Ratgeber

Touch Pack

8.4.2011 von Klaus Länger

ca. 2:10 Min
Ratgeber
  1. All-in-One-PCs - Anfassen durchaus erwünscht
  2. Touch Pack

Microsoft Touch Pack

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Mit Corel Paint it! verwandeln sich Fotos auf Fingertipp in Gemälde.
© PCgo

Bei allen Geräten war das Touch Pack von Microsoft vorinstalliert, eine Sammlung von Applikationen und Spielen. Surface Globe ist eine Weltkugel, die man nicht nur mit den Fingern drehen, sondern in die man auch bis auf Luftbildauflösung hereinzoomen kann. Das Programm nutzt dabei die Daten von Bing, wenn eine Internetverbindung besteht.

Bei einigen amerikanischen Städten wie New York oder San Francisco hat Microsoft detaillierte 3D-Modelle erstellt. So kann man mit den Fingern auf eine virtuelle Stadtrundfahrt gehen.

Daneben gehören noch das virtuelle Fotoalbum Surface Collage, der interaktive Bildschirmschoner Surface Lagoon und drei Spiele zum Paket: das einer Schultafel nachempfundene Physikspiel Blackboard, bei dem ein Luftballon durch einen Hindernisparcour geleitet wird, das futuristische Geschicklichkeitsspiel Rebound und das meditative Garden Pond, das in japanischen Wassergärten angesiedelt ist.

Die ursprünglich für den Surface-Tisch entwickelten Programme sind zwar schon etwas älter, lassen sich aber immer noch flüssiger bedienen, als viele neuere Multitouch-Tools. Das Touch Pack gibt es von Microsoft als Gratis-Download. Die Software lässt sich aber nur auf Geräten mit Multitouch-Display installieren. Dazu zählen neben den All-in-Ones auch einige Tablet-PCs.

Weitere Software für Touchscreens

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Fotoalbum: Bei Surface Collage kann man Bilder beliebig anordnen und das Resultat speichern.
© PCgo

Ebenfalls für die Bedienung mit den Fingern optimiert ist der Facebook-Client Fishbowl (www.fishbowlclient.com), der von Microsoft als Open-Source-Projekt entwickelt wurde.

Für Multitouch ausgelegte kommerzielle Applikationen gibt es bereits von Cyberlink mit der Multimedia-Software PowerCinema und von Corel mit Digital Studie 2010 und der WinDVD-Version2010. Das Malprogramm Corel Paint it! Touch gibt es bislang nur als OEM-Version vorinstalliert auf Multitouch-Rechnern, wie etwa dem TouchSmart 600 von HP. Die Stärke von Corel Paint it! ist die Umwandlung von Fotos in Bilder, die man mit den Fingern weiter bearbeiten kann.

Spezielle Multitouch-Funktionen werden auch der kommende Firefox mit zusätzlichen Gesten und der Kindle-Reader von Amazon bieten. Mit R.U.S.E. hat Ubisoft sogar ein Strategiespiel mit Multitouch-Steuerung auf den Markt gebracht (www.ubi.com/ruse).

So arbeiten 3D-Brillen

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Die Nvidia-Brille kommuniziert über Infrarot mit dem Rechner.
© PCgo

Die All-in-Ones von ASUS und MSI im Vergleichstest können nicht nur mit Multitouch-Displays aufwarten; die in den Gehäusen integrierten Monitore stellen sogar räumliche 3D-Bilder dar. ASUS setzt dabei wie die meisten Hersteller auf die 3D-Vision-Brille von Nvidia. Alternativ gibt es noch die Shutterbrille von iZ3D, die auch im Zusammenspiel mit ATI-Karten wie der im All-in-One von MSI funktioniert.

Bei Shutterbrillen ist in den Gläsern eine Flüssigkristallschicht untergebracht, die das Glas undurchsichtig macht, wenn Spannung anliegt. Die Gläser werden für eine 3D-Darstellung abwechselnd abgedunkelt, so dass jeweils nur das linke oder das rechte Auge das Monitorbild oder die Projektionsfläche sieht.

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Die iZ3D-Brille ist auch kabellos, aber deutlich klobiger als das Gegenstück von Nvidia.
© PCgo

Dieses abwechselnde Verdecken eines Auges, das idealerweise mit 60 Hz, als 60 mal in der Sekunde stattfindet, wird mit dem Monitor oder Projektor synchronisiert, der dann mit derselben Frequenz zwei geringfügig unterschiedliche Bilder darstellt, um so mittels der Stereoskopie den 3D-Effekt zu erzeugen.

Man benötigt für die 3D-Darstellung keine speziellen 3D-Monitore; die Voraussetzungen sind eine hohe Bildwiederholrate und eine ausreichend hohe Leuchtstärke, denn die Brille halbiert auch die wahrgenommene Helligkeit.

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