Arbeiten in der Cloud

Thinkfree, 1&1 und Zoho

21.1.2011 von Tom Rathert

ca. 1:40 Min
Ratgeber
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  1. Online-Office-Angebote
  2. Google, Microsoft und LiveOffice
  3. Thinkfree, 1&1 und Zoho

ThinkFree

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Das javabasierte ThinkFree Calc hat seine Oberfläche an Microsoft Office 2003 angelehnt.
© PC Magazin

Die Thinkfree Office Suite besteht aus Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationsprogramm und basiert auf Java. Die Java Runtime muss also auf dem Rechner installiert sein. Das hat leider zur Folge, dass Startzeit und Speichern recht lange dauert, und die Arbeit mit dem Office stark trübt.

Was das Office an Performance hinterherhinkt, im Vergleich zu den anderen Angeboten, macht es durch Funktionalität wieder wett. Die Oberfläche ist dem Microsoft Office 2003 nachempfunden. Hausarbeiten und längere Texte werden mit Querverweisen und Zitaten unterstützt.

Die Tabellenkalkulation Calc besitzt einen umfangreichen Funktionsumfang. Die Präsentationsmodul Show bietet solide Vortragselemente mit einer großen Sammlung an Organigramm-Elementen.

Für Projekte, etwa wenn eine Gruppe zusammenarbeitet, bietet das Online-Office noch einen separaten Workspace an, in dem Dokumente gespeichert werden.

1&1 Online Office/Zoho Office

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1&1 Online Office greift auf den Anbieter Zoho zurück. Das Office dient als Netzwerklaufwerk.
© PC Magazin

1&1 arbeitet mit Zoho zusammen. 1&1 hat einen Teil des Zoho-Angebots in seine Seiten integriert. Auch wenn 90 Prozent der Funktionen in beiden Versionen vorhanden sind, gibt es dennoch Unterschiede. Zoho Office besteht nicht nur aus Tabellenkalkulation (ZohoSheet), Präsentationsprogramm (Zoho Show) und Textverarbeitung (Zoho Writer), sondern bietet auch Chat, E-Mail, Kalender und andere Module.

Die Tabellenkalkulation enthält viele Funktionen. Es unterstützt sogar VBA als Makrosprache und das Anlegen von Pivottabellen. Bedienfreundliche Elemente wie das Autoausfüllen bei Reihen funktionieren zum Teil, etwa bei Monaten, leider nur für die englische Schreibweise. Die Module unterstützen das Kontextmenü der rechten Maustaste, so dass Anwender darüber viele weitere Befehle aufrufen können.

Serienbriefe, Pivottabellen und Makrosprache beherrscht die 1&1-Variante nicht. Dafür gibt es die Komfortfunktionen auf Deutsch, auch wenn die Hilfe nach wie vor in Englisch ist. 1&1 legt starken Wert darauf, dass für die Daten in den deutschen Hochleistungs-Rechenzentren höchste Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden.

Daten werden zu den Servern stets via SSL übertragen. Zusätzlich macht ein WebDAV-Zugriff (Web-based Distributed Authoring and Versioning) die Einbindung von 1&1 Online Office via Office-Drive Manager als Netzlaufwerk möglich. In den Online-Speicher von 1&1 lassen sich beliebige Daten speichern.

Wer mehr Speicherplatz als die vorhandenen 2 GByte benötigt, kann für 2,99 Euro pro Monat weitere 10 Gigabyte hinzubuchen. Insgesamt bietet 1&1 Speicherpakete mit bis zu einem TByte Online-Speicher an.

Download: Tabelle

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