Kehrwochen unter Windows

Teil 7: Windows entschlacken

14.3.2007 von Redaktion pcmagazin und Michael Seemann

ca. 1:30 Min
Ratgeber
  1. Windows entschlacken
  2. Teil 2: Windows entschlacken
  3. Teil 3: Windows entschlacken
  4. Teil 4: Windows entschlacken
  5. Teil 5: Windows entschlacken
  6. Teil 6: Windows entschlacken
  7. Teil 7: Windows entschlacken

Wenn Sie versehentlich einen systemkritischen Dienst abschalten, besteht das Risiko, dass Windows nicht mehr richtig funktioniert. Über einen Trick schließen Sie diese Gefahr aus, denn jeder Dienst lässt sich in Abhängigkeit von einem Hardware-Profil ein- oder ausschalten.

Windows entschlacken
Das neue Testprofil steht an erster, das ursprüngliche Profil an zweiter Stelle.
© Archiv

Legen Sie sich dazu ein zweites Hardware- Profil an, dann lässt sich jeder Dienst bedenkenlos abschalten. Sollte XP nicht mehr richtig laufen, starten Sie den PC mit dem Originalprofil und löschen das zweite.

Richten Sie das zweite Profil ein, indem Sie über "Start/Systemsteuerung/Leistung und Wartung" auf das Symbol "System" gehen. Im Register "Hardware" klicken Sie auf die Schaltfläche "Hardwareprofile" und dort auf die Schaltfläche "Kopieren". Geben Sie Ihrem Testprofil einen aussagekräftigen Namen, zum Beispiel "Mein_Testprofil" und bestätigen Sie mit "OK".

Geben Sie dem ursprüngliche Profil über "Umbenennen" ebenfalls einen neuen Namen, zum Beispiel "Ursprungsprofil". Lassen Sie das ursprüngliche, soeben umbenannte Hardware-Profil markiert und klicken Sie rechts auf den Pfeil nach unten, um die Reihenfolge zu ändern. Das Testprofil steht nun an erster, das ursprüngliche Profil an zweiter Stelle.

Die Änderungen werden wirksam, wenn Sie zweimal mit "OK" bestätigen und Ihren Rechner neu starten. Von jetzt an haben Sie die Möglichkeit, während des Bootens zwischen zwei Profilen zu wählen. Starten Sie den PC im neu angelegten Testprofil. Klicken Sie auf "Start/Ausführen" und tippen Sie "services.msc" ein, um die Diensteverwaltung von Windows aufzurufen. Gehen Sie mit der rechten Maustaste auf einen der Dienste, die nicht unbedingt erforderlich sind. Im Kontextmenü wählen Sie die Option "Eigenschaften" und wechseln auf die Registerkarte "Anmelden". Hier markieren Sie das Testprofil, drücken die Schaltfläche "Deaktivieren" und schließen mit "OK".

Folgende Dienste dürfen Sie abschalten: Designs, Fehlerberichterstattung, Hilfe und Support, Indexdienst, Kompatibilität für schnelle Benutzerumschaltung, Kryptografiedienst, Remote-Registrierung, Seriennummer der tragbaren Geräte, Shell-Hardware-Erkennung, Taskplaner sowie die unterbrechungsfreie Stromversorgung. Starten Sie den Rechner anschließend neu, damit die Änderung wirksam wird. Gibt es später im Testprofil Probleme, weil ein Dienst fehlt, starten Sie Windows im ursprünglichen Hardware-Profil und löschen das Testprofil einfach vom System.

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