Effektvolle Bilder

Teil 4: CSS-Trick: Slideshow mit opacity selbst erstellen

30.11.2009 von Redaktion pcmagazin

ca. 1:50 Min
Ratgeber
  1. CSS-Trick: Slideshow mit opacity selbst erstellen
  2. Teil 2: CSS-Trick: Slideshow mit opacity selbst erstellen
  3. Teil 3: CSS-Trick: Slideshow mit opacity selbst erstellen
  4. Teil 4: CSS-Trick: Slideshow mit opacity selbst erstellen

Die if-Bedingung schließt zunächst aus, dass bereits das nächste Bild angezeigt werden kann, während der Überblendeffekt läuft, aber auch, dass das angezeigte Bild erneut anklickbar ist. Mit der Methode createElement() erzeugen wir ein neues img-Element, dem wir anschließend die benötigten Attribute zuweisen. Das jeweils ausgewählte Bild wird dann im globalen Array imgs abgespeichert.

Dies ist deshalb notwendig, damit der Effekt mit zwei Bildern zur selben Zeit durchführbar ist. Ansonsten wäre es nur möglich, lediglich ein Bild entweder ein- oder auszublenden. Wichtig ist hierbei auch, dass die einzelnen Bilder eine absolute CSS-Positionierung erhalten, weil sie sonst untereinander angeordnet und nicht übereinander gestapelt werden. Um auf die Bilder des Arrays korrekt zugreifen zu können, benützen wir den Zähler index, der bei jedem Aufruf um 1 hochgezählt wird.

Mit appendChild() fügen wir das jeweils ausgewählte Bild in das bereitstehende Element mainpic ein. Die display-Eigenschaft des neuen Bildes steht zu diesem Zeitpunkt auf none. Dann rufen wir die Funktion fadeImgs() auf, die den Effekt mit den richtigen Bildern und zeitgleich in Gang setzt:

function fadeImgs() {
count += 7;
revcount -= 7;
isFading = true;
if(imgs.length < 2) {
setOpacity(imgs[0], count);
} else {
setOpacity(imgs[index], count);
setOpacity(imgs[index-1], revcount);
}
if(count <= 100) {
timer3 = setTimeout(fadeImgs, 20);
} else {
clearTimeout(timer3);
count = 0; revcount = 100;
isFading = false;
}
}

Bei count und revcount handelt es sich um globale Variablen, die mit 0 und 100 initialisiert werden. Sie dienen als Werte für die Transparenz der Bilder, die ein- und auszublenden sind. Bei jedem Durchlauf muss daher zu count ein Wert für die Zwischenschritte hinzugefügt und von revcount abgezogen werden. Das ebenfalls globale isFading stellt sicher, dass der Effekt von weiteren Klicks ungestört abläuft.Um die Transparenz der Bilder zu manipulieren, werden sie der Funktion setOpacity() übergeben. Nur der erste Durchlauf ist gesondert zu notieren, da das erste Bild lediglich einzublenden ist. Bei jedem weiteren Durchlauf sind davon jeweils die zwei letzten Bilder betroffen, die sich im Array imgs befinden. Der Zugriff auf das Array erfolgt mithilfe des als Arrayindex verwendeten Zählers.

Javascript-Slideshow
css-tricks.com/css-sprites verrät Ihnen weitere Vorteile von CSS-Sprites.
© Archiv

Ist ein bestimmter Wert erreicht, wird der zunächst eingeleitete Timeout gestoppt, und die beteiligten Variablen auf ihren ursprünglichen Wert zurückgesetzt. Nun benötigen wir noch eine letzte Hilfsfunktion, die die Transparenz zweier Bilder gleichzeitig verändert:

function setOpacity(img, value) {
img.style.display = 'inline';
img.style.opacity = value/100;
img.style.filter = 'Alpha(opacity=' +
value + ')';
}

Durch die Funktion wird die display-Eigenschaft der Bilder auf inline gesetzt. Ansonsten besteht ihre einzige Aufgabe darin, dem übergebenen Objekt den ebenfalls übergebenen Wert zuzuweisen. Dies geschieht bei jedem Durchlauf von fadeImgs() erneut.

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