Beam mich runter!

Teil 2: Netwerkinstallation von openSUSE 10.1

Im Idealfall findet die Installation von einem Mirrorserver im Internet statt, und Ihr lokales Netzwerk ist per DSL-Router angebunden, auf dem ein DHCP-Server läuft. In diesem Fall genügt es, im Bootmenü die richtige Auflösung auszuwählen und nach Drücken der Tab-Taste die Bootzeile zu editieren. Die Variable install muss den vollständigen Pfad zum inst-source-Verzeichnis auf dem Server enthalten, beispielsweise:

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install=http://80.237.136.138/mirror/ ftp.opensuse.org/distribution/SL-10.1/ inst-source/

Beim Booten von openSUSE CD1 oder dem kleinen boot.iso müssen Sie die Auswahl auf Installation setzen, um dann mit F3 gefolgt von F4 die Installationsquelle umzustellen. Hier sind Server (ohne vorangestelltes http://) und Pfad auf dem Server getrennt einzugeben. Nach Drücken der Eingabetaste booten Kernel und die initiale Ramdisk vom optischen Laufwerk. Die Netzwerkparameter bezieht das Minimalsystem auf der Ramdisk per DHCP. Doch bereits das 80 Megabyte große grafische Installationssystem wird via Netzwerk bezogen. Wer nur über DSL light verfügt, sollte deshalb darüber nachdenken, zumindest die Grundinstallation aus dem lokalen Netzwerk vorzunehmen.

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