellen für Navi 21 XT (angeblich Radeon RX 6800 XT) kursieren.

  • Fire Strike Extreme (WQHD): 24.200
  • Fire Strike Extreme (4K): 13.066
  • Fire Strike Ultra (4K): 11.500 bis 12.871
  • Time Spy (WQHD): 16.700
  • Time Spy Extreme (4K): 8.000 bis .8232
  • Port Royal (4K): 4.384 bis 4.438

Begrenzt vergleichen können Sie in der folgenden Meldung mit der Nvidia Geforce RTX 3070. Gewissheit gibt es aber natürlich erst nach dem 28. Oktober.

Ampere-Grafikkarte

Es gibt Benchmarks zur Geforce RTX 3070. Wir fassen Ergebnisse aus 3DMark und Tests von Ashes of the Singularity zusammen, die Nvidias Werte…

Dann können Sie sich im folgenden Artikel alle Daten ansehen, die bisher zu Big Navi kursieren. In der Übersicht listen wir kolportierte Infos zu Raytracing-Features, inkl. Tabellen mit technischen Daten und erste Preisprognosen.

Neue AMD-Grafikkarten

AMD hat die neue Grafikkarten-Serie Radeon RX 6000 vorgestellt. Alle Infos zu Release, Preis und Specs für Big Navi mit Radeon RX 6900 XT, RX 6800 XT…

Stand 21. Oktober 2020: Auf Basis von Leaks und AMD-Infos gegenüber Partnern hat videocardz.com eine Übersicht zu den kommenden AMD-Grafikkarten geliefert:

  • AMD Radeon RX 6900 XT – Navi 21 XTX: 80 Compute Units, 5.120 Stream-Prozessoren, 16 GB GDDR6 mit 256-Bit-Bus und Taktraten von 2.040 bis 2.330 MHz. Die RX 6900 XT wird es demnach nur als AMD-Referenzdesign geben.
  • AMD Radeon RX 6800 XT – Navi 21 XT: 72 Compute Units, 4.608 Stream-Prozessoren, 16 GB GDDR6 mit 256-Bit-Bus und Taktraten von 2.015 bis 2.250 MHz.
  • AMD Radeon RX 6800 – Navi 21 XL: 64 Compute Units, 4.096 Stream-Prozessoren, 16 GB GDDR6 mit 256-Bit-Bus und Taktraten von 1.815 bis 2.105 MHz.

Diese drei Karten soll AMD am 28. Oktober vorstellen. Dann folgt Navi 22:

  • AMD Radeon RX 6700 XT und 6700 – Navi 22: 40 Compute Units, 2.560 Stream-Prozessoren und 12 GB GDDR6 mit 192-Bit-Bus. Taktraten gibt es noch nicht. Der Launch soll im Januar geplant sein.

Dazu kursiert ein Dokument von AMD, das Shops helfen soll, die kommenden Grafikkarten und CPUs an Nutzer und nicht an gierige Bots zu verkaufen. Details fassen wir in der verlinkten Meldung zusammen.

Nach RTX-30-Lieferdebakel

Bots, die Bestände leer- und teuer weiter verkaufen. Das kostete Nvidia Sympathiepunkte. So will AMD es mit der Radeon RX 6000 und Ryzen 5000 besser…

Stand 20. Oktober 2020: Igor Wallossek von Igor's Lab korrigiert die am Vortag kolportierten Daten und liefert dazu Infos zu Speicher und Verfügbarkeit von Custom-Modellen. Demnach verbraucht die gesamte Grafikkarte (Navi 21 XT) bis zu 320 Watt, bestimmte Custom-Varianten mit Übertaktung sogar bis zu 355 Watt. Navi XL - die dritte Radeon 6000 nach Navi 21 XTX und XT - komme auf bis zu 290 Watt. Der 16-GB-Speicher kommt von Samsung. Das sagt Wallossek auf Basis der Daten (16 GB mit 16 Gbps), die nur mit bestimmten Modulen möglich seien. Beliebte Custom-Designs wie Sapphire Nitro oder Asus ROG Strix kämen ab Mitte bis Ende November.

