Heute schon gezwitschert?

Teil 2: Workshop Twitter: So gelingt der Start beim Kurznachrichtendienst

18.1.2010 von Redaktion pcmagazin und Tim Kaufmann

ca. 2:55 Min
Ratgeber
  1. Workshop Twitter: So gelingt der Start beim Kurznachrichtendienst
  2. Teil 2: Workshop Twitter: So gelingt der Start beim Kurznachrichtendienst
  3. Teil 3: Workshop Twitter: So gelingt der Start beim Kurznachrichtendienst

3. Auf die Plätze, fertig, los: So versenden Sie Tweets per PC

Kaum etwas ist so leicht wie Twittern. Zumindest wenn Sie sich mit Hashtags und Retweets auskennen. Was das ist, erklären wir Ihnen jetzt. Öffnen Sie die Twitter-Website und loggen Sie sich ein. Auf der nächsten Seite blinkt schon der Cursor im Feld unterhalb von "What are you doing?" (zu Deutsch: "Was machen Sie?"). Dort tippen Sie Ihren Text ein und klicken auf "update". Schon erscheint Ihr erster Tweet in der Timeline weiter unten auf der Seite.Zeigen Sie mit dem Mauszeiger auf Ihren Tweet, dann erscheinen am rechten Rand ein Stern und ein Mülleimer. Mit einem Klick auf den Stern fügen Sie den Beitrag Ihren Twitter-Favoriten hinzu, während ein Klick auf die Mülltonne den Tweet löscht. Nachträglich ändern lässt sich ein Beitrag nicht. Ihre Favoriten finden Sie übrigens unter dem Eintrag "Favorites" in der grünen Menüleiste am rechten Rand der Twitter-Seite.

Twitter
Ersetzen Sie das Standard- Twitter-Bild durch Ihr eigenes, das möglichst quadratisch sein sollte.
© Archiv

Es hat sich eingebürgert, dass man Stichworten, die für einen Tweet besonders wichtig sind, das "#"-Zeichen voranstellt, zum Beispiel "Ich liebe #Twitter". Weil das "#"-Zeichen im englischen Hash heißt und man "Stichworte" mit "Tags" übersetzt, nennen Twitterer die so entstehenden Begriffe Hashtags. Letztere werden automatisch mit der Suchfunktion von Twitter verlinkt. Klickt man sie an, gelangt man zu einer Übersicht weiterer Beiträge mit demselben Hashtag. Wenn Sie längere Webadressen (URLs) in Ihre Tweets einbauen möchten, dann bleibt wegen der Beschränkung auf maximal 140 Zeichen kaum noch Platz für Ihren Text. Deshalb sind URL-Abkürzungsdienste wie ein wichtiges Werkzeug für Twitterer. Kopieren Sie einfach Ihre Adresse in das Eingabefeld auf bit.ly und klicken Sie auf "Shorten". Im Gegenzug erhalten Sie eine kurze Adresse, die mit "bit.ly" beginnt. Diese tragen Sie in Ihren Tweet ein.

4. Immer gut informiert: So folgen Sie anderen Twitterern

So richtig Spaß macht Twitter erst durch die Interaktion mit anderen Nutzern. Und dafür müssen Sie wissen, was es mit "@benutzer", Direktnachrichten und "Retweets" auf sich hat. Meistens gibt es ja schon Freunde, die auf Twitter tätig sind und denen Sie folgen möchten. Dazu gehen Sie einfach auf die Seite des Twitterers, die Sie unter finden. "benutzer" ersetzen Sie dabei durch den Twitter-Namen Ihres Freundes. Links oben, gleich unter dem Twitter-Namen, klicken Sie auf "Follow" - fertig. Wenn Sie den Twitter-Namen nicht kennen, stöbern Sie ihn über die Suchfunktion "Find People" rechts oben auf.

Twitter
Tweets heißen die maximal 140 Zeichen langen Nachrichten, die man mit Twitter ins Netz stellt.
© Archiv

Die Tweets des anderen erscheinen jetzt in Ihrer Timeline. Um auf eine Nachricht zu antworten, zeigen Sie einfach mit dem Mauszeiger auf den Eintrag in der Timeline. Dadurch erscheint rechts ein hellgrauer Pfeil, den Sie anklicken. Jetzt steht der Twitter-Name des ursprünglichen Verfassers mit einem vorangestellten "@"-Zeichen im Tweet-Eingabefeld. Tippen Sie noch Ihre Antwort dahinter und drücken Sie auf "reply" - fertig. Wenn Sie sich mit "@benutzerX" an einen anderen Twitterer wenden, sollte danach unbedingt immer ein Leerzeichen (oder gar nichts mehr) folgen. Beispielsweise wird aus "@benutzerX: gute Nacht" - entgegen den Rechtschreibregeln - "@benutzer : gute Nacht". Und "@benutzerXs homepage finde ich schick" sollten Sie in "die homepage von @benutzerX finde ich schick" ändern. Nur so ist sichergestellt, dass Ihre Nachricht den Twitterer auch tatsächlich erreicht.

Natürlich sind auch die Antworten für jedermann lesbar, nur so können sich Diskussionen entwickeln. Wer das nicht möchte, sendet eine Direktnachricht, im Twitter-Jargon "DM" für "Direct Message" abgekürzt. Um Twitter vor Spam zu schützen, kann man Direktnachrichten nur an eigene Follower verschicken. Es ist üblich, fremde Tweets, die man selbst interessant findet, für die eigenen Follower zu wiederholen. Bei diesem "Retweeting" hat es sich eingebürgert, dass man der Nachricht ein "RT" voranstellt, gefolgt von einem "@ursprünglicher_absender". Das sorgt dafür, dass auch der Autor vom Zitat erfährt. Wie bei der E-Mail ist es erlaubt, das Zitat vorsichtig anzupassen. Möchten Sie jemandem nicht mehr folgen, klicken Sie auf dessen Twitter-Seite links oben auf "Following" und dann auf "Remove".

Bildergalerie

Twitter

Sicherheit & Internet:Internet:Netzleben

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Ganz oben stehen der Name des Twitterers und sein Profilbild, dann folgt der neueste Tweet an oberster Stelle.

zm_timkaufmann

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