Kartentricks

Teil 3: Handys entsperren

Inhalt
  1. Handys entsperren
  2. Teil 2: Handys entsperren
  3. Teil 3: Handys entsperren

Universal SIM einbauen - So wird's gemacht

Der Einbau eines Universal SIM oder Turbo-SIM ist ganz einfach und erfordert keinerlei Elektronikwissen oder Programmierkenntnisse.

Universal SIM

Step 1 Die SIM-Karte, die anstelle der Original-SIM im gesperrten Handy verwendet werden soll, muss präpariert werden. Um Platz für den auf der Folie befestigten Chip zu schaffen, schneidet man mit einem scharfen Teppichmesser ein rechteckiges Stück aus der SIM-Karte heraus. Der Ausschnitt muss 5 mm tief sein und etwa 6 mm von der abgeschrägten Ecke sowie 4 mm von der gegenüberliegenden Ecke entfernt sein.

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Step 2 Achtung! Der Chip der SIM-Karte, der sich genau unter der Kontaktfläche befindet, darf nicht beschädigt werden.

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Step 3 Legen Sie die Universal SIM Folie auf die SIM-Karte. Der Chip muss vollständig in die Aussparung passen, damit die Folie plan auf den Kontaktflächen aufliegt. Die Folie darf seitlich nicht überstehen.

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Step 4 Entfernen Sie die Original SIMKarte aus dem gesperrten Handy und stecken Sie die präparierte SIM-Karte zusammen mit der Universal SIM in das Gerät. Je nach Bauweise des Steckplatzes kann dies schwierig sein. Wenden Sie keine Gewalt an, um die Kontakte des Handys nicht zu beschädigen. Bauen Sie den Akku wieder ein und schalten Sie das Handy an.

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Der Chip von Universal SIM kann über ein SIM-Kartenlesegerät programmiert werden. Der Hersteller bietet dazu eine spezielle Software an, mit der sich Einstellungen beispielsweise für neue Handy-Typen vornehmen lassen. Für die meisten Handys funktioniert Universal SIM ohne Programmierung.

Rechtstipp: billiges Handy ohne Sim Lock?

In Zusammenarbeit mit ARAG Allgemeine Rechtsschutz-Versicherungs-AG Inwieweit es für Privatpersonen illegal ist, ihr Mobilfunkgerät eigenhändig von einem SIM-Lock zu befreien, kann nicht genau erklärt werden. Zwar wird in diesem Zusammenhang häufig auf Betrug als Verstoß gegen § 263, 263a StGB hingewiesen, ein einschlägiges Gerichtsurteil liegt jedoch nicht vor. Für Händler ist der Verkauf von freigeschalteten Handys auf jeden Fall strafbar, da sich die so vertriebene Ware nicht mehr in ihrem Ursprungszustand befindet. Dies stellt einen Verstoß gegen das Markengesetz dar, urteilte der Bundesgerichtshof bereits 2005 (BGH, Az.: I ZR 13/02).

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Brigitta Mehring, Rechtsexpertin ARAG

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