Tuning

USB-, Spiele-, Hardware- und Ansichtswünsche

9.8.2010 von Tom Rathert

ca. 3:00 Min
Ratgeber
VG Wort Pixel
  1. Realität und Zukunft - So wird Windows 7 noch besser
  2. USB-, Spiele-, Hardware- und Ansichtswünsche
  3. Verzeichnisse vergleichen
  4. Taskleiste fixieren und Suche
  5. Cloud für Synchronisation
  6. Lupenfenster, Metatags und FTP

Beim Thema USB-Stick kommt noch ein anderer Punkt auf die Wunschliste, und zwar einen einfachen Weg, aus einem USB-Stick einen Windows-Start-USB-Stick zu erzeugen. Die Bedienung soll am besten so sein wie bei den veralteten 3,5-Zoll-Disketten - ein Klick mit der rechten Maustaste auf den USB-Stick-Anschluss, Formatieren wählen. Statt der deaktivierten Option "MS-DOS-Startdiskette erstellen" sollte Windows Startmedium erstellen stehen.

Was Microsoft in Windows 7 anbietet, ist Systemreparaturdatenträger erstellen in der Systemsteuerung unter System und Sicherheit. Damit lassen sich jedoch nur DVDs brennen und keine USB-Sticks beschreiben. Bleibt nur der mühsame Weg mit Hilfe von Diskpart, WAIK (Windows Automated Installation Kit) und Windows PE das selbst hinzubekommen.

Bewegen statt klicken

Eine weitere spannende Entwicklung gibt es bei der Eingabe. Kamera und Mikrofon ersetzen Maus und Tastatur. Beim Natal-Controller, der im Gaming-Bereich, etwa bei der XBox 360, ab Herbst zum Einsatz kommt, gibt es kein Eingabegerät, der Anwender steuert die Software durch Bewegung, Gesten, Sprache, Gesichter und sogar Emotionen. Wir finden, dass das für den Heim-PC auch cool wäre.

Den Spielebereich betrifft ebenfalls der Wunsch, dass die neue Version von DirectX eine eigene Physik-Engine besitzt, die Physik auf der Grafikkarte berechnet, beziehungsweise Open CL unterstützt: Somit wird verhindert, dass proprietäre Engines wie zum Beispiel Nvideas PhysX oder Intels Havok nur auf bestimmten Grafikkarten laufen.

Physik-Engines sorgen dafür, dass sich im Spiel alle Ereignisse wie in der Wirklichkeit verhalten, etwa fallende Tropfen, wehende Haare und fliegende Kugeln. Ein einziger Standard, bzw. eine einheitliche API (Application Programing Interface, dt. Programmierschnittstelle), würde Vorteile für Entwickler und Anwender bringen. Die Spieler müssten nur noch schauen, ob ihre Grafikkarte diesen Standard unterstützt.

Nachdem Touchscreens heutzutage das coolste und modernste sind, sollte natürlich auch das nächste Windows Multitouch aus dem Eff-eff beherrschen. Das lässt sich zum Großteil schon jetzt nachrüsten. Eine bessere Multitouch-Unterstützung bietet das Microsoft Touch Pack für Windows 7, das es im Download-Bereich von Microsoft gibt.

Noch besser wäre eine simultane Nutzung von Pen und Touch (Stift und Finger) ähnlich wie bei der Courier-Studie.

Ansichtssache

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Der VLC Media Player macht Microsoft vor, was Anwender von einem Player erwarten: einfach alles abspielen.
© PC Magazin

Eine Funktion, die mehr in den Profibereich geht, ist das Umstellen der Bildschirmauflösung, am besten mit einem Klick in der Systemleiste rechts unten. In Windows 7 kann man mit der rechten Maustaste auf den Desktop klicken und kommt mit dem Befehl Bildschirmauflösung schnell in das passende Menü. Mehrere Mausklicks sind dafür aber trotzdem nötig. Das Tool Quickres2 setzt ein Icon in die Systemleiste.

Ein Klick öffnet das Menü. Zur Auswahl stehen, nach Farbtiefe sortiert, alle möglichen Auflösungen samt Bildschirmfrequenzen. Zudem merkt sich das Tool die Startauflösung, so dass Änderungen sich mit einem Klick rückgängig machen lassen.

Was für Hardware die Treiber sind, sind für die Anwendungs-Software Codecs, um jegliche Dateiformate in allen Qualitätsstufen abspielen und anzeigen zu können. Der Anwender erwartet diese Leistung vom Betriebssystemhersteller zu Recht. Denn die OpenSource-Gemeinde zeigt, wie es geht. Der VLC Media Player spielt alle klassischen Audio- und Videoformate (MPEG-1, MPEG-2, MPEG-4, DivX, MP3, OGG, FLAC ...), aber auch Video-CDs und DVDs.

Selbst exotische Formate wie Matroska (MKV) oder Spezialformate wie Flash Video (FLV) sind für ihn kein Problem. Die Windows 7 Codecs bringen alle wichtigen Codecs zur Wiedergabe von Video- und Musikdateien auf Windows 7 in einem Bündel. Was ebenfalls nicht fehlen sollte, ist der Haali Media Splitter.

Bei dem Tool handelt es sich um einen kostenlosen Filter für DirectShow, der verschiedene Containerformate demuxen kann. Demuxen bedeutet die Trennung von Audio- und Video-Spuren in MPEG-Datenströmen.

Schöner Browsen

Jeder Internet-Browser hat Registerkarten (Tabs), nur der Windows Explorer nicht. Zwar gibt es einen Favoritenordner, praktischer ist es jedoch, wenn die häufigsten Ordner und Fensterinhalte per Registerseiten sofort aufrufbar sind. Microsoft hat dies in Windows 7 bislang wohl nicht umgesetzt, damit der gewonnene Platz durch das Wegblenden der Menüleiste (erscheint wieder mit der [Alt]-Taste) nicht verloren geht.

Den Komfort der Registerkarten installieren Sie mit dem Tool QTTabBar nach. Nach der Installation nutzen Sie das Tool, indem Sie über Ansicht/Symbolleisten die QTTabBar-Symbolleiste einblenden. Unter Windows Vista und 7 müssen Sie das Setup mit Administratorrechten starten (rechte Maustaste, Als Administrator ausführen).

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