Nigeria-Trick bei Ebay

Teil 2: Auktionsbetrüger

13.12.2006 von Redaktion pcmagazin und Wolf Hosbach

ca. 1:05 Min
Ratgeber
  1. Auktionsbetrüger
  2. Teil 2: Auktionsbetrüger
  3. Teil 3: Auktionsbetrüger

Der Verkäufer steht vielleicht (meist zurecht) auf den Standpunkt: Ich liefere erst, wenn echtes Geld inklusive Versandkosten auf dem Konto meiner Hausbank ist. Aber auch das ist bei Kontakt mit der Nigeria-Mafia nicht unriskant. Denn sie fälscht Kreditkarten oder greift auf gehackte Konten zu. Dann wird der Verkäufer das Geld nicht lange behalten. Der betrogene Besitzer wird es zurück verlangen und der Verkäufer hat in jedem Fall den Schaden.

Auktionsbetrüger
Die Betrüger trimmen die Webseiten der angeblichen Treuhanddienste ganz gezielt auf Professionalität und Business. Ein Impressum fehlt meist.
© Archiv

Deswegen warnen Online-Kriminalexperten einhellig davor, sich nicht auf einen wie auch immer gearteten Handel mit Käufern einzulassen, die einen Versand nach Nigeria wünschen. Hier gilt allgemein die Regel, Geschäfte außerhalb der EU sind mit hohen Risiken behaftet, da sich Rechtsansprüche nicht durchsetzen lassen. Am besten ist, der Verkäufer reagiert nicht, schickt keine persönlichen oder Kontodaten, meldet den Betrüger bei eBay und bewertet ihn negativ. Wenn es sich im Vorfeld erkennen lässt, so sperrt er einen nicht vertrauenswürdigen Bieter noch während der Auktion. Das ist jederzeit möglich.

Letztendlich ist dieser Betrug noch relativ leicht zu erkennen. Meistens ist bei eBay der Verkäufer auf der sicheren Seite. Denn er kann warten bis er Geld bekommt. Dass ein Konto gehackt wurde - wie oben geschildert - kommt eher selten vor und ist nur im Zusammenhang mit der organisierten Kriminalität ein größeres Risiko. Zusätzlich muss der Empfänger der Ware rechtlich unerreichbar im fernen Ausland sitzen. Sonst würde schnell die Polizei bei ihm an die Türe klopfen. Wenn der Verkäufer das Paket entsprechend versichert, bzw. einen Brief per Einschreiben verschickt, so kann ihm nicht viel passieren.

Auktionsbetrüger
Hegen Sie Verdacht gegen einen Bieter, so können Sie dessen Gebot nachträglich streichen und ihn komplett sperren.
© Archiv

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