Release-Aktion

Wer zum Release Ryzen 9 5950X, R9 5900X oder R7 5800X kaufen will, bekommt als Bonus Far Cry 6 kostenlos. Der Ryzen 5 5600X geht leer aus. Alle Infos.

Stand 19. Oktober 2020: Twitter-Nutzer Patrick Schur hat Daten zur Navi 21 XT veröffentlicht. Diese sollen einem Custom-Design der Navi-Variante entsprechen, die AMD für den 28. Oktober geplant hat. XT ist die mittlere Variante hinter Big Navi 21 XTX und XL. Demnach wäre nicht die Dreiteilung in Navi 21, 22 und 23 gemeint, die die (später?) kommende AMD-Mittelklasse betrifft. Navi 21 XT hat demnach 16 GB GDDR6 RAM (wie XTX und XL), dafür aber eine TGP (thermal graphics power) von 255 Watt und einen Takt bis zu 2,4 GHz.

Stand 16. Oktober 2020: Der zuvor zum aktuellen Datum auf der Vorseite genannte Leaker Avery hat auch Daten zur Big-Navi-Grafikkarte von AMD geliefert. Demnach heißt es:

  • DirectX-Raytracing (DXR) bringe nur die Big Navi 21 - also evtl. eine Radeon RX 6900 XTX -, die gleichzeitig eine Menge Strom bei DXR-Anwendungen verbraucht. Die Implmentierung habe gewisse Herausforderungen mitgebracht.
  • Das AMD-Flaggschiff sei aufwändiger, teurer und energiehungriger als die RTX 3080, dafür aber insg. etwas schneller - außer in Raytracing-Spielen. Somit bliebe die High-End-Krone der RTX 3090 vorbehalten.

Wir schauen gebannt auf den 28. Oktober, dann will AMD Big Navi vorstellen. Es könnten insgesamt drei Karten kommen, die es mit RTX 3080, 3070 und einer etwaigen Mittelklasse-GPU 3060 Ti aufnehmen sollen. Ohne Raytracing wäre dann Nvidias GTX-Mittelklasse der Konkurrent.

Stand 8. Oktober 2020: Bei AMD sind zum aktuellen Datum nicht GPUs interessant, sondern Ryzen 5000. Details fassen wir in der folgenden Meldung zusammen.

Neue Zen-3-Prozessoren ab 5. November

AMD hat die vier CPUs Ryzen 9 5950X, Ryzen 9 5900X, Ryzen 7 5800X und den Ryzen 5 5600X vorgestellt. Wir fassen Release-Termin, Preise und Specs…

Dennoch gab es in den vergangenen Tagen Meldungen zu Big Navi. Am interessantesten: Ein spezieller Cache soll den Datentransfer von GPU zum Speicher optimieren. Statt HBM2 komme bei RX 6000 GDDR6-VRAM zum Einsatz, mit einer Kapazität bis zu 16 GB bei einem relativ kleinen Memory Bus von 256 Bit.

Stand 1. Oktober 2020: Der 28. Oktober gilt weiterhin als Termin für die neuen AMD-Grafikkarten. Unterdessen rückt der 8. Oktober immer näher, der Neues zu Ryzen 4000/5000 verspricht. Aktuell werden Release-Daten für die neuen Prozessoren und für Big Navi genannt: 20. Oktober für Ryzen 5800X und 5900X sowie der 15. - 20. November für Radeon RX 6000. Die Daten seien aber nicht wirklich neu - unter Profi-Leakern zumindest.

Stand 28. September 2020: Es scheinen sich drei Big-Navi-Karten abzuzeichnen. Zumindest hat ein Reddit-Nutzer Basis-Daten für die Specs ausgegraben, die das bisherige Bild unterstützen. Abermals stammen die Infos von Mac-Treibern.

