Schön-Schminken mit dem Photoshop

Tipp 5 + 6 + 7

Tipp 5: Lichtstimmung ändern

Die Stimmung macht's: Zu einem Liebespaar passen leicht blaustichige Fotos eher nicht, zu technischen Aufnahmen durchaus. Photoshop bietet leicht einstellbare Optionen, die Lichtstimmung anzupassen.

Der beste Weg zu hochwertigen Fotos ist größtmögliche Sorgalt bei der Aufnahme: Mit optimaler Ausleuchtung sind kaum Nachbesserungen nötig. Der zweitbeste Weg ist die Aufnahme im RAW-Format der Kamera und die Anpassung der Farben im RAW-Konverter, etwa Camera Raw von Photoshop. Doch dazu muss die Kamera das RAW-Format erstmal unterstützen.

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Stimmungskanone: Mit einem Fotofilter lässt sich die Stimmung eines Fotos bequem anpassen. Hier kam der Sepiafilter zum Zug.

Hilft dies nicht, verdoppeln Sie die Hintergrundebene. Auf der zu aktivierenden obersten Ebene erreichen Sie rasch überzeugende Ergebnisse, indem Sie einen der Fotofilter (unter Bild/Korrekturen/Fotofilter) einsetzen. Übertreiben Sie die Wirkung ruhig ein bisschen. Über die Transparenzeinstellung der Ebene nehmen Sie das Feintuning vor.

Die oberste Ebene sollte nicht 100 Prozent deckend sein, um Tonwertabrissen durch Einbeziehung von Bildinformationen der darunter liegenden Ebene vorzubeugen.

Tipp 6: Tiefenwirkung verstärken

Mit einfachen Mitteln verleihen Sie zweidimensionalen Aufnahmen einen räumlichen Eindruck.

Aufgrund der Sehgewohnheiten wirken an sich "flache" Objekte auf zweidimensionalen Wiedergabemedien wie Papier oder normalen Bildschirmen dreidimensional. Dazu sollten Sie bei der Aufnahme wie bei der Nachbearbeitung folgende Richtlinien berücksichtigen:

Tipp 6

  • Größere Objekte wirken näher als kleinere Objekte.
  • Hellere Gegenstände scheinen näher zu liegen als dunklere.
  • Verdeckt ein Gegenstand teilweise einen anderen, wirkt er für den Betrachter näher.
  • Aufgrund der Atmosphäre kommt es zu einer leichten "Verblauung" weit entfernter Objekte. Daher scheinen bläuliche weiter weg zu sein als Objekte in warmen Farben.

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Lichtwerfer: Mit Beleuchtungseffekten erzeugen Sie die Illusion räumlicher Tiefe.

In Photoshop verstärken Sie die Tiefenwirkung etwa durch Bildmontagen, die Einstellung der Beleuchtung oder durch eine leicht bläuliche Einfärbung des Hintergrunds.

Im Beispiel haben wir die Lichtart 2-Uhr-Spot unter Filter/Renderfilter/Beleuchtungseffekte verwendet.

Tipp 7: Schettenwerfer

Hilfslinien helfen, Objekte perspektivisch richtig einzufügen.

Angenommen, Sie wollen einen Pfosten nachträglich in eine digitale Wiese pflanzen. Soll dieser echt wirken, muss auch der Schattenwurf realistisch erfolgen. Um den Einfallswinkel korrekt zu berücksichtigen, suchen Sie sich eine geeignete Stelle und ziehen Sie eine Hilfslinie.

Den Schattenwurf simulieren Sie in Photoshop mit einem Schwarz-Weiß-Verlauf - die dunklere Stelle ist näher am Pfosten. An den Rändern sollten Sie abhängig von Untergrund und Bildauflösung via weiche Auswahlkante arbeiten.

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