Billiger geht nicht

Teil 3: Billige Bilderdienste

23.1.2007 von Redaktion pcmagazin und Oliver Ketterer

ca. 1:30 Min
Ratgeber
  1. Billige Bilderdienste
  2. Teil 2: Billige Bilderdienste
  3. Teil 3: Billige Bilderdienste
  4. Teil 4: Billige Bilderdienste
  5. Teil 5: Billige Bilderdienste

Wie kommen die Bilder zum Internetdienst? Jeder ernsthafte Betreiber eines Bilderdienstes, bietet mehrere Möglichkeiten des Uploads an. Zu den gängigen zählt der einfache HTML-Upload, bei dem jedes einzelne Bild mit einer Browserfunktion ausgesucht und einzeln übertragen wird. Dieses Verfahren ist relativ zeitintensiv und sollte deshalb nur für kleine Aufträge in Betracht gezogen werden. Es bietet aber immerhin einen Vorteil: Es funktioniert von jedem beliebigem Internetrechner aus, auch wenn man nur über eingeschränkte Benutzerrechte verfügt, wie etwa bei einem Terminal-PC eines Hotels.

Billige Bilderdienste
Einige Bilderdienste, wie etwa PixelNet, bieten Ihren Kunden einen besonderen Software-Service. Die P2PSoftware bereitet die Bilddaten für den Uplaod vor und erlaubt auch die Berarbeitung der Fotos. Das Programm bindet eine aktuelle Preisliste ein, der Kunde wird somit über die Kosten für jeden Auftrag auf dem Laufenden gehalten.
© Archiv

Eleganter als der Upload per Browser sind Java- Tools. Mit einfachem Mausklick erlauben sie eine komfortable Übertragung der Daten. Alle Bilder, die man zur Entwicklung geben will, können in einem Arbeitsschritt ausgewählt und dann gesammelt übertragen werden.

Billige Bilderdienste
© Archiv

Wer mit Javatools und HTML-Uploaden nicht herumhantieren will, wählt einfach einen Dienst, der auch das Einsenden der Bilder per E-Mail erlaubt. Für Kunden mit sehr großen Bilddaten haben einige Anbieter die Möglichkeit eingeräumt, eine CD einzuschicken. Das kostet zwar Porto, kann aber durchaus Sinn machen, wenn man beispielsweise keine DSL-Flatrate hat und die Online-Zeit die Portokosten übertreffen. Allerdings sollten Sie nur Fotos auf die CD packen, die auch gedruckt werden sollen - eine Auswahl nimmt das Labor nicht vor.

Wer es besonders günstig mag und es mit den Fotos nicht sonderlich eilig hat, kann auch eine der großen Drogerieketten beauftragen. Beispielsweise bietet dm die Möglichkeit, Bilddaten über das Internet hoch zu laden und die fertigen Bilder dann bei einem beliebigen Markt abzuholen. Damit erspart der Kunde sich die Versandkosten, die je nach Anbieter sonst um die zwei bis drei Euro liegen. Allerdings verlangt auch dm einen Pauschalbetrag von 65 Cent pro Auftrag.

Die Drogerieketten haben aber einen weiteren Vorteil gegenüber reinen Bilderdiensten im Internet: Sie kalkulieren die Bildpreise sehr knapp. Branchenkenner vermuten, dass der Bilderservice bei Drogerieketten häufig nur eine schwarze Null schreibt und der eigentliche Sinn des Dienstes darin liegt, möglichst viele Kunden in die Läden zu locken, um Umsatz mit den Hygiene- und Kosmetikartikeln zu generieren. Aber das müssen Sie ja nicht unterstützen.

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