Big Navi

Big Navi NAVI 23 / 22 / 21
Compute Units 32 / 40 / 80
Takt (MHz) - / 2.500 / 2.050 - 2.200
Power Limit (Watt) - / 170 / 200 - 238

Dazu gibt es auch schon "Infos" zu einer Navi 31, die der nächsten Generation RDNA 3 zugeordnet wird. Die ersten Specs (nur Compute Units) scheinen der Navi 21 zu entsprechen. Für eine theoretische Radeon RX 7000 ist es aber noch recht früh. Da hat AMD erst bis 2021/22 entsprechende Veröffentlichungen geplant (siehe 6. März). Vom US-Retailer Newegg kommen indes konkretere Specs, die mittlerweile entfernt wurden.

Big Navi (Newegg)

Big Navi RX6700 XT / 6800 XT / 6900 XT
Stream-Prozessoren 2.560 / 3.840 / 5.120
GPU-Takt 1.500 / 1.500 / 1.500
Speicher 6G GDDR6 / 12G GDDR6 / 16G GDDR6
RAM-Bandbreite 384 / 384 / 512
RAM-Interface 192 Bit / 192 Bit / 256 Bit
TDP (Watt) 150 / 200 / 300

Die Daten sind natürlich nicht bestätigt. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Stand 22. September 2020: Auf reddit.com (via Twitter) kursieren neue Specs, die einer schwächeren RX 6000 zugeordnet werden. Dabei ist noch unbekannt, ob es neben einem AMD-Flaggschiff mit dem vorläufigen Namen Radeon RX 6900 (Sienna Child) eine oder zwei neue Big-Navi-Karten (Navi Flounder) geben wird. Die Anzahl der Recheneinheiten liege dabei auf dem Niveau einer Radeon RX 5700 XT mit einem 192-Bit-Bus. Die Quelle ist abermals Linux-Treiber-Code.

Stand 15. September 2020: "Werfen Sie einen Blick auf das neue Design der 'Radeon RX 6000'-Serie. Fortnite-Spieler können Sie sich aus allen Winkeln anschauen, wenn Sie dem Code 8651-9841-1639 auf AMDs Fornite-Insel folgen", sagt AMD auf Twitter.

AMD zeigt ein Drei-Lüfterdesign, wie es klassische Custom-Designs aus beiden Lagern (AMD und Nvidia) in der Vorgängergeneration bieten. Dazu kommt ein Radeon-Schriftzug in AMD-Rot. Tom's Hardware zeigt im folgenden Video, was Spieler auf der Radeon-Insel erwartet.

AMD RX 6000 Flyby in Fortnite

Quelle: Tom's Hardware / Youtube
Wer Fortnite nicht spielt oder es starten will, schaut sich die Radeon RX 6000 einfach in diesem Video an.

Stand 10. September 2020: AMD hat Termine für die Enthüllung von Ryzen 4000 und die Radeon RX 6000 genannt. Der Name der neuen GPU-Serie ist mittlerweile bestätigt. Demnach wird AMD am 8. Oktober seine neue Zen-3-Architektur mit dem Codenamen Vermeer vorstellen. Am 28. Oktober folgen Infos zur neuen Grafikkartengeneration "Big Navi".

Der Release zumindest für die Grafikkarten könnte kurze Zeit später Anfang November erfolgen. AMD sagte zuvor, dass die GPU(s) noch vor den Konsolen erscheinen werden. Für die Xbox Series X und S stehen Release-Date und Preise mittlerweile fest. Folgende Teaser-Videos kommen von AMD.

Stand 7. September 2020: In einem AMD-gesponsorten Fortnite-Stream wurde ein Teaser für Big Navi entdeckt. Im Spiel tauchte der Schriftzug "Something big is coming to the AMD battle arena" auf. Das Wording lässt auf eine RX 6000 schließen, anstelle einer großen RX 5000.

Dann kommen Gerüchte über einen Start der RX-6000-Serie im Oktober, zu einem Preis- und Leistungsniveau zwischen Nvidia RTX 3070 und 3080 - aber mit 16 GB Grafikspeicher.

