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Alleskönner für Sat-Anwender

Test DVD-Recorder/Video

Die Angebotspalette an DVD-Festplattenrecordern hat sich stark bereinigt. Und wer Satellitenempfang gleich bequem integriert haben möchte, kommt um Panasonic nicht herum. Ist der konkurrenzlose DMR-EX 71 S sein Geld wert?

Inhalt
  1. Test DVD-Recorder/Video
  2. Panasonic-Recorder

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Panasonic DMR-EX 71 S

Der TV-Empfang über Satellit ist zwar kein rein deutsches Phänomen, doch ist er nirgends auf der Welt so verbreitet wie hierzulande. Vor allem Free-TV gibt es in großem Umfang, was die digitale Satellitenwelt äußerst attraktiv macht. In vielen anderen Ländern bestimmt Pay-TV mit eigenen Settop-Boxen die Sat-Landschaft, was einen freien Markt an Empfangsgeräten behindert.

Daher ist es für weltweit agierende Firmen fast sinnlos, Geräte mit Satellitentuner zu entwickeln, obwohl in bestimmten Regionen die Nachfrage groß ist. Letztes Jahr hat Panasonic den Schritt gewagt, einen DVD-Festplattenrecorder mit Sat-Tuner in Deutschland zu entwickeln und ihn in nur zwei Ländern zu vertreiben. Das Risikoprojekt wurde zum vollen Erfolg und der DMR-EX 80 S zum meistgekauften DVD- Recorder mit Digitaltuner. Er ließ also alle DVB-T-Geräte hinter sich.

Zwei neue Recorder

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Anschlussfeld

Jetzt wird der DMR-EX 80 S gleich durch zwei Modelle abgelöst, die sich durch ihre Festplattengröße unterscheiden. Der DMR-EX 71 S kostet 400 Euro und besitzt eine 160-GByte-Festplatte, der große Bruder mit 250 GByte heißt DMR-EX 81 S und kostet 480 Euro. Die Geräte basieren auf der aktuellen Generation der "normalen" Panasonic-Recorder und sind in Silber oder Schwarz erhältlich.

Eine Auffrischung der Hardware hat viele neue Funktionen, vor allem im Bereich Multimediaverarbeitung mit sich gebracht. Der SD-Slot weicht einem USB-Eingang, von dem MP3-Musik und JPG-Fotos abgespielt oder auf die Festplatte kopiert werden können. DivX-Filme lassen sich hier ebenfalls anschauen. MPEG-2 Camcorderaufnahmen werden jedoch nicht unterstützt.

Die üblichen Fronteingänge ebnen DV- und analogen Kamera-Aufnahmen den Weg auf die Festplatte. Einen weiteren Schritt in Richtung Unterhaltungsmogul geht der DMR-EX 71 S, indem eine Ripping-Funktion für Musik-CDs integriert wurde. Sie bezieht Lieder-, Album-, und Interpretennamen von einer auf der Festplatte befindlichen Gracenote-Datenbank.

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Mit Analog- und Digitaleingang für Camcorder sowie USB-Anschluss für multimediale Eskapaden ist der Panasonic medienpolitisch breit aufgestellt.

Viel wichtiger ist jedoch Panasonics Alleinstellungsmerkmal, der Satellitenempfang. Wie schon beim Vorgänger gibt es die beste Installationsnote, da alles möglichst vollautomatisch abläuft. Hier können sich viele Hersteller eine Scheibe abschneiden, denn selbst wenn über DisEqC 1.0 vier Satellitenpositionen angesteuert werden identifiziert der Recorder den Trabanten, durchsucht seine Sender und sortiert die gefundenen Programme nach länderspezifischen Gesichtspunkten.

Dieser Suchvorgang sollte ja alle paar Monate wiederholt werden, weil ständig neue Stationen aufschalten und wieder wegfallen. Nur gut, dass die vier Favoritenlisten, die man sich mühsam erstellte, jetzt nicht mehr gelöscht werden, wie es beim Vorgänger der Fall war.

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