Online-Shop für Google optimiert

Teil 2: Workshop: Shop-Software für Google optimieren

16.1.2010 von Redaktion pcmagazin und Daniela Schrank

ca. 3:05 Min
Ratgeber
  1. Workshop: Shop-Software für Google optimieren
  2. Teil 2: Workshop: Shop-Software für Google optimieren
  3. Teil 3: Workshop: Shop-Software für Google optimieren

Wichtig für den Versand der Bestellbestätigung und der weiteren Kommunikation mit Ihrem Kunden sind die E-Mail-Optionen. Auf diese Einstellungen greifen Sie über den Menüpunkt Konfiguration/E-Mail-Optionen zu. Wenn Sie einen lokalen Sendmail-SMTP-Server für den Mail-Versand verwenden, so sind die Voreinstellungen fast schon ausreichend.

Oftmals muss allerdings der SMTP-Server explizit durch Aktivieren der Transfermethode smtp aktiviert werden. In den E-Mail-Optionen hinterlegen Sie außerdem die Kontaktmöglichkeiten für die verschiedenen Anfragen, die von den Usern an einen Shop gerichtet werden, beispielsweise für allgemeine Anfragen oder Support-Anfragen. Wenn Sie in Ihrem Shop auch Download-Artikel anbieten wollen, so müssen Sie diesen Artikeltyp erst in der Shop-Konfiguration über Konfiguration/Download Optionen aktivieren.

Notwendige Anpassungen

Ein Online-Shop muss gewissen rechtlichen Rahmenbedingungen entsprechen. Dazu gehören beispielsweise die Pflichtangaben Impressum und AGB. Diese fixen Inhalte - auch die Datenschutz- und die Versandkostenseite gehören dazu - verwaltet der ECB im integrierten Content-Manager.

Sie greifen auf diesen über das Menü Hilfsprogramme/Content Manager zu. Das einfache CMS erlaubt es Ihnen auch, neue Seiten anzulegen und diese mit Inhalten zu füllen. Ein Blick in das Content-Manager-Modul zeigt, dass hier bereits eine Fülle an Seiten vorbereitet sind, die Sie eigentlich nur noch an Ihre Bedürfnisse anpassen müssen. Um beispielsweise die AGB anzupassen, klicken Sie in der Aktion-Spalte auf Bearbeiten.

ECB stellt Ihnen außerdem viele vordefinierte Standardtexte für Ihre E-Mails zur Verfügung, beispielsweise eine Vorlage für die Bestellbestätigung. Auch diese Dateien sollten Sie an Ihre Anforderungen anpassen. Konkret sollten Sie beispielsweise Ihre Kontaktinformationen einbetten oder bei HTML-Mails das Layout an das Shop-Design anpassen.

Sie finden diese Vorlagen im Verzeichnis/templates/Template-Bezeichnung/mail/german/. Anhand der Bezeichnung lässt sich ablesen, um welchen E-Mail-Textbaustein es sich handelt. Hinter der Datei order_mail.html beziehungsweise der textbasierten Variante order_mail.txt verbirgt sich beispielsweise die Bestellbestätigung.

Zahlungs- und Versandoptionen

Für den Betrieb Ihres Shops sind die korrekte Installation und Konfiguration der Zahlungssysteme und Versandoptionen erforderlich. Die zugehörigen Einstellungen finden Sie im Menü Module.

Unter Zahlungsoptionen sind bereits über 20 Bezahlmethoden verfügbar. Hier zeigt sich, dass ECB hervorragend für den Einsatz in Deutschland geeignet ist, denn im Unterschied zu Magento ist ECB bestens für Giropay, Ipayment, Sofortüberweisung.de und für Lastschriften gerüstet.

Im rechten Bereich stehen Ihnen die dienstspezifischen Einstellungen zur Verfügung. Wenn Sie das Lastschriftverfahren verwenden, so können Sie beispielsweise eine Projekt-ID, die Steuerzone und den neuen Bestellstatus bestimmen. Bei Kreditkartenzahlungen können Sie festlegen, welche Kartenanbieter akzeptiert werden und ob die Prüfnummer zusätzlich zur Kreditkartennummer abgefragt werden soll.Wenn Sie Ihren Kunden die Bezahlung per Sofortüberweisung.de anbieten wollen, so können Sie die zulässigen Zonen, den Verwendungszweck und den Bestellstatus anpassen. Wie man es von anderen Lösungen kennt, kann man außerdem die Reihenfolge der angebotenen Zahlungsmöglichkeiten bestimmen. Die Versandeinstellungen finden Sie ebenfalls in Module-Menü.

Workshop Ecombase
Ein Muss: Im integrierten Content-Manager hinterlegen Sie Ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen und weitere obligatorische Informationen, wie das Impressum.
© Archiv

Auch hier zeigt ECB, dass das Shopping-System gut für den deutschen Markt vorbereitet ist. Es sind nahezu alle wichtigen Versender vorgesehen und müssen eigentlich nur noch installiert werden. Lediglich das Hermes-Modul vermisst man. Das finden Sie unter und müssen es in den Ordner shipping kopieren.

Shop füttern

Mit den bisherigen Aktionen haben Sie den Shop soweit vorbereitet, dass Sie Ihren Shop mit Artikeln füllen können. In der Regel ist es am sinnvollsten, zunächst die Kategorie anzulegen und dann den Kategorien die Produkte zuzuweisen. Das Anlegen eines neuen Artikels ist einfach: Führen Sie den Befehl Artikelkatalog/Kategorien/Artikel/Neues Produkt aus.

Das Formular Neuer Artikel füttern Sie mit den gewünschten Informationen, Texten und weiteren multimedialen Inhalten. Das Eingabeformular ist für alle wichtigen Produkteigenschaften vorbereitet, auch für Barcodes und EANs und den Lieferstatus. Wenn das neue Produkt auch auf der Startseite erscheinen soll, aktivieren Sie die Option Auf Startseite zeigen.

Oftmals besitzt man bereits Produktlisten. Das Shopping-System verfügt über eine eigene Importfunktion, die die einfache Übernahme erlaubt. Es ist über das Menü Hilfsprogramme/Import/Export verfügbar.

Mithilfe dieser Funktion können Sie beispielsweise aus Excel eine CSV-Datei importieren. Wichtig beim Import: Die Felder müssen bestimmen Konventionen entsprechen, weil andernfalls die Zuordnung von Ausgangs- und Zieltabelle nicht funktioniert. So muss jede Tabellenzeile mit XTSOL beginnen. Hier einfaches Beispiel: XTSOL;p_model;p_priceNoTax. Auch der Import von Bildern und Artikelattributen ist möglich.

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