Stand 31. August 2020: Es gibt eine neue AMD-Grafikkarte, allerdings nur für OEMs (PC-Hersteller). Die Radeon RX 5300 gilt mit 3 GB GDDR6 RAM als Einsteigerkarte und dürfte in günstigen Gaming-Rechnern "von der Stange" Verwendung finden. Einzelpreise gibt es nicht, aber AMD nennt als Ziel 60 fps bei 1080p für eSports- und AAA-Titel auf hohen Detaileinstellungen. Als Konkurrent wird Nvidias Geforce 1650 genannt. Gegenüber der nächstgrößeren RX 5500 gibt es weniger Takt, ein kleineres Speicherinterface und weniger Raster-Endstufen.

Stand 10. August 2020: videocardz.com analysiert aktuelle Gerüchte, wonach AMD schon an Navi 41 ("RDNA 4X") arbeiten soll. Dabei hatte AMD im März erst offiziell verlauten lassen, bis 2022 am Nachfolger RDNA 3 zu arbeiten, dessen Vorgänger wiederum erst in wenigen Monaten erscheint.

Stand 6. August 2020: AMD hat die Radeon Pro 5000 für das aktuelle Update des 27-Zoll-iMacs vorgestellt. 40 Recheneinheiten entsprechen den derzeitigen Navi-Flaggschiffen, dazu kommen aber bis zu 16 GB GDDR6 RAM und Apple-typisch natürlich heftige Aufpreise.

Stand 31. Juli 2020: Leaker haben Code entschlüsselt, der für AMDs kommende RDNA2-Generation Navi 21 ein Maximum von bis zu 80 Recheneinheiten (Compute Units) vermuten lässt. Die bislang verfügbaren Karten der RDNA-Generation Navi 10 (RX 5600 aufwärts) oder 14 (5500 XT abwärts) kommen auf 22 bis 40 Rechenkerne. videocardz.com fasst alte und neue Leaks dazu zusammen.

Stand 24. Juli 2020: Quellen im chinesischen Chiphell-Forum behaupten, die maximale Speichergröße für Navi steige von 8 auf 16 GB. Die Größe war bisher Profikarten vorenthalten. Das passt zu anderen Gerüchten, wonach Big Navi die "kleineren" Modelle 5700 / 5700 XT in Sachen Leistung um den Faktor 2 schlagen soll.

Stand 14. Juli 2020: In Linux-Treibern sind Hinweise auf AMDs neue GPU-Generation aufgetaucht. Nach Big Sur - das Apple-System, dem Linux zugrundeliegt - finden sich Einträge zu "Navi Flounder"-GPUs. Auch hier wird vermutet, dass es sich um eine Apple-Koproduktion für Macs handelt. Als Basis dient anscheinend Navi 22.

Stand 27. Juni 2020: Die Beta-Version 1 von Mac OS 11 Big Sur enthält Treiberinformationen zu einem "Navi 31"-Chip​. Das wäre konsequenterweise der zweite Nachfolger nach den aktuellen RDNA-Chips (5700 XT & Co.) und den kommenden "Big Navi"-Chips 21, 22 und 23. Vermutlich arbeitet AMD mit Apple an einem High-End-Chip für die nächsten Profi-Macs.

Stand 23. Juni 2020: Ende März wurde AMD-Quellcode geleakt. Daraus lassen sich kommende Produkte herausfinden. Die oft kolportierte Navi 23 (angeblich die kleinste der drei Big-Navi-Karten) ist mittlerweile samt Code für die Grafikarchitektur (GFX1032) bestätigt, wenn wir diesem Tweet eines Leakers Glauben schenken. Auf den Markt kommen könnte sie als Radeon RX 6500 (M / XT).

Stand 16. Juni 2020: AMD-Grafikkarten werden mit einem neuen Radeon-Logo aufwarten. Das hat ein Twitter-Nutzer in einem neuen Trailer für Godfall von Gearbox Software ausgemacht.

Stand 15. Juni: AMD hat mit der Radeon Pro 5600M einen neuen Mobilchip exklusiv für das MacBook Pro (16 Zoll) vorgestellt. 40 Compute Units, 2.560 Stream-Prozessoren, 5,3 Teraflops (FP32) und 8 GB HBM2 Speicher sind die Eckdaten. Der Aufpreis beträgt bei Apple 800 US-Dollar, für ein Upgrade von der Radeon Pro 5300M mit 4 GB auf die erwähnte Pro 5600M.

