Ein neues Windows fürs Wohnzimmer

Teil 3: XP fürs Wohnzimmer: Die Media Center Edition

Die erste Media Center Edition gibt es in den USA seit 2002. Sie lässt sich zwar auf jedem einigermaßen aktuellen PC installieren, allerdings ist die unterstützte Hardware sehr rar gesät. Es kann durchaus sein, dass eine installierte TV-Karte nicht erkannt wird und eine andere eingebaut werden muss. Gerade deshalb wird die Media Center Edition offiziell nur auf Multimediarechnern installiert, deren Hardware garantiert Media-Center-kompatibel ist. Den aktuellen Nachfolger 2005 kann man im Handel als System-Builder-Version für etwa 100 Euro erwerben. Die neue Version beseitigt einige Nachteile des Vorgängers, die Bedienung wurde erleichtert und damit will Microsoft den Einzug des PCs ins Wohnzimmer beschleunigen. Startet man einen Media- Center-PC, verläuft der Bootvorgang exakt wie bei üblichen XP-Rechnern. Es dauert einige Sekunden, man sieht den Startbildschirm auf dem Fernseher oder Monitor, dann erscheint die gewohnte Windows-Oberfläche. Sie sieht genauso aus wie ein herkömmliches XP in der Home oder Professional Edition. Erst wenn man über "Start" ins Startmenü geht, findet man die Schaltfläche "Media Center". Ein Klick darauf startet das Programm. Es erscheint die Startseite des Media Center, die aus neun Schaltflächen auf einer blauen Oberfläche besteht. Hier wählt man zum Beispiel zwischen "Eigene Videos", "Eigene Musik", "Radio" und "Eigene TV-Kanäle" aus. Durch die Menüpunkte navigiert man entweder per Maus oder natürlich viel bequemer per Fernbedienung. Unter "Eigene Bilder" erscheint ein Untermenü, über das man seine auf der Festplatte gespeicherten Bilder als Diashow betrachten kann.

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Die Startseite ist übersichtlich gehalten. Per Pfeiltaste wird gescrollt, per Klick der gewünschte Menüpunkt gestartet.

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