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Videoschnitt-Freeware: 5 weitere Tools

Inhalt
  1. Videobearbeitung kostenlos: 10 geniale Freeware-Tools
  2. Videoschnitt-Freeware: 5 weitere Tools
vidcutter screenshot

© ozmartian / Screenshot

Begrenzt auf's Wesentliche: Die Freeware Vidcutter erlaubt das schnelle Schneiden von Video- und MP3-Dateien.

6. Spezialist für schnelles Schneiden: VidCutter

Am Ende des Videos ist die Katze durchs Bild gelaufen. Der Teil muss weg, ansonsten passt der Clip. Für eine solche Aufgabe genügt der VidCutter. Das Tool bringt sonst keine Features mit und konzentriert sich aufs Schneiden.

Fügen Sie über Open Media einen Clip hinzu. Das Video öffnet sich in der Zeitleiste mit einer Thumbnail-Vorschau. Sie navigieren entweder mit der Maus oder der Tastatur Frame per Frame zur Stelle, die geschnitten werden soll. Über Start Clip bzw. End Clip setzen Sie die entsprechenden Punkte. Das können Sie beliebig oft wiederholen und so einzelne Schnipsel erstellen. Diese ordnen Sie im Fenster oben rechts neu an. Am Ende speichern Sie den neuen Film über Save Media, die Teile werden zu einem Clip zusammengefügt. Nach dem gleichen Prinzip schneiden Sie MP3s und WAVs.

7. Videos drehen mit Free Video Flip and Rotate

Das Video, das Sie bei der Familienfeier aufgenommen haben, steht auf dem Kopf. Oder aber Sie wollen einen besonderen Effekt erzielen und einen Clip spiegeln. Bei beiden Vorhaben hilft das Tool Free Video Flip and Rotate, das sonst nicht viele Funktionen mitbringt.

Sie laden den Clip und betätigen eine der Pfeiltasten am unteren Rand, um es um 90 Grad in alle Richtungen zu drehen. Außerdem können Sie das Video horizontal, vertikal oder von links nach rechts und umgekehrt spiegeln. Das Ergebnis konvertieren Sie ins AVI- oder MPEG4-Format oder machen ein GIF daraus.

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8. Videos in andere Formate konvertieren mit XMedia Recode

Sie haben ein Video erhalten, müssen es aber in ein anderes Format konvertieren. Das erledigt XMedia Recode, das zwar etwas altbacken aussieht, aber tut, was es soll. Das Programm kann mit diversen Formaten umgehen, von AVI über MPEG4 bis hin zu WMV oder M4A. Auf Wunsch skaliert es das Video auch passend für Geräte wie das iPhone oder Samsung-Smart-TVs.

Fügen Sie einen Clip über Datei öffnen hinzu und wählen auf der linken Seite das gewünschte Ausgabeformat. In den Reitern darüber können Sie Korrekturen vornehmen, etwa unter Filter die Helligkeit und den Kontrast. Dort dürfen Sie den Clip auch beschneiden. Unter  Audio ergänzen Sie Audiodateien, unter Tags Schlagworte. Die Konvertierung starten Sie mit Kodieren.

XMedia Recode

© Archiv

Mit der Option "Kopieren" kann XMedia Recode Film- und Audiodateien in einen neuen Container verschieben, ohne die betroffenen Videos dabei neu zu codieren - und deren Qualität zu gefährden.

9. Bestimmte Bereiche im Video hervorheben: Sensarea

Auf Ihrem YouTube-Video sind Gesichter und Autokennzeichen zu erkennen, die Sie lieber verpixeln wollen? Das Tool Sensarea hat eine Funktion, die den meisten anderen fehlt. Sie machen ein Objekt unkenntlich, Sensarea merkt sich das für jede folgende Stelle.

Zunächst müssen Sie die Stelle mit einem der Werkzeuge unter Tools markieren, etwa mit einem Zauberstab oder einem Pinsel. Sie haben dann unter Effects die Wahl zwischen verschiedenen Verfremdungsmöglichkeiten wie verpixeln, unscharf machen oder verfremden.

Damit Sensarea den Effekt auf alle folgenden Frames anwendet, klicken Sie unter Tools auf die beiden Pfoten. Das Programm arbeitet nun das Video Bild für Bild ab. Wo ein verfremdetes Objekt zu sehen ist, wird die Leiste oben rot gefärbt. Wollen Sie sehen, wie der Effekt aussieht, klicken Sie wieder auf Effects und auf den Play-Button. Am Ende können Sie den veränderten Clip unter File in der Menüleiste speichern, allerdings nur im AVI-Format.

10. Aus Videos ein GIF erstellen mit Instagiffer

GIFs sind bei Facebook, Whatsapp & Co. sehr beliebt. Kein Wunder: Die animierten Clips in Endlosschleife drücken eine Stimmung auf witzige Weise aus. Sie müssen aber nicht vorgefertigte GIFs verwenden, sondern erstellen mit Instagiffer welche aus eigenen Videos. Zwar verdient das Programm keinen Designpreis, der Umgang damit ist aber unkompliziert.

Über Load Video fügen Sie einen Clip im MKV-, FLV-, AVI- oder MP4-Format hinzu. Alternativ nehmen Sie mit Capture Screen ein Video über die Webcam auf. Eine Vorschau erscheint, in der Sie den Startpunkt für das GIF und die Länge festlegen. Auch die Frame-Größe und die Helligkeit passen Sie hier an. Unter FX & Filter fügen Sie Effekte hinzu. Das Ergebnis öffnet sich in einem neuen Fenster. Zum Schluss klicken Sie auf Create Gif. Vom Speicherort aus können Sie es dann verschicken

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