Wir machen Technik einfach
Videoschnitt, Effekte und mehr

Videobearbeitung kostenlos: 10 geniale Freeware-Tools

Kürzen, schneiden, Effekte einfügen und mehr: Mit den richtigen Tools verschönern Sie Ihre Videos im Handumdrehen. Wir stellen 10 hilfreiche Gratis-Programme zur Videobearbeitung vor.

Inhalt
  1. Videobearbeitung kostenlos: 10 geniale Freeware-Tools
  2. Videoschnitt-Freeware: 5 weitere Tools
Video Bearbeitung Aufmacher

© shutterstock - David MG

Ihnen fehlt das richtige Tool, um Videos zu bearbeiten? Wir haben 10 Vorschläge

1. Der Allrounder für Einsteiger: VideoPad Video-Editor

Viele Funktionen, aber zugänglicher als Profi-Programme: Das zeichnet den VideoPad Video-Editor aus. Er ist deshalb für Anfänger gut geeignet. Die Stärke des Tools sind die Werkzeuge, die mit wenigen Schritten angewendet werden.

Los geht es mit einem Klick auf Neues Projekt. Videos, Fotos oder Audiodateien ziehen Sie per Drag&Drop ins linke obere Fenster. Von dort schieben Sie die Elemente in die Timeline am unteren Rand. Sie können diverse Spuren nutzen und die einzelnen Teile verschieben. Im oberen rechten Fenster schneiden Sie den Clip, indem Sie Start- und Endpunkte setzen.

Über die Buttons in der Ribbons-Leiste sowie das Menü verbessern Sie die Qualität. Wählen Sie dazu etwa im Menü Videoeffekte und Blending und Farbkorrektur oder Filter. Außerdem können Sie Effekte einsetzen. Diese aktivieren Sie mit einem Klick auf den Button Videoeffekte und das Plus. Der ausgewählte Modus wird sofort angewendet. Auc können Sie mit dem Programm Soundeffekte, Blenden oder Untertitel ergänzen .

Das Tool eignet sich auch für Spielereien: Sie verfremden die Clips mit Filtern wie Cartoon oder Regentropfen. Der VideoPad Video-Editor brennt den fertigen Clip direkt auf CD und DVD, was nicht alle Videobearbeitungstools können. Ebenso exportieren Sie die Datei zu YouTube, zu Facebook, Dropbox oder Google Drive.

VideoPad

© Claudia Frickel

Der VideoPad VideoEditor bringt jede Menge Blenden und Effekte mit, die mit einem Klick darauf angewendet werden.

2. Den Bildschirm abfilmen mit dem VSDC Free Video Editor

Das Geburtstagsvideo für einen Freund soll neben witzigen Clips auch ein Ständchen enthalten, das Sie live einsingen. Mit dem VSDC Free Video Editor​ ist das kein Problem. Denn damit lassen sich Videos und Bilder mit der Webcam aufnehmen sowie filmen, was auf dem Bildschirm passiert. Klicken Sie dazu auf der Startseite auf Capture Video oder Capture Screen. Die Ergebnisse integrieren Sie dann in ein Video. Über Editor und Run Wizard erstellen Sie außerdem schnell eine Bildergalerie mit Blenden und Audiospuren.

Aber auch bei der Videobearbeitung hilft der Free Video Editor weiter. Sie legen ein neues Projekt an und ziehen Fotos und Videos von der Festplatte ins Programmfenster. Über Editor in der Menüleiste und Videoeffekte ergänzen Sie Effekte und Übergänge. Einzelne Elemente können unter Transformierung gedreht werden. Praktisch sind Filter und Effekte, die Sie auf Knopfdruck anwenden, zum Beispiel im Editor-Menüpunkt bei der Quick Style Auswahl. Die Ergebnisse speichern Sie in verschiedenen Formaten oder optimieren sie für Endgeräte wie Smartphones oder Spielkonsolen.

3. Der Allrounder für ambitioniertere Anfänger: Lightworks

Eines der umfangreichsten Videoschnitt-Gratisprogramme ist Lightworks​. Das Tool bringt jede Menge hilfreiche Funktionen für Profis mit. Einsteiger kommen nach einer Einarbeitungszeit ebenfalls damit zurecht, brauchen aber wahrscheinlich nicht alle Features. Mit Lightworks wurden sogar Hollywood-Filme editiert, zum Beispiel Mission Impossible.

