Umsteigen auf Vista?

Teil 5: XP statt Vista

9.2.2007 von Redaktion pcmagazin

ca. 1:35 Min
Ratgeber
  1. XP statt Vista
  2. Teil 2: XP statt Vista
  3. Teil 3: XP statt Vista
  4. Teil 4: XP statt Vista
  5. Teil 5: XP statt Vista
  6. Teil 6: XP statt Vista
  7. Teil 7: XP statt Vista
  8. Teil 8: XP statt Vista
  9. Teil 9: XP statt Vista
  10. Teil 10: XP statt Vista
  11. Teil 11: XP statt Vista

Mehr als die Hälfte der hierzulande neu verkauften Rechner sind mittlerweile Notebooks, belegen die neuesten Verkaufzahlen. Kein Wunder, gibt es doch schon für 800 Euro Geräte mit modernem Core-Duo-Prozessor - wohlgemerkt inklusive Bildschirm. Diese Entwicklung hat Microsoft dazu veranlasst, beim neuen Betriebssystem auf die mobilen Funktionen besonderen Wert zu legen. Was Ihnen im Großen und Ganzen gelungen ist. Das Windows Mobilitätscenter fasst zunächst alle wichtigen Einstellungen zusammen: angefangen von der Hintergrundbeleuchtung über die erweiterten Energieoptionen bis beispielsweise zum neuen Synchronisationscenter.

XP statt Vista
Den Nutzen eines Tools wie Teamarbeit kann man in der Praxis nicht hoch genug einschätzen.
© Archiv

An dieser Stelle führt Microsoft mit "Netzwerkstandorte" einen neuen Begriff ein. Das Vista-Notebook verfügt zukünftig über drei vorkonfigurierte Sicherheitseinstellungen: Diese sind mit "Firmennetze", "Heimnetze" und "öffentliche Netze" bezeichnet. Damit will man auf einfache Weise den unterschiedlichen Sicherheitsanforderungen auf die verschiedenen Umgebungen Rechnung tragen.

Ebenfalls in den mobilen Sektor fällt der Präsentationsmodus. Wer Kollegen oder gar Kunden eine Präsentation vorführt, möchte nicht unbedingt Einblick in seinen Desktop geben. Der Präsentationsmodus sorgt dafür, dass auf dem externen Monitor oder Beamer wirklich nur die Präsentation zu sehen ist. Selbst Pop-ups oder Hinweise auf eingehende Nachrichten bleiben außen vor.

XP statt Vista
Ein normaler USB-Stick kann unter Vista im Notfall als zusätzlicher Arbeitsspeicher dienen.
© Archiv

Manchmal sind es die Kleinigkeiten, die überzeugen - in diesem Fall ist es die Windows Teamarbeit. Dazu sei zunächst das durchaus häufige Szenario skizziert, bei dem mehrere Mitarbeiter in einer Konferenz zusammensitzen und selbstverständlich auch zusammenarbeiten sollen. Doch das ist mitunter gar nicht so leicht. Windows Teamarbeit dagegen erlaubt es über ein Adhoc- Netzwerk, einem begrenzten Teilnehmerkreis für eine begrenzte Zeit drahtlosen Zugriff auf bestimmte Dateien auf dem eigenen Notebook zu gewähren. Dort können die Kollegen dann ihre Änderungen vor den eigenen Augen durchführen. Anschließend werden Sie aus der Teamarbeitssitzung wieder herausgeworfen, die Datei ruht dann nur noch auf der eigenen Festplatte. Darüber hinaus wartet Vista mit einer weiteren Besonderheit für mobile Geräte auf, die wegen fehlender Geräteunterstützung bisher freilich kaum genutzt werden kann: die SideShow. Trösten Sie sich! Wir hatten zunächst auch keine Idee, was sich wohl hinter diesem Marketing-Begriff verbergen mag. Gemeint ist damit eine zusätzliche Anzeige, die selbst dann in Betrieb ist, wenn der eigentliche PC nicht läuft. Denkbar sind beispielsweise die Benachrichtigung über neue Post, Musikinfos oder die Empfangsstärke des nächsten WLAN-Netzes.

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