Raumklangzauberer

Teil 5: MP3-Surround-Sound selbst gemacht

24.5.2006 von Redaktion pcmagazin und Christian Grugel

ca. 2:50 Min
Ratgeber
  1. MP3-Surround-Sound selbst gemacht
  2. Teil 2: MP3-Surround-Sound selbst gemacht
  3. Teil 3: MP3-Surround-Sound selbst gemacht
  4. Teil 4: MP3-Surround-Sound selbst gemacht
  5. Teil 5: MP3-Surround-Sound selbst gemacht
  6. Teil 6: MP3-Surround-Sound selbst gemacht
  7. Teil 7: MP3-Surround-Sound selbst gemacht
  8. Teil 8: MP3-Surround-Sound selbst gemacht

Nicht immer steht echter Mehrkanalton zur Verfügung, um ein authentisches Surround- Klangerlebnis zu ermöglichen. Die Tonspuren von DV-Aufnahmen, analogen TV- und selbst DVB-S/-C/-T-Mitschnitten liegen häufig nur als Stereosignal respektive Dolby-Digital-2.0-Tonspur vor. So bleibt lediglich die Möglichkeit, mit Hilfe der Stereospuren und spezieller Algorithmen und Klangfilter die Surround-Informationen möglichst authentisch nachzubilden. Die einfachste Lösung besteht darin, auf gängige DVD-Software-Player zurückzugreifen. So bieten InterVideos WinDVD 6, CyberLinks PowerDVD 6 und Microsofts Windows Media Player 10 diverse Möglichkeiten, um Stereotonspuren bei der Wiedergabe in Echtzeit auf 5.1- oder gar 7.1-Mehrkanalton hochzurechnen. Im direkten AB-Vergleich einer kurzen Testsequenz - einmal mit dem originalen Dolby-Digital-AC3-5.1-Ton und das andere Mal mit einer heruntergerechneten Stereo-Tonspur - lieferten die Probanden sehr unterschiedliche Ergebnisse. Der originalen 5.1-Tonspur erstaunlich nah kam der ICE-Algorithmus (Inter- Video Channel Expansion), den InterVideo bei WinDVD 6 einsetzt. Bei der Wiedergabe der Stereospur und aktivierter ICE-Option werden Dialoge hauptsächlich über den Center-Lautsprecher wiedergegeben und das Stereopanorama auf die Effektwege ausgedehnt, sodass insgesamt ein recht authentischer Surround- Eindruck entsteht. Auch der Windows Media Player 10 weitet das Stereopanorama auf die Effektlautsprecher aus. Die Effektintensität lässt sich mit Hilfe der SRS-WOW-Schieberegler variieren. Allerdings wandern beim Upmixing gleichzeitig auch Dialoge aus der Stereomitte heraus nach außen. Center- und Subwoofer- Lautsprecher bleiben bei der Wiedergabe indes nahezu stumm. Ein räumlicher Effekt ist zwar prinzipiell gegeben, hat aber mit der originalen Surround-Tonspur nur noch wenig gemeinsam. Ähnlich verhält es sich bei Cyber- Links PowerDVD 6 und dem eingesetzten CLMEI-2-Algorithmus (Cinematic Surround Sound). Dialoge werden hauptsächlich über die beiden Frontlautsprecher wiedergegeben und das Stereopanorama auf die Effektlautsprecher ausgeweitet. Der Effekt vermittelt ebenfalls einen räumlichen Klangeindruck, hat mit der originalen Tonspur aber nur noch wenig Ähnlichkeit. Zur Konvertierung von Stereoin 5.1-Material lassen sich die Surround-Module dieser Player leider derzeit noch nicht verwenden. Die einzige für den Endanwender einsetzbare Möglichkeit erläutern wir im Kasten "Stereo-Tonspuren in 5.1-Surround-Sound verwandeln" auf der vorhergehenden Seite.

MP3-Surround-Sound selbst gemacht
Substream-IDs ermitteln: IfoEdit hilft, die zugehörige Substream- ID zu der gewünschten AC3- Tonspur auszulesen.
© Archiv

Nicht immer steht echter Mehrkanalton zur Verfügung, um ein authentisches Surround- Klangerlebnis zu ermöglichen. Die Tonspuren von DV-Aufnahmen, analogen TV- und selbst DVB-S/-C/-T-Mitschnitten liegen häufig nur als Stereosignal respektive Dolby-Digital-2.0-Tonspur vor. So bleibt lediglich die Möglichkeit, mit Hilfe der Stereospuren und spezieller Algorithmen und Klangfilter die Surround-Informationen möglichst authentisch nachzubilden. Die einfachste Lösung besteht darin, auf gängige DVD-Software-Player zurückzugreifen. So bieten InterVideos WinDVD 6, CyberLinks PowerDVD 6 und Microsofts Windows Media Player 10 diverse Möglichkeiten, um Stereotonspuren bei der Wiedergabe in Echtzeit auf 5.1- oder gar 7.1-Mehrkanalton hochzurechnen. Im direkten AB-Vergleich einer kurzen Testsequenz - einmal mit dem originalen Dolby-Digital-AC3-5.1-Ton und das andere Mal mit einer heruntergerechneten Stereo-Tonspur - lieferten die Probanden sehr unterschiedliche Ergebnisse. Der originalen 5.1-Tonspur erstaunlich nah kam der ICE-Algorithmus (Inter- Video Channel Expansion), den InterVideo bei WinDVD 6 einsetzt. Bei der Wiedergabe der Stereospur und aktivierter ICE-Option werden Dialoge hauptsächlich über den Center-Lautsprecher wiedergegeben und das Stereopanorama auf die Effektwege ausgedehnt, sodass insgesamt ein recht authentischer Surround- Eindruck entsteht. Auch der Windows Media Player 10 weitet das Stereopanorama auf die Effektlautsprecher aus. Die Effektintensität lässt sich mit Hilfe der SRS-WOW-Schieberegler variieren. Allerdings wandern beim Upmixing gleichzeitig auch Dialoge aus der Stereomitte heraus nach außen. Center- und Subwoofer- Lautsprecher bleiben bei der Wiedergabe indes nahezu stumm. Ein räumlicher Effekt ist zwar prinzipiell gegeben, hat aber mit der originalen Surround-Tonspur nur noch wenig gemeinsam. Ähnlich verhält es sich bei Cyber- Links PowerDVD 6 und dem eingesetzten CLMEI-2-Algorithmus (Cinematic Surround Sound). Dialoge werden hauptsächlich über die beiden Frontlautsprecher wiedergegeben und das Stereopanorama auf die Effektlautsprecher ausgeweitet. Der Effekt vermittelt ebenfalls einen räumlichen Klangeindruck, hat mit der originalen Tonspur aber nur noch wenig Ähnlichkeit. Zur Konvertierung von Stereoin 5.1-Material lassen sich die Surround-Module dieser Player leider derzeit noch nicht verwenden. Die einzige für den Endanwender einsetzbare Möglichkeit erläutern wir im Kasten "Stereo-Tonspuren in 5.1-Surround-Sound verwandeln" auf der vorhergehenden Seite.

MP3-Surround-Sound selbst gemacht
Surround-Zauber: Aktuelle DVD-Software- Player wie WinDVD, Power- DVD und der Windows Media Player 10 verhelfen Stereo- Audiospuren nachträglich zu 5.1- bzw. 7.1-Surround-Sound.
© Archiv

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