Europas größter interdisziplinärer Hackathon

TECHFEST MUNICH 2018: 72 Stunden, 100 Hightech-Tools, 400 Teilnehmer

Das TECHFEST MUNICH von UnternehmerTUM ist mehr als ein gewöhnlicher Hackathon. Das Motto: more than a hackathon - more disciplines, more impact, more fun. In diesem Jahr kamen 400 Teilnehmer aus über 40 Ländern.

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© UnternehmerTUM

Zum TECHFEST MUNICH 2018 kamen 400 Teilnehmer aus über 40 Ländern. Das offene und internationale Konzept kommt an.

Die Stimmung ist wie auf einem Musikfestival. Bässe wummern aus den Boxen, das Zelt ist fast bis auf den letzten Platz gefüllt. Die jungen Frauen und Männer stehen dicht gedrängt vor der Bühne oder sitzen direkt davor. Einige wippen lässig im Takt der Musik. Doch die Stars auf der Bühne sind keine Bands sondern – genau wie sie selbst – junge Studierende, Absolventen, Hacker, Designer und Künstler. Sie haben in den letzten zwei Nächten in interdisziplinären Teams an neuen kreativen Hightech-Lösungen gearbeitet. Die knallgelben und -lila Initialen auf den T-Shirts und Hoddies verraten den Namen der Veranstaltung: TECHFEST MUNICH. 

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© UnternehmerTUM, Bert Willer

72 Stunden wurde in interdisziplinären Teams an neuen kreativen Hightech-Lösungen gearbeitet. Entstanden sind dabei Prototypen mit Start-up-Potential.

Flexibler Touchscreen aus hauchdünnem Silikon

 „In diesem Jahr waren 400 Teilnehmer aus über 40 Ländern dabei. Vorwiegend Studierende aus technischen Studiengängen wie Informatik, Elektrotechnik oder Maschinenbau“, sagt Max Seeberger, Projektleiter des TECHFEST MUNICH. „Dieses Jahr haben wir ganz gezielt Künstler und Designer eingeladen: Denn je unterschiedlicher die Sichtweisen, die aufeinandertreffen, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass auch in sehr kurzer Zeit ganz neue Ansätze entstehen.“ Wie zum Beispiel bei Wobbletouch. Eloquent, choreografisch perfekt aufeinander abgestimmt präsentiert das Team in geschliffenen Englisch ihren Prototypen: Sie haben in den letzten 72 Stunden einen Touchscreen auf hauchdünner Silikonfolie entwickelt, der flexibel als Steuergerät einsetzbar ist. Das Team hat ihren Prototypen mit auf die Bühne gebracht: Die Folie bleibt an Arm, Bein, Wand oder Tisch haften. Ideal, man kann mit beiden Händen weiterarbeiten. Zum Schluss bekommt sie der Moderator einfach auf den Bauch geklebt. 

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© UnternehmerTUM, Bert Willer

Eine lockere, offene Atmosphäre führte auch 2018 wieder in der kurzen Zeit zu innovativen Ergebnissen.

Die Aufgabe kam von Wacker. Der Chemiekonzern hat hauchdünne, flexible Silikonfilme entwickelt, die mechanische in elektrische Energie umwandeln und ist nun auf der Suche nach Anwendungen. „Unsere Vorgabe war das Silikon, das wir mit Magneten und Kohlenstoff vereint haben, um einen flexiblen Touchscreen zu entwickeln“, sagt Luca Setili vom Siegerteam. Der Prototyp entstand im MakerSpace, der über 1500 Quadratmeter großen Hightech-Werkstatt bei UnternehmerTUM in Garching. „Hier konnten die Teams mit neuesten Technologien arbeiten und experimentieren, zum Beispiel aus den Bereichen künstliche Intelligenz, Mixed Reality, Internet der Dinge (IoT), Blockchain oder Robotics“, sagt Seeberger. „Es ist unglaublich, was innerhalb so kurzer Zeit entstehen kann, wenn hochmotivierte Leute zusammenkommen, um gemeinsam ein Problem zu lösen. Ich kann die Teilnahme am TECHFEST MUNICH nur jedem etablierten Unternehmen empfehlen, das auf der Suche nach neuen Denkansätzen und Lösungen für eigene zukünftige Herausforderungen ist“, sagt Thomas Renner, Vice President Consortium Corporate R&D bei Wacker Chemie AG. 10 weitere Unternehmen hatten Hightech-Aufgaben mit nach Garching gebracht. Ihre Themen reichten vom Schutz vor Drohnen (Rohde & Schwarz), über Energieeinsparungen für den Schienenverkehr (Knorr-Bremse) bis zur vernetzen Stadt (Stadtwerke München). ​

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© UnternehmerTUM, Bert Willer

Alle Teams hatten viel Raum für innovative Ideen. Auch der Spass kam dabei nicht zu kurz.

Mit Handbewegungen Kräne steuern

Auf Platz zwei und drei landeten in diesem Jahr die Prototypen der Teams E-Copilot und Eyes of the Crane: einem Gamification-Tool, das Lokführer zu sparsameren Fahren animieren soll und einem auf Lasersensoren basierenden Handschuh, mit dem sich Kräne über einfache Handbewegungen durch die Luft steuern lassen. Eine weitere Neuheit in diesem Jahr: die Start-up-Challenge. Hier setzte sich DX-Labtrack durch. Das Unternehmen bietet eine RFID-Technologie an, die detektiert, wenn Blutproben durch unsachgemäßen Transport verändert wurden. „Beim TECHFEST profitieren nicht nur die Unternehmen. Wir ermutigen die jungen Hacker und Techies auch dazu, konkrete Lösungen für den Markt zu entwickeln und später ein eigenes Unternehmen zu gründen“, sagt Seeberger. „Nach dem Event beraten unsere Gründerexperten gemeinsam mit den Partnern die Siegerteams. Das Ziel: Gründerteams formen, Partnerschaften aufbauen, Prototypen zu konkreten Produkten entwickeln und Geschäftsmodelle schärfen. Dieser nachhaltige Ansatz ist unser Alleinstellungsmerkmal gegenüber anderen Hackathons.“

techfest_munich_2018_Entspannung

© UnternehmerTUM, Bert Willer

Am Ende hieß es dann entspannen. Für kühle Getränke und Musik war reichlich gesorgt.

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