Stand 4. Juni 2020: Während der Bank of America Securities Global Technology Conference hat AMD explizit gesagt, dass "Big Navi" AMDs erste Produkte auf RDNA-2-Basis ist. Daraus lässt sich schließen, dass die High-End-Grafikkarten von AMD mit Echtzeit-Raytracing noch vor den Konsolen PS5 und Xbox Series X erscheinen werden. Für diese gilt das Weihnachtsgeschäft als Startfenster - das in den USA in der Regel Ende November beginnt.

Stand 14. Mai 2020: AMD hat die Radeon Pro VII​ vorgestellt. Release ist im Juni 2020. Sie kostet "nur" 1.899 US-Dollar plus Steuern und positioniert sich gemessen am Preis gegen Nvidias Quadro RTX 5000 für professionelle Anwendungszwecke. Je nach Anwendung schlägt sie aber auch deutlich teurere Varianten des Konkurrenten. Die Basis stellt Vega 20 im 7-nm-Format. 60 Compute-Units, 3.840 Shader-Kerne, 1.700 Mhz, maximal 16 GB HBM2 Speicher, PCIe 4.0 und 13,5 Billionen FP32-Berechnungen sind die Eckdaten. Bei anspruchsvolleren FP64-Berechnungen werden 6,5 TFLOPS angegeben - das entspricht der rund vier Mal teureren Quadro GV100.

Stand 12. Mai 2020: Von Powercolor wird bald eine Radeon RX 5600 XT im ITX-Format und natürlich 14-Gbps-Speicher erscheinen (siehe 5. Mai). Nachdem Ende April ein Preisvergleichsportal die Karte aufgenommen hat, hat Powercolor sie nun offiziell angekündigt. Hierzulande ist die 300-Dollar-Karte noch nicht zu finden.

Stand 5. Mai 2020: Die AMD Radeon RX 5600 XT besitzt ab sofort schnelleren Videospeicher, der Chip-Hersteller hat die Spezifikationen für Herstellerkarten geändert. Die Bandbreite steigt von 12 auf 14 Gbps. Die Partner, die ihre neuen Karten noch nicht ausgeliefert haben, können per Bios-Update entsprechende Einstellungen vornehmen. Bereits für den Verkauf freigegebene Karten werden vermutlich ein BIOS-Update erhalten müssen.

AMD listet entsprechende Grafikkarten, die auf dem neuen technischen Stand sind, auf seiner Webseite. Schauen Sie beim Kauf auf entsprechende Angaben. Gemäß unserer Kaufberatung wären bei den Preisen (300 bis 400 Euro) aber wahrscheinlich Angebote für die nächsthöhere aktuelle Radeon RX 5700 oder die ältere Polaris-Plattform eine bessere Wahl.

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Stand 30. April 2020: In einem chinesischen Forum hat ein Nutzer Daten zur Chipgröße von AMDs nächstem GPU-Flaggschiff veröffentlicht. Auf Basis einer Die-Fläche von 505 mm² lassen sich Spekulationen über die Leistungsfähigkeit anstellen. Die Fläche ist doppelt so groß wie bei der Radeon 5700 XT (Navi 10, 251 mm²). Diese bietet auf der halben Fläche 40 Recheneinheiten. Was die Gerüchteküche nun erwartet, können Grundschüler ausrechen: die doppelte Leistung - mit 80 Recheneinheiten! Soweit zumindest die Milchmädchenrechnung.