Die Oberfläche wirkt aufgeräumt: Sie legen los, indem Sie auf Create new project klicken. Vergeben Sie einen Namen, und wählen Sie die Framerate aus. Videos oder Audiospuren ziehen Sie per Drag&Drop in die Zeitleiste. Klicken Sie auf den Reiter Edit oben. Im nächsten Fenster schieben Sie die Vorauswahl mit der Maus nach unten in die Zeitleiste. Es stehen verschiedene Spuren zur Verfügung. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ein Segment, können Sie die Geschwindigkeit anpassen.

Ebenso finden Sie dort diverse Schneidewerkzeuge, etwa um Schnittmarken an verschiedenen Stellen einzufügen. Effekte bauen Sie über den Reiter VFX ein, zum Beispiel für Übergänge. Lightworks ist mit Profitools kompatibel, etwa Final Cut Pro, Avid oder Adobe After Effects.

Lightworks

© Claudia Frickel

Das übersichtliche Lightworks bringt auch Profifunktionen mit.

4. Bild- und Tonspur einzeln bearbeiten mit Avidemux

Das Video ist ganz gut geworden, den Ton wollen Sie aber extrahieren und einzeln bearbeiten? Das geht mit Avidemux. Zum Sichern der Tonspur klicken Sie im Menü des Programms auf Audio und Audio speichern. Mit dem Einsteiger-Tool können Sie ebenfalls Videos schneiden und bearbeiten. Fügen Sie ein Video über Öffnen unter Datei in der Menüleiste hinzu.

Wollen Sie mehrere hintereinander schneiden, wählen Sie anschließend Anfügen. Im unteren Fenster sehen Sie das Ergebnis. Sie können framegenau vor- und zurückspulen und über die entsprechenden Buttons End- und Startmarkierungen setzen. Ein Nachteil gegenüber Lightworks: Wenn Sie verschiedene Clips zusammenschneiden wollen, müssen diese dasselbe Format und dieselbe Auflösung besitzen.

Avidemux

© Claudia Frickel

Avidemux erlaubt es, Bild- und Tonspur zu trennen und einzeln zu bearbeiten.

5. Ungewöhnliche Effekte mit dem OpenShot Video Editor

Der OpenShot Video Editor​ macht es Einsteigern leicht: Er startet mit einem Tutorial, das die wichtigsten Funktionen erklärt. Auch sonst ist der Umgang mit der Software leicht – dank des übersichtlichen Aufbaus und der selbsterklärenden Buttons.

Einige Funktionen erfordern trotzdem etwas Übung, etwa der Greenscreen-Effekt. Mit diesem stellen Sie eine Fläche in einem Video frei und machen darin überlappende Bilder sichtbar. Sie müssen Greenscreen wie alle anderen Verfremdungen im Feld Übergänge oder Effekte an die passende Stelle in der Timeline unten ziehen. Ein Klick mit der rechten Maustaste auf den kleinen grünen Button öffnet die Eigenschaften des Effekts.

Weitere Optionen für Elemente in der Timeline scheinen auf, wenn Sie darauf ebenfalls mit der linken Maustaste klicken. Dann können Sie Teile animieren, Bilder einfrieren oder die Zeit anpassen. Der OpenShot Video Editor läuft nur auf 64-Bit-Betriebssystemen. Sie können damit Projekte bis Ultra-HD 4K mit 60 Frames pro Sekunde erstellen.

Weiterlesen: Auf der nächsten Seite stellen wir 5 weitere Videoschnitt-Tools​vor.

Mehr zum Thema

Screenshot von Magix Video Pro X7
Videoschnitt für Profis

Wir haben Magix Video Pro X7 im Test. Die Videobearbeitungs-Software spielt in der Oberliga mit und unterstützt professionelle Formate.
Cyberlink Powerdirector 14 Deluxe
Videoschnitt-Software

88,0%
Der Cyberlink Powerdirector 14 Deluxe ist eine ausgefeilte Videoschnitt-Sutie mit vielen Funktionen. Wir haben die…
Magix Video DeLuxe 2016 Plus
Videostudio

92,0%
MAGIX Video deluxe 2016 Plus lässt bei der Videobearbeitung keine Wünsche offen. Zum Test geht's hier.
OpenShot Video Editor Tutorial
Kostenlose Software zu Videobearbeitung

Der OpenShot Video Editor ist eine kostenlose Open-Source-Software für den Videoschnitt. Unser Tutorial erklärt erste Schritte mit dem Tool.
Softwarebox-Cover Tipard Total Media Converter
Video-Format-Konverter

94,0%
Der Tipard Total Media Converter wandelt digitale Videos aller Art in gängige digitale Filmformate um. Unser Test zeigt,…