Desktop Manager

Remote-Desktop, mehrere Displays

24.1.2011 von Wolfgang Nefzger

ca. 2:00 Min
Ratgeber
  1. Mehr Platz auf dem Desktop
  2. Bumptop, Fences, MaxiVista
  3. Remote-Desktop, mehrere Displays

Remote-Desktop mit UltraVNC

Setzen Sie an Ihrem PC bereits zwei Monitore ein, haben aber einen ungenutzten Zweitrechner, dessen Ressourcen Sie direkt mit nutzen wollen? Dann bietet sich UltraVNC an, denn mit dem kostenlosen Tool können Sie den alten Rechner zu neuem Leben erwecken und direkt nutzen (http://www.uvnc.com ).

Eigentlich dient die Software vorrangig dazu, entfernte PCs über ein Netzwerk oder das Internet zu warten und muss daher auf beiden Rechnern installiert sein. Doch sobald beide miteinander verbunden sind, können Sie auf dem Zweitrechner Anwendungen starten oder Dateien zwischen den PCs austauschen.

Bei aktiver Verbindung erscheint der Desktop des Zweitrechners in einem Fenster und der Rechner lässt sich damit so steuern, als säßen Sie direkt davor. Das Fenster können Sie beispielsweise auf den zweiten Monitor platzieren und haben die Ressourcen des Remote-Rechners stets im Blick.

Installieren Sie UltraVNC zunächst mit den Standardeinstellungen auf dem PC, den Sie als Zweitrechner einsetzen wollen. Starten Sie anschließend den UltraVNC-Server und vergeben Sie im Konfigurationsfenster ein Passwort. Die Software klinkt sich nun mit einem Icon in die Taskleiste ein.

Ermitteln Sie abschließend die lokale IP-Adresse des Zweitrechners, etwa durch die Kommandozeileneingabe ipconfig. Installieren Sie jetzt UltraVNC auf dem Hauptrechner und starten Sie den UltraVNC-Viewer. Geben Sie dort im Feld VNC Server die IP-Adresse des Zweitrechners gefolgt vom Port ein, in der Standardeinstellung also x.x.x.x:5900.

Nach einem Klick auf Connect stellt UltraVNC eine Verbindung her. Funktioniert alles, erscheint nun die Passwortabfrage, in der Sie das eingangs definierte Kennwort eingeben. Funktioniert alles, erscheint der Desktop des Zweit-PCs im Viewer.

Mehrere Displays mit Windows

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Doppelt gemoppelt: Die meisten aktuellen Grafikkarten verfügen über zwei Videoausgänge.
© PC Magazin

Windows unterstützt von Haus aus den Betrieb mehrerer Monitore an einem Rechner. Ab Windows XP gibt es dabei kaum Schwierigkeiten, allerdings benötigen Sie in diesem Fall zwei Grafikkarten oder eine mit mehreren Ausgängen. Oft ist bei Grafikarten mit einem Anschluss aber auch eine zusätzliche Kabelpeitsche erforderlich, um den Zweitmonitor anzuklemmen. Es klappt auch, eine auf der Hauptplatine integrierte Grafikkarte durch eine zusätzliche Steckkarte zu ergänzen.

Nachdem Sie beide Monitore angeschlossen haben, wechseln Sie für die weitere Konfiguration in die Windows- Anzeigeoptionen. Beispielsweise finden Sie diese bei Windows XP unter Systemsteuerung/Darstellung und Designs/ Anzeige. Für Windows 7 lautet die Befehlsfolge Systemsteuerung/ Darstellung und Anpassung/Anzeige/ Bildschirmauflösung.

Klicken Sie im Anzeigemenü auf Identifizieren, blendet Windows auf jedem angeschlossenen Display eine Zahl an, in diesem Fall eine 1 auf dem ersten Monitor und eine 2 auf dem zweiten Bildschirm. So erkennen Sie, welcher Monitor der primäre Monitor ist.

Tipp: Bei Windows 7 verschieben Sie Fenster zwischen zwei Monitoren schnell per Tastenkombination. Wählen Sie dazu das Fenster aus und verschieben Sie es mit [Win] + [Umsch] + linke Pfeiltaste beziehungsweise [Win] + [Umsch] + rechte Pfeiltaste auf das gewünschte Display.

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