Nach den bereits genannten Navi 23 und Navi 21 (siehe 9. August) taucht auch Navi 22 auf. Der große Navi-Ausbau könnte also mit drei Chips kommen, die in Sachen Leistung ab der Radeon 5700 XT ansetzen. Verkaufsmerkmal für die "kleine" Navi 23 wäre dann wohl Echtzeit-Raytracing, das AMD Ende 2020 unterstützen wird. Quelle des recht umfassenden, aber schwer belegbaren Gerüchts ist ein Nutzer, der zuvor schon die Anzahl der Recheneinheiten aus den Specs von PS5 und Xbox Series X richtig vorhersagte. AMD könnte sich mit Nvidia also direkt mit der passenden Anzahl von Grafikchips messen - gegen RTX 3080 Ti, 3080 und 3070 (siehe Nvidia-Gerüchte vom 30. April 2020).

"Big Navi"-Gerücht zur Chipfläche

Stand 27. April 2020: Die relativ frische Radeon RX 5600 XT kommt von Powercolor im beliebten, weil kompakten, ITX-Format. Nach AsRocks Radeon RX 5500 XT Challenger ITX 8G gibt es bald also auch den nächstgrößeren Grafikchip im Format für Mini-PCs und HTPCs. Dieser ist auf einem britischen Preisvergleichsportal für etwa 300 Pfund aufgetaucht. Infos zu Release und Preisen dürften in nächster Zeit folgen. Abzuwarten bleibt, ob die Karten auch hier in Deutschland und auch unabhängig von PC-Herstellern vertrieben werden.

Stand 2. April 2020: Derzeit starten Ryzen-4000-Notebooks. In diesen Chips finden sich stärkere, integrierte Radeon-Vega-GPUs. AMD hat vor allem beim Takt aufgestockt, was sich natürlich in mehr Leistung äußert. Im Vergleich reicht das weiterhin nur für niedrige bis mittlere Detailgrade in Spielen.

Stand 26. März 2020: Auf Github kursierte ein Leak mit Teilen des Hardware-Quellcodes für kommende AMD-Grafikkarten. AMD musste das "Digital Millennium Copyright Act"-Urheberrechtsgesetz der USA bemühen, um eine Löschung auf Github zu erzwingen. Das lässt sich als Bestätigung des Leaks werten. Der Leak soll Verilog-Code für unterschiedliche, kommende Navi-Grafikchips für PC und die Konsolen PS5 und Xbox Series X enthalten. Verilog ist eine Maschinensprache, ein Schutz der Infos seitens AMD also offensichtlich wünschenswert. Ein weiterer Teil des Codes soll verkauft werden. AMD äußerte sich und sagte, dass weder Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens noch die Sicherheit der kommenden AMD-Grafikkarten darunter leiden sollen.

Stand 17. März 2020: AMD hat Details zu Ryzen 4000 Mobile veröffentlicht. Vorbestellungen für Laptops beginnen im internationalen Raum. Das Flaggschiff wird der Ryzen 9 4900H. Die Mobil-CPU basiert auf Zen 2, bietet 8 Kerne (16 Threads) und 8 Grafikeinheiten, die nun auch auf 7nm-Technologie basieren. Das ermöglicht einen doppelt so hohen Datentransfer, 25% mehr Takt, 77% mehr Speicherbandbreite und weniger Energieverbrauch im Leerlauf. 1,79 TFLOPS werden genannt, also in etwa die Grafikleistung der aktuellen Konsolengeneration zum Release 2013. Gegenüber dem Vorgänger sollen bis zu 60 Prozent mehr Leistung möglich sein.

Stand 6. März 2020: Vom Financial Analyst Day kommen neue Infos zu AMD-Grafikkarten und -Prozessoren 2020 bis 2022. Wir fassen alles in der verlinkten Meldung zusammen. Bis Ende des Jahres gibt es demnach High-End-Grafikkarten mit Echtzeit-Raytracing.

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Von AMD kommen neue Infos zu Prozessoren und Grafikkarten von 2020 bis 2022. Ende des Jahres kommen demnach High-End-Grafikkarten, davor Ryzen 4000.

Stand 3. März 2020: Seit Anfang Februar ist es still um AMD. In China ist aber eine Radeon RX 590 GME aufgetaucht - ein neue Variante der älteren Polaris-Plattform, die etwas langsamer taktet und in Sachen Takt zumindest der RX 580 entspricht. Es könnte sich um eine China- oder Asien-exklusive Variante für Abnehmer wie OEM-Hersteller und / oder weiterhin beliebte Gaming-Cafés handeln. Zuvor gab es etwa schon RX560-GPUs mit einem d hinten dran (RX 560d), die sich - ebenso leicht gedrosselt - auch nur in Komplett-PCs fanden.

