E-Mail-Marketing: So gehts richtig

Teil 3: Newsletter richtig versenden

Feintuning

Nach dem Versand der Newsletters präsentiert Ihnen Supermailer das Versandergebnis. Dem können Sie auch entnehmen, welche E-Mails ihr Ziel nicht erreicht haben und prüfen, wo der Fehler im Einzelfall liegt. Sie können auch fehlgeschlagene Übermittlungen herausfiltern und in einem zweiten Durchlauf erneut auf die Reise bringen.

Die erste Hürde, die Ihr Mailing nehmen muss, sind die Einschränkungen auf Seiten des ersten Smtp-Servers, der Ihre E-Mails entgegennimmt. Der Supermailer stellt Ihnen für den Versand eine Fülle an Anpassungsmöglichkeiten zur Verfügung. Wenn Sie eine feste IP-Adresse besitzen, kann der Supermailer auch die Aufgaben des Smtp-Servers übernehmen.

Das Tool führt die notwendige DNS-Auflösung selbst durch, um den zuständigen MX-Server (Mail Exchange) der Empfängerdomain zu ermitteln und sendet die E-Mail direkt an diesen Server. Die meisten Smtp-Server nehmen nur eine bestimmte Anzahl an Mails entgegen. Mails mit mehr Empfängern werden abgelehnt.

Um dem zu begegnen, können Sie eine Pause zwischen dem Versand der Nachrichten einrichten. So umgehen Sie das Problem, dass bei vielen Providern die Anzahl der zu versendenden E-Mails eingeschränkt ist und man beispielsweise innerhalb von fünf Minuten nur 500 Mails versendet darf. Der Supermailer verfügt über viele weitere nützliche Funktionen. Sie können beispielsweise Ihre Mailings in einem eigenen Archiv verwalten oder eine einfache Berichtfunktion nutzen.

Die ideale Ergänzung

Der Supermailer ist ein hervorragendes Werkzeug für den erfolgreichen Einstieg in die Welt der digitalen Newsletter. Doch insbesondere für die Verarbeitung unzustellbarer Mails bietet er wenige Verarbeitungsfunktionen. Mit Supermailer Bounce wurde ein Tool geschaffen, dass auf den Abruf von nicht zustellbaren E-Mails spezialisiert ist.

Die gängigsten Gründe für eine unzustellbare Mails sind eine nicht verfügbare Mailbox (Mailbox unavailable), ein deaktivierter Benutzer-Account (account disabled) und ein falscher beziehungsweise unbekannter Benutzername (user unknown). Mit Super-mailer Bounce können Sie sogenannte Hard Bounces erkennen, also die tatsächlich nicht mehr zustellbaren E-Mail-Adressen. Die sogenannten Soft Bounces, bei denen beispielsweise der Hinweis Mailbox full zurückgegeben oder eine typische Abwesenheitsnotiz zurückgeschickt wird, kann das Zusatztool nicht verarbeiten.

Shopsysteme

Seit geraumer Zeit ist ein Trend erkennbar, der endlich auch E-Commerce-Lösungen um Newsletter-Funktionen erweitert - ein Schwachpunkt in so manch etabliertem Shopping-System, den man bislang nur teuer zukaufen kann.

© Archiv

Vorbildlich: Das Shoppings-System Magento integriert praxis-taugliche Newsletter-Funktionen.

Inzwischen gibt es die ersten Lösungen, die auch Newsletter- und Mailing-Funktionen integrieren. Das ist eine folgerichtige Entwicklung, denn die relevanten Daten wie Empfänger, Inhalte und Bilder werden ohnehin von einem Online-Shop verwaltet.

Als eines der ersten Shopping-Systeme integriert Freeway () derlei Funktionen. Freeway bietet nicht nur einfache Mailing-Funktionen, sondern kann Ihre Botschaften sogar per SMS verteilen. Ein entsprechendes Gateway steht zur Verfügung und ist einfach zu konfigurieren.

Auch der neue Stern unter den Shopping-Systemen Magento integriert praxis-taugliche Mailing-Funktionen. Nach der Konfiguration der Newsletter-Einstellungen über die Systemkonfiguration können Sie über das Newsletter-Menü die Abonnenten, Templates und Warteschlange verwalten. Selbst Problemen beim Versand können Sie mit dem Shopping-System auf den Grund gehen.

Was Pommo kann und wie Sie professionelles E-Mail-Marketing mit OpenEMM betreiben, erfahren Sie auf Seite 4...

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