Reisepazz geckrackt

Teil 4: Sicherheitsrisiko RFID-Chips?

25.10.2006 von Redaktion pcmagazin und Cathrin Günzel

ca. 1:15 Min
Ratgeber
  1. Sicherheitsrisiko RFID-Chips?
  2. Teil 2: Sicherheitsrisiko RFID-Chips?
  3. Teil 3: Sicherheitsrisiko RFID-Chips?
  4. Teil 4: Sicherheitsrisiko RFID-Chips?
  5. Teil 5: Sicherheitsrisiko RFID-Chips?
  6. Teil 6: Sicherheitsrisiko RFID-Chips?

Vorreiter bei der Einführung von RFID im Handel sind Wal Mart, Tesco und die Metro Group. Seit November 2004 setztMetro RFID in der Logistik ein, spart pro Jahr 8,5 Millionen Euro. Zunächst wurden Paletten mit RFIDTranspondern ausgestattet, im Lauf dieses Jahres kommen einzelne Kartons hinzu. Zudem testet die Metro in ihrem Future-Store in Rheinberg bei Duisburg unter anderem Selbstzahlerkassen mit RFID-Lesegeräten sowie Regale, die verdorbene oder falsch platzierte Ware melden. Neben den USA und Japan zählt Deutschland zu den führenden RFID-Nationen.

Sicherheitsrisiko RFID-Chips?
Knacken kostet 25 000 Euro: der neue deutsche Pass mit RFID-Chip und Antenne.
© Archiv

Bis allerdings jeder Joghurtbecher mit RFIDTags gekennzeichnet ist, vergehen noch mindestens fünf Jahre", meint Hartmut Pohl, Auch in großer Auflage kosten die Chips noch zehn Cent, das lohnt sich nur für teurere Waren wie zum Beispiel Medikamente. Die Pharmaindustrie hat außerdem großes Interesse, Fälschungen zu verhindern." Deshalb baut Pfizer in den USA RFID-Transponder in seine Viagra-Fläschchen ein. Denn die blauen Pillen gehören zu den meistgefälschten Medikamenten.

In der Industrie sind sowohl aktive als auch passive RFID-Transponder im Einsatz. Passive Transponder - zum Beispiel in Schlüsselkarten oder im Lagermanagement - kommen ohne eigene Stromversorgung aus, sind nur Empfänger und keine Sender. Dafür sind sie preiswert, klein und leicht. Die größeren aktiven Transponder - etwa in Mautsystemen - verfügen über eine Batterie, deshalb sind ihre Daten über größere Distanzen erfassbar. Zudem gibt es neben einmal beschreibbaren auch wieder beschreibbare Versionen.

Bisher nutzen Konsumgüterindustrie und Handel vor allem passive, nur einmal beschreibbare Labels mit einer geringen Speicherkapazität. In Zukunft rechnen Experten aber mit einem starken Zuwachs an RFID-Tags mit Sensoren, die zum Beispiel die Haltbarkeit von Frischwaren oder Feinfrost überwachen und die Kühlung steuern. Zurzeit wird aber auch noch daran gearbeitet, Störungen durch Wasser und Metall zu reduzieren sowie das Auslesen in ungeordneten Warenkörben zu verbessern.

Sicherheitsrisiko RFID-Chips?
Ein intelligentes RFID-Preisetikett, wie es der Metro Future-Store in Rheinberg bei Duisburg für seine Waren verwendet.
© Archiv

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