Stand 10. Februar 2020: AMD bringt die Radeon Pro W5500 noch im Februar und das mobile Pendant W5500M im Frühjahr 2020 auf den Markt. Die Chips starten bei 399 US-Dollar zzgl. Steuern und richten sich an Unternehmen und Nutzer professioneller (mobiler) Workstations. Spezialisierte Workstation-GPUs bieten für den sensiblen Computing-Bereich mehr Präzision und sind nicht wie Gaming-Chips auf einen hohen FPS-Output ausgelegt (der auch Rechenfehler beinhalten darf); wenngleich sich mit Workstation-Karten auch spielen lässt - allerdings zu einem miserablen Preis-Leistungs-Verhältnis.

Stand 3. Februar 2020: In Südkorea wurden bei der Zertifizierungsstelle RRA (Radio Research Agency) neue Einträge für Grafikchips gefunden. Sie deuten auf einen nicht mehr allzu lange dauernden Release von insgesamt sechs High-End-Navi-Chips für den UHD-Gaming-Markt hin. Als Radeon 5800 oder 5900 könnten Sie schon im März vorgestellt werden, wie pcgameshardware.de schreibt.

Stand 21. Januar 2020: Am 21. Januar erschien die Radeon RX 5600 XT. Der Chip trägt trotz XT-Anhängsel (Vollausbau) den Codenamen Navi 10 XLE. Die GPU entpuppte sich als abgespeckter 5700-XT-Chip. Die Anzahl der Rechenkerne blieb gleich, der Takt (1.465 auf 1.130 bzw. 1.625 auf 1.375 Mhz) wurde genau wie Speicher und -Interface (8 auf 6 GB, 256 auf 192 Bit) beschnitten. Entsprechende Karten starten hier ab 300 Euro. Die günstigste 5700 XT ist zum jetzigen Zeitpunkt nur etwa 30 bis 50 Euro teurer. Es bleibt abzuwarten, wie sich die 5600 XT positioniert. Der Leistungs- entspricht dem Preisunterschied. Wer nicht sparen muss, bekommt für wenig mehr Geld also mehr VRAM, was langfristig die klügere Investition ist.

Stand 7. Januar 2020: AMD-Chefin Lisa Su hat auf der CES in einer kleinen Presserunde mehrere Fragen beantwortet. Dabei wurde bestätigt, dass Echtzeit-Raytracing und eine High-End-Variante von Navi kommen wird. Su blieb aber vage und ließ sich keine weiteren Details entlocken. Weiterhin gilt der Sommer für mögliche Neuheiten.

Stand 6. Januar 2020: AMD hat auf der CES 2020 den Navi-10-Chip Radeon RX 5600 XT vorgestellt. 2.304 Rechenkerne greifen auf 6 GB RAM über ein 192-Bit-Interface zurück. Gegenüber der Nicht-XT-Variante der 5700 wurde der Takt leicht auf 1.375 MHz (1.560 Mhz Bosst) reduziert. Über einen einzelnen 8-Pin-Anschluss versorgen Sie die 5600 XT mit Strom. Die Total Board Power (TBP) wird mit 150 Watt angegeben. Der 7-Nanometer-Chip setzt auf PCI-Express 4.0 und trägt ein UVP-Schild von 269 US-Dollar. Am 21. Januar 2020 ist der offizielle Release.

Stand 11. Dezember 2019: videocardz.com hat Preise für die Radeon RX 5500 XT in Erfahrung gebracht. Mit 4 GB soll das Standardmodell 169 US-Dollar und mit 8 GB 199 US-Dollar betragen. Mit Steuern und EU-Aufschlag dürften die Preise die 200-Euro-Grenze also teilweise (deutlich) überschreiten.

Am 12.12. starteten diverse Custom-Modelle der Radeon RX 5500 XT bspw. bei Alternate für 180 bis 280 Euro (8 GB gibt es dabei ab 210 Euro von Sapphire). Cyberport beginnt mit 4 GB bei 220 und mit 8 GB bei 260 Euro. Bei Notebooksbilliger.de gibt es Rabatte, am Ende kommen aber ähnliche Preise wie bei der Konkurrenz heraus, etwa für die angesprochene 8-GB-Karte von Sapphire (Preise auf Stand: 12.12.19 um 15:15 Uhr).

Die beiden Versionen der 5500 XT sollen sich zwischen Nvidia Geforce GTX 1650 Super und Geforce GTX 1660 platzieren. Laut ersten Tests ist die Radeon RX 5500 XT auf dem Niveau einer GTX 1650 (Super), dafür aber teurer.

Der Navi-14-Chip der RX 5500 XT setzt 1.408 Recheneinheiten ein. Der Vollausbau mit 1.536 Kernen ist der Radeon-Pro-Serie für Apple vorbehalten. High-End-Varianten von Navi für professionelle Rendering- und KI-Aufgaben lassen sich übrigens bald im Mac Pro 2019 für bis zu über 60.000 Euro konfigurieren.

Stand 2. Dezember 2019: Die Radeon RX 5500XT mit 4 und 8 GB GDDR6 RAM kommt im Dezember. Im Januar 2020 soll die RX5600 XT mit 6 GB GDDR6 folgen. Gemäß Portfolio wären das Karten für Einsteiger und Mittelklasse im Bereich unter 200 Euro. Im Vergleich zu Nvidia - hat videocardz.com beobachtet -, dass AMDs gesamte GPU-Palette 2019/20 auf GDDR6- statt GDDR5 setzen wird. Die Geforce GTX-16-Serie hat noch GDDR5 verbaut.

Stand 17. November 2019: Aus dem chinesischen Chiphell-Forum kommen Gerüchte, wonach die High-End-Ausgabe von Navi schon zur CES 2020 präsentiert werden könnte. Diese findet vom 7. bis 10. Januar in Las Vegas statt. Der Gerüchtestand besagt: 7nm-Fertigung, High-End-Bereich, Hardware-Raytracing-Support (also vergleichbar mit Nvidias RTX), GDDR6 oder HBM2 VRAM und mehr Effizienz als die 2019er-Navis.

Laut der Quelle, die WCCF-Tech nach in der Vergangenheit bereits ein paar Mal richtig und auch falsch lag, steht vorher noch eine andere Desktop-Variante an. Unterhalb der Radeon 5700 soll eine weitere Karte im Preisbereich von 250 bis 300 US-Dollar erscheinen, die Nvidias 1600-Reihe Marktanteile abnehmen soll.

Stand 09. August 2019: Nvidia hat im jetzigen High-End-Segment ob fehlender Konkurrenz eigentlich Ruhe, möchte sich aber anscheinend auf die große Variante von AMDs Navi vorbereiten. Laut Gerüchten von August soll AMD nämlich ebenso Mitte 2020 mit neuen Grafikkarten planen. Navi 21 und Navi 23 heißen sie vorerst.

Das gilt laut der Website redgamingtech.com, die sich auf einen Insider beziehen. Radeon 5700 und 5700 XT tragen den Namen Navi 10. Die Einsteigerchips der Radeon-5500-Serie heißen Navi 14. Mit Navi 21 und Navi 23 soll Echtzeit-Raytracing unterstützt werden. Es handelt sich um diese Informationen aber wie gesagt um Gerüchte. Wie viel dran ist, bleibt abzuwarten.

Wie gesagt erscheinen aktuell nach und nach Custom-Modelle mit den jetzigen AMD-Chips - wie etwa die Sapphire Nitro+ Radeon RX 5700 XT SE. Für Laptops gibt es mit der 5300M- und 5500M-GPU einen für mobile Spieler interessanten Chip. Der wird unter anderem in Mittelklasse-Notebooks und auch beispielsweise im MacBook Pro 2019 mit 16 Zoll verwendet.

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